Unterwegs ohne Ablenkung: Siegerkampagne startet im Burgenland

Landesrat Heinrich Dorner beim Verkehrssicherheitswettbewerb „Kreativ gegen Ablenkung“ mit dem Kuratorium für verkehrssicherheit
Landesrat Heinrich Dorner beim Verkehrssicherheitswettbewerb „Kreativ gegen Ablenkung“ mit dem Kuratorium für verkehrssicherheit
Landesrat Heinrich Dorner beim Verkehrssicherheitswettbewerb „Kreativ gegen Ablenkung“ mit dem Kuratorium für verkehrssicherheit
Landesrat Heinrich Dorner beim Verkehrssicherheitswettbewerb „Kreativ gegen Ablenkung“ mit dem Kuratorium für verkehrssicherheit
Landesrat Heinrich Dorner beim Verkehrssicherheitswettbewerb „Kreativ gegen Ablenkung“ mit dem Kuratorium für verkehrssicherheit

LR Dorner: „Kampagne und Gewinneridee sollen Aufmerksamkeit erzielen“ – Verkehrssicherheitswettbewerb „Kreativ gegen Ablenkung“ mit dem KFV 

Landesweit wurden im Burgenland die besten Ideen gesucht, um gegen Ablenkung im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Bei der Preisverleihung im Landhaus in Eisenstadt wurden die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs „Kreativ gegen Ablenkung“ von Verkehrslandesrat Heinrich Dorner, Sabine Kaulich vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) und Michaela Seidl, Schulqualitätsmanagerin der Bildungsdirektion Burgenland, prämiert. „Wer spricht die Bildsprache der Jugendlichen besser als sie selbst? Wir möchten mit unserer Kampagne und Julians Gewinneridee Aufmerksamkeit erzielen und genau dort wirken, wo sie ankommen soll – bei Jugendlichen – gemacht von Jugendlichen“, erklärte der Verkehrslandesrat. Die Siegeridee wird in einer neuen Verkehrssicherheitskampagne im Burgenland zu sehen sein. „Willst du TikTok wirklich mitfahren lassen?“ hieß der Beitrag des 14-jährigen Julian Michlits von der Mittelschule Illmitz. Ziel dieser Kampagne ist, Jugendliche und Gleichaltrige besonders stark anzusprechen. Insgesamt wurden 95 Projekte eingereicht.   

Im Burgenland ist Ablenkung die führende Unfallursache, und immer wieder kommt es bei diesen Unfällen zu Verletzten wie auch Todesopfern. Um auf die Gefahren aufmerksam zu machen, startete das Land Burgenland gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) diesen Wettbewerb: Alle zwischen 14 und 20 Jahren waren aufgerufen, sich kreativ mit dem Thema Ablenkung im Straßenverkehr auseinanderzusetzen und eine Kampagne zu gestalten, die Gleichaltrige anspricht. Der Einsatz für mehr Verkehrssicherheit zahlte sich für die Siegerprojekte aus: Neben Geldpreisen von insgesamt 1.500 Euro für die Stockerlplätze und einem Publikumspreis wird die Gewinneridee nun mit professioneller Unterstützung als landesweite bewusstseinsbildende Social Media-Kampagne zu sehen sein.

Ablenkung gehört besonders für junge Menschen zu den größten Risiken im Straßenverkehr. Eine aktuelle KFV-Studie hat ergeben, rund ein Drittel (31 Prozent) der bis 30-jährigen Menschen in Österreich nutzt Social Media beim Lenken eines Fahrzeugs. Zudem gibt es große Unterschiede zwischen den Altersgruppen bezüglich der Nutzung des Smartphones am Steuer: Je jünger, desto häufiger wird das Smartphone beim Autofahren zur Hand genommen. Insgesamt rund ein Drittel (34 Prozent) aller Verkehrsunfälle in Österreich wird durch Ablenkung verursacht. 

