KonsumentInnenschutz verzeichnet vermehrt Fälle dubioser Zahlungsaufforderungen

KonsumentInnenschutzreferentin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner.

LH-Stv.in Haider-Wallner: „Nicht einschüchtern lassen und keinesfalls vorschnell bezahlen“

Das Referat KonsumentInnenschutz des Amtes der burgenländischen Landesregierung registriert derzeit vermehrt Fälle dubioser Zahlungsaufforderungen per E-Mail. Betroffene erhalten Rechnungen für angeblich abgeschlossene Online-Abonnements oder digitale Dienstleistungen, die sie nie bestellt haben. Landeshauptmann-Stellvertreterin und KonsumentInnenschutzlandesrätin Anja Haider-Wallner appelliert daher an die Bevölkerung, derartige Forderungen genau zu prüfen und keinesfalls vorschnell zu bezahlen. „Die Schreiben sind darauf ausgelegt, Druck zu erzeugen und die Betroffenen zu einer raschen Zahlung zu bewegen. Gerade ältere Menschen lassen sich dadurch verständlicherweise verunsichern. Umso wichtiger ist es zu wissen: Wer eine Zahlungsaufforderung für eine Leistung erhält, die nie bestellt wurde, sollte sich nicht einschüchtern lassen, sondern sich direkt an den KonsumentInnenschutz wenden“, betont Haider-Wallner.

Nach den bisherigen Erfahrungen des Referats werden zunächst Rechnungen über meist 200 bis 300 Euro verschickt. Als Absender treten unter anderem die Unternehmen Novavitalia, Bongochat, Astrolonova sowie Fitnovaness auf. Bereits wenige Tage später folgt häufig eine als „letzte Mahnung“ bezeichnete Zahlungsaufforderung. Darin wird ein deutlich höherer Betrag – meist mehr als 400 Euro – verlangt. Gleichzeitig wird mit der Einschaltung eines Inkassobüros und negativen Bonitätseinträgen gedroht, um zusätzlichen Druck aufzubauen.

In allen bisher gemeldeten Fällen konnte nach einer Intervention des Referats eine Lösung erzielt werden. Die Unternehmen teilten daraufhin wiederholt mit, dass es sich offenbar um einen Fall von Identitätsdiebstahl gehandelt habe und die geltend gemachte Forderung storniert werde. Nach den Erkenntnissen des Referats stehen die genannten Unternehmen mit der MARGOT BRANDS LIMITED mit Sitz in Hongkong in Verbindung.

„Ich appelliere an alle Betroffenen: Zahlen Sie nicht vorschnell und lassen Sie sich von Mahnungen oder Drohungen nicht unter Druck setzen. Wer unsicher ist, sollte sich rasch an den KonsumentInnenschutz des Landes wenden. Eine kurze Beratung kann viel Geld und Ärger ersparen“, so Haider-Wallner.

Zum Herunterladen des Fotos klicken Sie auf den folgenden Link: LH-Stv.in Haider-Wallner

Bildtext LH-Stv.in Haider-Wallner: KonsumentInnenschutzreferentin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner.

Bildquelle: Büro LH-Stv.in Haider-Wallner

Eisenstadt, 10. August 2026

Landesmedienservice Burgenland
7000 Eisenstadt, Landhaus, Europaplatz 1
Tel: 057/600
post.oa-presse(at)bgld.gv.at 
www.burgenland.at