Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bringt mit einem offenen Brief an Bund, Länder und zuständige Entscheidungsträger einen konkreten Vorschlag zur Gesundheitsreform in die laufende Debatte ein. Doskozil spricht sich für eine Bündelung hochspezialisierter Leistungen in Bundesspitälern aus, während die regionale Versorgung in der Verantwortung der Länder bleiben soll. Eine Zentralisierung von Finanzierung und Steuerung sieht der Landeshauptmann hingegen kritisch: „Das würde am Ende auf Leistungsabbau hinauslaufen.“
Für das Burgenland hätte das konkrete Folgen: keine Herzchirurgie, keine Neurochirurgie, keine neue Klinik Gols und keine weiteren Ausbau- und Zukunftsprojekte an Klinikstandorten wie Eisenstadt oder Oberpullendorf.
LH Doskozil fordert den Bund daher auf, den Fokus auf eine langfristig faire und nachhaltige Finanzierung des Gesundheitssystems bei gleichzeitiger Qualitätsgarantie zu legen – statt auf Kompetenzverschiebungen und Zentralisierung.
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Eisenstadt, 1. Juni 2026
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