In Bukovel finden derzeit eine Konferenz und ein Treffen der Karpateninitiative statt. Das ist eine neue Kooperationsplattform, der Ukraine, Polen, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Tschechien, Serbien und Österreich angehören. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil ist aufgrund der Partnerschaft des Burgenlandes mit der Region Transkarpatien zum „Carpathian 8 Summit“ eingeladen, nahm an der Eröffnung Freitagabend teil und trat am Samstag bei einer hochkarätigen Diskussion auf. „Die Karpatenregion hat für Europa großes wirtschaftliches und soziales Potenzial, das strahlt auch die Konferenz in Bukovel aus. Politik und Wirtschaft kommen hier zusammen und sprechen darüber, wie diese neue Wachstumsregion gemeinsam entwickelt werden kann. Das Burgenland wird in diesen Prozess seine Erfahrungen als EU-Förderregion einbringen und gleichzeitig neue Perspektiven für unser Bundesland und unsere Partner eröffnen“, so Landeshauptmann Doskozil. Nach der Eröffnung der Konferenz traf Landeshauptmann Doskozil beim Österreich-Stand mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammen, der den Gipfel eröffnete.
In einem Panel am Samstag diskutierte Landeshauptmann Doskozil mit dem ukrainischen Wirtschaftsminister Oleksandr Kravchenko und hochrangigen Wirtschaftsvertretern - z.B. Michael Höllerer, CEO von Raiffeisen International - über die wirtschaftlichen Chancen der Karpatenregion. Ebenfalls vor Ort war Bundesratsvorsitzende Christine Schwarz-Fuchs. Doskozil sprach nicht nur Möglichkeiten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit an - etwa beim Ausbau der Erneuerbaren Energie nach burgenländischem Vorbild -, sondern das Leid der Bevölkerung in diesem langjährigen Krieg: „Kein westlicher Politiker kann sich vorstellen, was dieser Krieg an Schrecken und Belastung für die Menschen bedeutet. Wenn man hier durch die Orte fährt und die auf Hauptplätzen ausgestellten Bilder der Kriegstoten sieht, kann die Frage nie laufen, ob, sondern wie man die Ukraine am besten unterstützt.“
Das Burgenland hat seine 1997 begründete Partnerschaft mit Transkarpatien nach Ausbruch des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ab 2022 erneuert. Seither gab es mehr als zehn wechselseitige Treffen und Delegationen. „Das Burgenland hat mit Transkarpatien bereits seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges haben wir diese Zusammenarbeit deutlich intensiviert. Neben der humanitären Hilfe geht es heute auch darum, konkrete Kooperationen in den Bereichen Energie, Wirtschaft und Regionalentwicklung aufzubauen und europäische Programme dafür zu nutzen“, so Landeshauptmann Doskozil abschließend.
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Doskozil beim „Carpathian 8 Summit in der Ukraine 1
Doskozil beim „Carpathian 8 Summit in der Ukraine 2
Doskozil beim „Carpathian 8 Summit in der Ukraine 3
Bildtext Doskozil beim „Carpathian 8 Summit in der Ukraine 1: Anlässlich des „Carpathian 8 Summit“ in Bukovel traf Landeshauptmann Hans Peter Doskozil auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammen.
Bildtext Doskozil beim „Carpathian 8 Summit in der Ukraine 2 und 3: Anlässlich eines Panels beim „Carpathian 8 Summit“ in Bukovel diskutierte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mit dem ukrainischen Wirtschaftsminister Oleksandr Kravchenko und hochrangigen Wirtschaftsvertretern über die wirtschaftlichen Chancen der Karpatenregion.
Bildquelle: Büro LH Doskozil
Eisenstadt, 19. September 2026
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