Social Media nicht mitfahren lassen

Ob Nachrichten lesen und schreiben, Social Media-Beiträge checken oder selbst etwas posten: Der Kopf ist zu oft bei TikTok, Snapchat und Co. Damit will der 14-jährige Julian Michlits, Schüler der Mittelschule Illmitz, nun Schluss machen. Seine Siegeridee „Willst du TikTok wirklich mitfahren lassen?“ wird landesweit zu sehen sein und soll Leben retten. 

Bewusstsein gegen Ablenkung

Über den zweiten Platz konnte sich dabei die 19-jährige Victoria Baumgartner aus der HAK Oberpullendorf mit ihrer Idee „Dein Leben ist kein Simulator – Stopp den Realitäts-Glitch“ freuen. Den dritten Platz konnte der 15-jährige Simon Schrammel für sich entscheiden. Der Schüler der Ecole Güssing reichte „Reflex-Hijacking“ ein. 

Publikumsliebling wurde das Projekt „Unaufmerksamkeit kostet Leben“ des 18-jährigen Tim Reismüller vom BRG Mattersburg.

Kampagne startet landesweit

Die Idee des Gewinnerprojekts wird nun professionell von einer Agentur umgesetzt. Entdeckt werden kann diese dann landesweit auf verschiedenen Social Media-Kanälen. So sollen Dauer-Scroller an die Gefahren von Unachtsamkeit im Straßenverkehr erinnert werden: „Aus Studien des KFV wissen wir, dass etwa 70.000 Nachrichten österreichweit pro Stunde beim Fahren gelesen und rund 45.000 Nachrichten geschrieben werden. Zu viele Österreicherinnen und Österreicher werden unterwegs von Social Media abgelenkt. Julians Idee erinnert nun daran, Ablenkung niemals mitfahren zu lassen“, erklärte Sabine Kaulich von KFV.

Alle Einreichungen können ab sofort auf www.sei-nicht.org/einreichungen eingesehen werden.

Für weitere Informationen zur Kampagne klicken Sie auf den folgenden Link:

www.sei-nicht.org 

Zum Herunterladen der Fotos klicken Sie auf die folgenden Links:

Verkehrssicherheitsbewerb_1      Verkehrssicherheitsbewerb_2
Verkehrssicherheitsbewerb_3      Verkehrssicherheitsbewerb_4
Verkehrssicherheitsbewerb_5

Bildtext Verkehrssicherheitsbewerb_1: Sabine Kaulich (Sicherheitsexpertin des KFV), Preisträger des Publikumspreises Tim Reismüller, Michaela Seidl (Schulqualitätsmanagerin der Bildungsdirektion Burgenland) und Verkehrslandesrat Heinrich Dorner (v.l.).

Bildtext Verkehrssicherheitsbewerb_2: Verkehrslandesrat Heinrich Dorner, Preisträger Simon Schrammel, Sabine Kaulich (KFV) und Michaela Seidl (Bildungsdirektion Burgenland) (v.l.).

Bildtext Verkehrssicherheitsbewerb_3: Verkehrslandesrat Heinrich Dorner, Sabine Kaulich (KFV), Preisträgerin Victoria Baumgartner und Michaela Seidl (Bildungsdirektion Burgenland) (v.l.).

Bildtext Verkehrssicherheitsbewerb_4: Verkehrslandesrat Heinrich Dorner, Gewinner Julian Michlits, Sabine Kaulich (KFV) und Michaela Seidl (Bildungsdirektion Burgenland) (v.l.).

Bidtext Verkehrssicherheitsbewerb_5: Verkehrslandesrat Heinrich Dorner, Preisträgerin Victoria Baumgartner, Gewinner Julian Michlits, Preisträger Tim Reismüller, Preisträger Simon Schrammel, Sabine Kaulich (Sicherheitsexpertin des KFV), Michaela Seidl (Schulqualitätsmanagerin der Bildungsdirektion Burgenland), Christoph Feymann (Leiter Kommunikation KFV) und Mario Strasser (Geschäftsführer der Agentur „saintstephens“) (v.l.).

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

Eisenstadt, 29. Mai 2026

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