Lange Nacht der Forschung digital

Lange Nacht der Forschung digital

LR Schneemann: „Es ist wichtig, dass Forschung eine Bühne findet. Durch die lange Nacht der Forschung wird die großartige Arbeit der österreichischen und vor allem der burgenländischen ForscherInnen honoriert“

Eisenstadt, 08. Oktober 2020 – Coronabedingt findet die lange Nacht der Forschung dieses Jahr digital statt - von 09. Oktober bis 30. Oktober. Ein umfangreiches Programm steht online zur Verfügung und soll die Bandbreite der österreichischen Forschung vor den Vorhang holen. Aktuelle Forschungsprojekte sowie Interviews mit heimischen ForscherInnen sollen einen Blick hinter die Kulissen der Forschung geben. Erklärvideos, Lehrvideos und Live-Demonstrationen zeigen auf verständliche Art und Weise, wie Forschung funktioniert. Daneben gibt es auch einige interaktive Formen wie ein Online-Quiz, Spiele oder Apps sowie wissenschaftliche Vorträge. Das Burgenland ist mit sieben Projekten bei der langen Nacht der Forschung vertreten. „Das Burgenland hat in den letzten Jahren die richtigen Maßnahmen gesetzt, um seine Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben und den Ausbau der Forschungstätigkeiten voranzutreiben“, so Landesrat Leonhard Schneemann. Auf der Homepage www.langenachtderforschung.at können alle Videobeiträge unabhängig vom Ort und zu jeder Tages- und Nachtzeit angeklickt werden - was vor allem für SchülerInnen von Vorteil ist.

Ein integraler Bestandteil vom Zukunftsplan Burgenland ist die Forschung. Die Entwicklung der Forschung im Burgenland ist mit Sicherheit eine sehr positive. Sehr positiv deshalb, weil der politischen Zielsetzung – dem Aufholprozess des Burgenlandes im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation – nachgekommen wird. Durch die Installation eines Forschungsbeauftragten in der burgenländischen Landesregierung sollen Synergien in wirtschafts- arbeitsmarkt- aber auch bildungspolitischer Sicht herbeigeführt werden. „Wir werden in die Forschungs-Infrastruktur investieren – denn Forschung ist ein wesentlicher Motor für die Wirtschaft und Gesellschaft. Mit unseren bestehenden Einrichtungen sehen wir zuversichtlich der Erreichung unserer Ziele entgegen“, so Leonhard Schneemann. Bis dato ist der Fokus des Landes Burgenland hinsichtlich Forschung in überwiegendem Maße auf projektbezogener Forschung gelegen. Diese sehr erfolgreiche Forschung spiegelt sich vor allem in der Vorreiterrolle des Burgenlandes in der Nutzung von erneuerbaren Energie wider. Das Burgenland hat es in den vergangenen beiden Jahrzehnten geschafft, den eigenen Strombedarf aufs Jahr gerechnet zu 150% zu decken – also praktisch stromautark agieren zu können. „Diese qualitativ hochwertige Forschung wird weiter betrieben und wir werden daran arbeiten, diese noch auszubauen und zu forcieren“, so der Landesrat.

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