Mit dem Schulstart beginnt für die Kleinsten wieder das Abenteuer Schulweg. Leider steigt damit auch die Unfallgefahr. Um die jüngsten Verkehrsteilnehmenden auf dem Weg zur Schule zu schützen, appellieren AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) und KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) in Kooperation mit dem Land Burgenland mit einer bundesweiten Plakataktion auch heuer wieder für mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme gegenüber Kindern im Straßenverkehr. Im Burgenland wurden 900 Aktionsplakate mit dem Slogan „Achtung Schule, bitte langsamer“ an die Gemeinden verteilt, österreichweit sind es insgesamt 7.800 Plakate. Verkehrslandesrat Heinrich Dorner: „Die Sicherheit unserer Kinder hat höchste Priorität. Jeder Unfall auf dem Schulweg ist einer zu viel. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Fahrzeuglenkende im Umfeld von Schulen besonders aufmerksam, langsam und rücksichtsvoll unterwegs sind. Diese Verantwortung gilt zum Schulstart ebenso wie an jedem anderen Schultag.“
Im Jahr 2025 wurden im Burgenland bei sieben Verkehrsunfällen insgesamt sieben Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg von beziehungsweise zur Schule teils schwer verletzt. „Die Zahl der Schulwegunfälle hat sich gegenüber dem Vorjahr von drei auf sieben erhöht.“, mahnt Sabine Kaulich, Verkehrsexpertin des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit). „Fahrzeuglenkende sollen sich daran erinnern, dass Kinder vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen sind. Vor allem im Bereich der Schule gilt: Langsamer fahren, Vorsicht walten lassen und für die Kinder mitdenken.“
Für Kinder gilt es, im Straßenverkehr viele Herausforderungen zu bewältigen: Im Gegensatz zu Erwachsenen können sie Geschwindigkeiten schwerer einschätzen oder Verkehrsregeln noch nicht sicher einordnen und sind auch leichter ablenkbar. Mit einer vorausschauenden und aufmerksamen Fahrweise und reduzierter Geschwindigkeit können Fahrzeuglenkende die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmenden deutlich erhöhen. Eltern können zusätzlich unterstützen, indem sie den Schulweg vorab mit ihren Kindern üben und gemeinsam auf mögliche Gefahrenstellen achten.
900 Plakate für sichere Schulwege
Gerade in den ersten Wochen nach den Ferien sind die jüngsten Verkehrsteilnehmenden besonders gefährdet: Viele Schulanfängerinnen und Schulanfänger sind das erste Mal selbstständig unterwegs, andere Kinder müssen sich nach der Ferienpause wieder an den Schulweg gewöhnen. Damit Fahrzeuglenkende ihr Tempo besonders rund um Schulen anpassen, unterstützen AUVA und KFV burgenländische Gemeinden mit rund 900 Plakaten. Unter dem Slogan „Achtung Schule, bitte langsamer!“ rufen sie dazu auf, im Schulbereich das Tempo zu drosseln und besonders aufmerksam zu fahren. „Die Plakate sollen alle Verkehrsteilnehmenden daran erinnern, dass sie das Verletzungsrisiko im Straßenverkehr reduzieren, wenn sie ihr Fahrverhalten entsprechend anpassen. Nur durch mehr Rücksichtnahme und erhöhte Vorsicht schaffen wir es, die Unfallzahlen von Kindern im Straßenverkehr zu senken“, appelliert Mario Watz, Obmann der AUVA.
Gemeinsam für sichere Schulwege im Burgenland
Ein sicherer Schulweg braucht die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmenden. Deshalb unterstützt auch das Land Burgenland die gemeinsame Aktion von AUVA und KFV. Besonders zu Schulbeginn soll das Bewusstsein für Gefahren im Schulumfeld gestärkt und zu mehr Rücksicht aufgerufen werden. Die Plakataktion wird neben dem Burgenland auch noch in Tirol, Oberösterreich, Kärnten, und Steiermark umgesetzt. Insgesamt werden in Österreich über 1.300 Gemeinden mit mehr als 7.800 Schulanfangsplakaten ausgestattet.
Rückfragehinweis
Pressestelle KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit)
Tel.: 05-77077-1919 E-Mail: pr(at)kfv.atwww.kfv.at
AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt), Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 5 93 93-21106 | E-Mail: kommunikation@auva.at | www.auva.at
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Bildtext Plakataktion_01: Verkehrslandesrat Heinrich Dorner, Bruno Stutzenstein, Bürgermeister von Stoob, Vertreter der AUVA und der Polizei setzen gemeinsam mit den Kindern ein Zeichen für sichere Schulwege.
Bildtext Plakataktion_02: Verkehrslandesrat Heinrich Dorner, Bruno Stutzenstein, Bürgermeister von Stoob, Vertreter der AUVA und der Polizei setzen gemeinsam mit den Kindern ein Zeichen für sichere Schulwege.
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland
Dorothea Müllner-Frühwirth, 27. August 2026
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