Vollelektrisch zum Einsatz – Neue E-Feuerwehrfahrzeuge in Neufeld an der Leitha gesegnet

Harald Heint, Markus Narkowitz, Sven Karner, Felix Nechansky, Martin Mittnecker, Robert Mayer, Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf, Landesrat Heinrich Dorner, Bürgermeister Michael Lampl, Florian Nechansky, Christian Popovits und Franz Nechansky

LR Dorner: Tanklösch- und Rüstlöschfahrzeug sind für Brandbekämpfung und technische Einsätze maßgeschneidert ausgestattet

Ob Gebäudebrand oder Verkehrsunfall - vollelektrisch rückt seit einem halben Jahr die Freiwillige Feuerwehr Neufeld an der Leitha zu ihren Einsätzen aus. Am Samstag wurden die beiden neuen E-Fahrzeuge – ein Tanklöschfahrzeug TLFA 3000 und ein Rüstlöschfahrzeug RLFA 1000 – sowie ein kettengetriebenes Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60 und ein neues Feuerwehr-Arbeitsboot im Rahmen eines Festaktes gesegnet. „Die burgenländischen Feuerwehren sind 365 Tage im Jahr einsatzbereit, um für die Bevölkerung Sicherheit und Hilfe zu gewährleisten. Damit unsere Wehren diesen Auftrag hervorragend bewältigen können, bemühen wir uns seitens des Landes, sie bei der Beschaffung von modernem Gerät bestmöglich zu unterstützen. Elektro-Einsatzfahrzeuge, wie sie heute in Neufeld an der Leitha gesegnet werden, sind das Modernste, was der Markt derzeit zu bieten hat. Ich wünsche der Feuerwehr Neufeld mit ihren neuen E-Fahrzeugen erfolgreiche Einsätze - und vor allem stets eine sichere Rückkehr“, betonte Landesrat Heinrich Dorner.

Die Inbetriebnahme der beiden neuen E-Feuerwehrfahrzeuge im Vorjahr durch die Feuerwehr Neufeld an der Leitha war eine Österreich-Premiere. Beide sind nach dem Konzept der Rosenbauer „Revolutionary Technology“ ausgeführt und bringen viele neue Möglichkeiten für Betrieb und Einsatzführung. Sie beruhen nicht mehr auf einem adaptierten Serien-Lkw, sondern sind vollständig auf die Bedürfnisse der Feuerwehren ausgerichtet. Hochleistungselektromotoren sorgen für einen leisen Betrieb. Dieselruß und Stickstoffemissionen durch die Fahrzeuge auf der Anfahrt und am Einsatzort gehören der Vergangenheit an. Vier wählbare Fahrzeughöhen ermöglichen die Anpassung an das Gelände und erleichtern die Geräteentnahme sowie das Ein- und Aussteigen, was für erhöhte Sicherheit der Einsatzkräfte sorgt.
Das Tanklöschfahrzeug 3000 ist mit modernster Löschtechnik vor allem für die Brandbekämpfung ausgestattet. Die Stärken des Rüstlöschfahrzeuges, das neben einem 1.200-Liter-Tank auch über eine Seilwinde mit bis zu fünf Tonnen Zugkraft verfügt, liegen besonders im Bereich der technischen Einsätze.

Für Großereignisse und den Katastrophenfall sind in Neufeld an der Leitha auch Sondergeräte stationiert: Dazu zählen ein leichtes Feuerwehr-Arbeitsboot aus Kunststoff für Einsätze im Bezirk Eisenstadt-Umgebung sowie das Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60, das Löschwasser 60 Meter weit versprühen kann. Das LUF, ein etwa zwei Tonnen schweres Kettenfahrzeug, ist für die Verwendung im Nordburgenland vorgesehen.

Burgenlands Feuerwehren rückten im Vorjahr zu mehr als 7.700 Einsätzen aus. Dabei wurden mehr als 106.000 Einsatzstunden geleistet. Landesweit befindet sich ein fünfstufiges Katastrophenschutzkonzept in Umsetzung, das bis 2027 abgeschlossen werden soll. Dazu wurden die Mittel für den Katastrophenschutz auf 20 Millionen Euro aufgestockt. Unter anderem beinhaltet das Konzept die Beschaffung von vollelektrischen Tankfahrzeugen sowie von zwei Löschunterstützungsfahrzeugen, Teleskopladern und Wechselladerfahrzeugen.

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Bildtext E-Fahrzeuge Neufeld: Harald Heint, Markus Narkowitz, Sven Karner, Felix Nechansky, Martin Mittnecker, Robert Mayer, Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf, Landesrat Heinrich Dorner, Bürgermeister Michael Lampl, Florian Nechansky, Christian Popovits und Franz Nechansky.

Bildquelle: Büro LR Dorner

Eisenstadt, 26. April 2026

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