Winter-Sanierungsoffensive 2018

Impulse im Rahmen der Sonderwohnbauförderaktion:

Ziel der Sonderförderaktion ist es, im Interesse der Energieeffizienz und des Klima- und Umweltschutzes durch besondere, befristete Sonderförderaktionen wirksame Schwerpunkte im Hinblick auf die Einsparung von Energie und sonstigen elementaren Ressourcen, eine möglichst effiziente Anwendung von Energie sowie den verstärkten Einsatz von alternativen Energieträgern im Bereich des Wohnbaues zu setzen.

  • Thermische Sanierung älterer Häuser
  • Tausch alter Heizungen auf innovative und damit energiesparende Heizsysteme
  • Umstieg auf erneuerbare und alternative Energieträger
  • Verringerung des Energieverbrauchs
  • Reduzierung des Schadstoffausstoßes
  • Sicherung von Arbeitsplätzen

 Richtlinien für die befristete Sonderförderaktion nach dem Burgenländischen Wohnbauförderungsgesetz:

  • Diese Richtlinien bieten den Förderungswerbenden die Möglichkeit, einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Form der Winter-Sanierungsoffensive zu erhalten.
  • Dieser Zuschuss kann für Sanierungsmaßnahmen in der Höhe von maximal 10% bis 25% der förderbaren Kosten bis € 13.000,- gewährt werden

Diese Sonderförderaktion des Landes tritt mit 1. Jänner 2018 in Kraft und endet mit 30.April 2018.

 Öffnet externen Link in neuem FensterRichtlinie zur Winter-Sanierungsoffensive 2018

Beispiele für einen möglichen Zuschuss!

Beispiel 1
„kleine“ Sanierungsmaßnahmen z. B. Heizung, Fenster, Dämmmaßnahmen

Sanierungskosten bis max. € 20.000,-, Darlehen von 50% bis maximal € 10.000,-
Einzelne Sanierungsmaßnahmen, z. B. Dämmmaßnahmen an Außenwand

Investitionskosten von: € 12.000,-
Darlehen (max. 50% der Investition): € 6.000,-
Winter-Sanierungsoffensive (10% des Darlehens): € 600,-

Beispiel 2
„mittlere“ Sanierungsmaßnahmen z. B. Heizung, Fenster, Dämmmaßnahmen

Sanierungskosten bis max. € 50.000,-, Darlehen von 50% bis maximal € 25.000,-
Einzelne Sanierungsmaßnahmen, z. B. Fenster, Dämmmaßnahmen an Außenwand

Investitionskosten von: € 32.000,-
Darlehen (max. 50% der Investition): € 16.000,-

oder
Winter-Sanierungsoffensive (15% des Darlehens): € 2.400,-

Beispiel 3
„mittlere“ Sanierungsmaßnahmen z. B. Heizung, Fenster, Dämmmaßnahmen
Sanierungskosten bis max. € 50.000,-, Darlehen von 50% bis maximal € 25.000,-
Einzelne Sanierungsmaßnahmen, z. B. Fenster, Dämmmaßnahmen an Außenwand,
Dämmung der obersten Geschoßdecke

Investitionskosten von: € 48.000,-
Darlehen (max. 50% der Investition): € 24.000,-
Winter-Sanierungsoffensive (20% des Darlehens): € 4.800,-

Beispiel 4:
Umfassende Sanierung
Mindestens drei Maßnahmen, die zu einer wesentlichen Verbesserung der thermischen Qualität des Gebäudes führen

Familie mit einem Kind, umfassende thermische Sanierung eines Einfamilienhauses
Gesamt-Investitionskosten von € 100.000,-
(mögliche Förderung: 50% Basisförderung plus Zuschläge ergibt mögliche Förderung von
max. 70% der Investitionskosten!)

Basisförderung (€ 40.000,- + € 5.000,-): € 45.000,-
Kinderzuschlag: € 11.000,-
Darlehen (max. 70% der Investition): € 56.000,-
Winter-Sanierungsoffensive (25% des Darlehens): € 13.000,-

Was wird gefördert?

  • Erneuerung von Dächern
  • Spenglerarbeiten
  • Erneuerung von Fassaden
  • Austausch von Fenstern
  • Austausch von Bodenbelägen
  • Malerarbeiten
  • Elektroinstallationen
  • Heizungs- und Sanitäranlagen
  • Durchführung von barrierefreie Maßnahmen
  • Maßnahmen zur Erhöhung des Abgasschutzes
  • Maßnahmen zur Erhöhung des Feuchtigkeitsschutzes
  • Dämmung der obersten Geschoßdecke
  • Schaffung von Wohnraum durch Zubau

Was wird nicht gefördert?

  • Einbau und Sanierung an Möbel (z.B. Einbauküche, Einrichtungsgegenstände, Beleuchtungskörper, Raumteiler, Polsterung etc.)
  • Arbeitsleistungen an Gebäuden oder an Gebäudeteilen die nicht zur Wohnnutzfläche zählen (z.B. Garagen, Einfriedungen, Pools, Sanierung und Einbau von Möbel, etc.)
  • Gutachten (z.B. Energieausweise, Einreichplan)
  • Sanierungsarbeiten, welche nicht die Wohnnutzfläche betreffen

Wer kann eine Förderung beantragen?

  • Eigentümerin, Eigentümer sowie deren nahestehende Personen des Wohnobjektes
  • Österreichische Staatsbürger oder diesen Gleichgestellte (z.B. EU-Bürger)

Welche Fördervoraussetzungen gibt es?

  • Hauptwohnsitz im zu fördernden Wohnobjekt
  • Die Baubewilligung/Baufreigabe des zu fördernden Objektes muss zumindest 10Jahre zurückliegen
  • Bei Sanierungsmaßnahmen, die einer behördlichen Genehmigung unterliegen, ist eine aufrechte Baubewilligung/Baufreigabe erforderlich
  • Die Sanierungsmaßnahmen müssen zwischen 1. Jänner 2018 und 30. April 2018 durchgeführt werden
  • Endrechnung darf nicht vor dem 1. Jänner 2018 und nach dem 30. April 2018 ausgestellt

 

Förderungsanträge können bis längstens 18. Mail 2018 bei der Förderstelle eingebracht werden

Welche Unterlagen werden für die Antragstellung benötigt?

Bei Antragsstellung:

  • Vollständig ausgefüllte Antragsformulare
  • etwaige erforderliche Bewilligungen (Bescheide)
  • Einkommensnachweise
  • saldierte Originalrechnung(en) sowie Originalzahlungsbelege (wobei die Rechnung bis 18. Mai 2018 zu begleichen ist)
  • Bestätigung eines befugten Unternehmens betreffend die ordnungsgemäße Inbetriebnahme und ordnungsgemäße Funktion der Anlage
  • alle erforderlichen Prüf- und Abnahmeprotokoll
  • Energieausweis bzw. Nachweis über die erreichten U-Werte

Hier finden sie Formulare von A-Z gereiht

Informationen und Anträge erhalten Sie außerdem:

Beim Amt der Burgenländischen Landesregierung
Abteilung 3 - Finanzen
Hauptreferat Wohnbauförderung
7000 Eisenstadt, Europaplatz 1
Tel.: 057 600 DW 2800

Internet: www.burgenland.at/wohnen-energie