Landesveterinärreferentinnen- & Landesveterinärreferenten-Konferenz: Burgenland-Initiative für österreichweite amtstierärztliche Unterstützungstruppe einstimmig beschlossen

Landesrat Gantner (Vorarlberg), Landesrat Gruber (Kärnten), Landesrat Geisler (Tirol), Landshauptmann-Stellvertreterin Haider-Wallner, Landesrat Aigner (Salzburg) bei der LandesveterinärreferentInnenkonferenz in Innsbruck.

LH-Stv.in Haider-Wallner: „Gemeinsam Tiergesundheit, Versorgungssicherheit und Krisenvorsorge in ganz Österreich stärken“

Im Rahmen der heutigen LandesveterinärreferentInnenkonferenz in Innsbruck haben sich die Bundesländer einstimmig für die Schaffung einer bundesweiten amtstierärztlichen Unterstützungstruppe im Fall von Tierseuchenausbrüchen ausgesprochen. Der entsprechende Vorstoß war bereits im Dezember 2025 auf Initiative des Burgenlandes eingebracht worden. „Die Maul- und Klauenseuche hat deutlich gemacht, wie dynamisch sich Tierseuchen entwickeln können und wie wichtig es ist, auf außergewöhnliche Situationen vorbereitet zu sein. Deshalb braucht es Lösungen, die über einzelne Bundesländer hinausdenken und im Ernstfall rasch wirksam werden“, erklärt die burgenländische Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner. Ziel ist es, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der AGES eine klare Organisationsstruktur zu schaffen, damit speziell geschulte Amtstierärztinnen und Amtstierärzte im Bedarfsfall rasch und unbürokratisch österreichweit eingesetzt werden können.

„Mit der nun beschlossenen Unterstützungstruppe schaffen wir einen wichtigen Rahmen, um die Handlungsfähigkeit der Behörden weiter zu stärken und Tierseuchen in ganz Österreich wirksamer bekämpfen zu können. Gerade für das Burgenland als landwirtschaftlich geprägtes Bundesland und aufgrund unserer Lage im Grenzraum ist eine funktionierende und schnelle Zusammenarbeit besonders wichtig“, so Haider-Wallner.

Neben der Tierseuchenbekämpfung standen auch die Weiterentwicklung des Tiergesundheitsdienstes sowie die Sicherstellung einer flächendeckenden tierärztlichen Versorgung in Österreich im Mittelpunkt der Beratungen. Haider-Wallner betont dabei die Bedeutung langfristiger Lösungen insbesondere für den ländlichen Raum: „Eine gute veterinärmedizinische Versorgung ist eine zentrale Voraussetzung für Tiergesundheit, Tierschutz und die Sicherheit landwirtschaftlicher Betriebe.“

Ebenfalls unterstützt wurde von den Ländern eine stärkere Zusammenarbeit im Bereich der veterinärmedizinischen Laboranalytik. Ziel ist eine gesamtstaatliche Situationsanalyse, um Synergien besser zu nutzen und gleichzeitig wichtige bestehende Standorte langfristig abzusichern.

„Die heutigen Beschlüsse zeigen, dass die Bundesländer gemeinsam Verantwortung übernehmen. Tiergesundheit, Lebensmittelsicherheit und funktionierende Krisenvorsorge brauchen Zusammenarbeit, klare Strukturen und rasches Handeln“, so Haider-Wallner abschließend.

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LandesveterinärreferentInnenkonferenz

Bildtext LandesveterinärreferentInnenkonferenz: Landesrat Gantner (Vorarlberg), Landesrat Gruber (Kärnten), Landesrat Geisler (Tirol), Landshauptmann-Stellvertreterin Haider-Wallner, Landesrat Aigner (Salzburg) bei der LandesveterinärreferentInnenkonferenz in Innsbruck.

Bildquelle: Büro LH-Stv.in Haider-Wallner

Eisenstadt, 11. Juni 2026

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