Das Zusammenspiel aus zukunftsorientierter Wirtschaftsförderung, mutigen Unternehmensbeteiligungen und regionaler Wertschöpfung zeigt im Burgenland klare Wirkung: Mit einem Gesamtaufkommen von 98,5 Millionen Euro an Kommunalsteuer im Jahr 2025 stellt die Abgabe auf Arbeitslöhne eine der wichtigsten Einnahmensäulen für die 171 burgenländischen Gemeinden dar. Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann unterstreicht, dass die aktive Standortpolitik der Landesregierung keineswegs an den Gemeindegrenzen endet, sondern die finanzielle Basis für Kindergärten, Infrastruktur und Lebensqualität in allen Regionen sichert. Die Landesregierung setzt deshalb weiterhin auf gezielte Investitionen, verlässliche Gemeindepartnerschaften und den Erhalt von Leitbetrieben. „Unternehmen und Gewerbebetriebe sind das finanzielle und soziale Herzstück jeder Kommune. Wenn wir Betriebe stärken, Standorte sichern und mutig in Arbeitsplätze investieren, fördern wir damit direkt die Einnahmen unserer Städte und Dörfer“, erklärt Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann. „Die stabilen Landesfinanzen und unsere aktive Wirtschaftspolitik sind kein Selbstzweck – sie sind das Fundament, um allen 171 Gemeinden Planungssicherheit zu garantieren und Rekordmittel dort bereitzustellen, wo die Menschen leben.“
Wenn in den burgenländischen Regionen die Bagger rollen, neue Arbeitsplätze entstehen und verlässliche Arbeitsplätze vor der Haustür gesichert werden, profitiert das gesamte Bundesland auf zweifache Weise. Jeder Betrieb vor Ort zahlt die Kommunalsteuer an die jeweilige Gemeinde – ein direkter Gradmesser für die lokale Beschäftigung und wirtschaftliche Dynamik. Für das Jahr 2025 summierten sich die Kommunalsteuer-Einnahmen im Burgenland auf insgesamt 98,5 Millionen Euro.
Die 98,5 Millionen Euro an Kommunalsteuer aus dem Jahr 2025 verteilen sich über das gesamte Bundesland und sichern die budgetäre Handlungsfähigkeit der Kommunen. Die Landeshauptstadt Eisenstadt lukrierte fast 14,2 Millionen Euro, Oberwart verzeichnete 8,9 Millionen Euro und Parndorf folgte mit 6,2 Millionen Euro. Auch in Neusiedl am See mit 3,7 Millionen Euro sowie in Mattersburg und Pinkafeld mit jeweils 3 Millionen Euro bildet die Steuer ein felsenfestes Fundament. In Oberpullendorf stehen 2,3 Millionen Euro zu Buche, während Güssing und Neudörfl jeweils 2,2 Millionen Euro verbuchen konnten. Großpetersdorf mit 1,8 Millionen Euro, Siegendorf mit 1,7 Millionen Euro, Stegersbach mit 1,6 Millionen Euro, Gols mit 1,4 Millionen Euro, Heiligenkreuz mit 1,2 Millionen Euro und Bad Tatzmannsdorf mit 1 Million Euro komplettieren dieses starke Bild der regionalen Stärke. „Eine kluge Standortpolitik zahlt sich eins zu eins für unsere Kommunen aus. Jeder Euro an Kommunalsteuer verschafft den Gemeinden den nötigen Freiraum für wichtige Zukunftsinvestitionen – vom modernen Feuerwehrhaus bis hin zur sicheren Wasserversorgung“, betont Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann.
Vorausschauende Standortpolitik sichert heimische Betriebe
Damit diese Einnahmen stabil bleiben, betreibt das Land eine vorausschauende Standortpolitik. Über die Wirtschaftsagentur Burgenland und den ATHENA-Fonds greift das Land Unternehmen in entscheidenden Phasen gezielt unter die Arme. Erfolgsbeispiele wie die Stabilisierung von Sanochemia in Neufeld, das Wachstum der Aviation Academy Austria in Neusiedl am See, die Entwicklung von Austria Pet Food in Pöttelsdorf oder der Erfolg von Lumitech in Jennersdorf belegen die Wirksamkeit dieses Kurses. Auch beim Kampf um den Erhalt des Lenzing-Standorts in Heiligenkreuz steht das Land an der Seite der Beschäftigten.
„Wo andere in schwierigen Zeiten den Rückzug antreten, schaffen wir Arbeitsplätze und erzielen Erträge für unsere Steuerzahler. Jeder gerettete und geförderte Arbeitsplatz bedeutet gleichzeitig eine abgesicherte Kommunalsteuer für die jeweilige Heimatgemeinde“, stellt Schneemann klar.
Rekordunterstützung und Schutzschild für das Burgenland
Ergänzend zu den eigenen Steuereinnahmen der Gemeinden baut das Land ein verlässliches Schutzschild auf. Nach 82 Millionen Euro im Jahr 2024 steigerte das Land die Unterstützung für die Kommunen 2025 auf die Rekordsumme von 89 Millionen Euro. Für investive Kommunalprojekte in den Jahren 2024 und 2025 wurden bereits 64 Millionen Euro an Landesfördermitteln reserviert oder ausbezahlt. Auch im Jahr 2026 flossen bereits 13,2 Millionen Euro in einer ersten Tranche. Dieses Geld wirkt direkt vor Ort, etwa beim Bau des Bildungscampus Eisenstadt, beim Freizeitzentrum Bad Tatzmannsdorf, beim Feuerwehrhaus Hornstein oder beim ErlebnisSee Rechnitz. Mit Beratungsangeboten und dem neuen Gemeindefonds steht den Kommunen zudem ein starkes Sicherheitsnetz zur Seite.
„Die 171 Gemeinden sind das Rückgrat unseres Heimatlandes. Stabile Landesfinanzen und eine verlässliche Standortpolitik schaffen den Spielraum, um unsere Kommunen überdurchschnittlich zu unterstützen und Arbeitsplätze vor der Haustür zu sichern. Das Land Burgenland steht als starker Partner an der Seite der Bürgerinnen und Bürger, der Gemeinden und unserer Unternehmer“, schließt Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann.
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Bildtext: Porträtaufnahme Landesrat Dr. Leonhard Schneemann
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland
Eisenstadt, 01. September 2026
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