Das Land Burgenland wurde für sein Engagement im Fußverkehr ausgezeichnet: Der Verein Walk-space.at würdigt den neuen Masterplan „Burgenland zu Fuß“ als wichtigen Meilenstein für die Förderung aktiver Mobilität. Die Auszeichnung wurde am 12. Mai 2026 im Rahmen der Kick-off-Veranstaltung zur Umsetzung des Masterplans in Neufeld an der Leitha an Verkehrslandesrat Heinrich Dorner überreicht. „Die Auszeichnung bestätigt unseren Weg, den Fußverkehr im Burgenland gezielt zu stärken. Gehen ist die einfachste und zugleich gesündeste Form der Mobilität. Mit dem Masterplan schaffen wir konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen“, betonte Dorner.
Im Rahmen der Kick-off-Veranstaltung bereiteten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Verwaltungsexpertinnen und -experten gemeinsam die nächsten Schritte zur Umsetzung des Masterplans „Burgenland zu Fuß“ vor. Ziel ist es, Gemeinden bei der Entwicklung sicherer, attraktiver und barrierefreier Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger gezielt zu unterstützen.
Im Anschluss wurden bei einem Lokalaugenschein in Neufeld an der Leitha erste Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit präsentiert. Durch kostengünstige und wirkungsvolle Anpassungen im Straßenraum konnte dort die Sicherheit für Schülerinnen und Schüler deutlich erhöht werden. Zusätzliche Bodenmarkierungen sowie Straßenmobiliar sorgen dafür, dass Kinder sicherer queren können und vom Kfz-Verkehr besser wahrgenommen werden. Eine Exkursion nach Wiener Neudorf zeigte anschließend Beispiele moderner Straßenraumgestaltung im Sinne aktiver Mobilität und klimafitter Ortsentwicklung. Durch eine faire Verteilung der Verkehrsflächen entstehen sichere Wege für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie zusätzliche Grünräume.
Masterplan „Burgenland zu Fuß“ gibt klar die Richtung vor
Die Burgenländische Landesregierung hatte den Masterplan „Burgenland zu Fuß“ vor kurzem beschlossen. Ziel ist es, mehr Menschen im Alltag zum Gehen zu motivieren und sichere, komfortable Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit Maßnahmen wie der Verbesserung des Schulumfelds, der Unterstützung von Gemeinden bei Fußverkehrskonzepten oder Kooperationen im Gesundheitsbereich setzt das Land gezielt Impulse für mehr aktive Mobilität. „Das Burgenland geht voran – Schritt für Schritt zu mehr Gesundheit, Lebensqualität und Verkehrssicherheit“, so Dorner.
Der Masterplan verfolgt fünf zentrale Ziele: mehr Bewegung im Alltag, höhere Verkehrssicherheit, bessere Erreichbarkeit wichtiger Ziele, komfortable und barrierefreie Infrastruktur sowie eine positive Wahrnehmung des Gehens im Alltag.
Regelmäßiges Gehen stärkt die Gesundheit, fördert das Wohlbefinden und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Lebensqualität in den Gemeinden. „Die Mobilität der Zukunft beginnt im Kleinen – am sicheren Schulweg, am Weg zur Bushaltestelle oder bei einer sicheren Straßenquerung im Ortszentrum“, erklärte Christine Zopf-Renner, Leiterin der Mobilitätszentrale Burgenland.
Der Masterplan „Burgenland zu Fuß“ wurde im Rahmen des EU-Programms Interreg Europe im Projekt „STEP UP“ gemeinsam mit internationalen Partnern entwickelt.
Weitere Aktivitäten im Burgenland
Von 9. bis 11. September 2026 findet in Eisenstadt in Kooperation mit dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur sowie der Stadt Eisenstadt der erste österreichische Rad- und Fußverkehrsgipfel statt. Rund 400 Gäste aus Österreich und den Nachbarstaaten werden erwartet.
Das Pressefoto zum Herunterladen:
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Bildtext LR_Dorner_Masterplan_zu_Fuß_01 (v.l.n.r.): Christine Zopf-Renner, Leiterin der Mobilitätszentrale Burgenland, erhielten vom Verein Walk-space.at – vertreten durch Obmann Dieter Schwab – eine Auszeichnung für den Masterplan „Burgenland zu Fuß“.
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland – LMS
Eisenstadt, 12. Mai 2026
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