Initiativen im ganzen Land

Sowohl im Arbeitsprogramm der burgenländischen Landesregierung „Zukunftsplan Burgenland“ sowie in der „Burgenland 2050 – Klima- & Energiestrategie“ sind Maßnahmen verankert, die eine nachhaltige Entwicklung des Burgenlandes vorantreiben.

Private Initiativen vor den Vorhang

Im Burgenland gibt es zahlreiche private Initiativen, die nachhaltiges Handeln in den Mittelpunkt stellen, ihre Visionen von einer besseren Welt verwirklichen, andere inspirieren und so maßgeblich an der Umsetzung der 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung mitwirken.

Was sie deutlich machen deutlich: Jeder und jede kann etwas tun – und gemeinsam können wir Großes bewirken – für ein gutes Leben für alle – im Burgenland und weltweit.

Hier möchten wir einige davon anführen...

Nachhaltig im Burgenland ist eine private Initiative von Elisabeth Nussbaumer. Die Plattform ist eine Informationsdrehscheibe rund um nachhaltiges Leben und Wirken und stellt nachhaltige Shops, Produzenten und Initiativen im Burgenland vor.

FreuRaum ist ein Projekt, das Räume schafft – für Gutes, gesundes Essen, regionale Produkte, Workshops, Kunst, Gespräche u.v.m. Im Mittelpunkt dabei stehen Gemeinschaft, Umweltschutz, Offenheit und Empathie.

Distelgrün ist der Blog von Sarah R. Schöller mit vielen praktischen Tipps rund um eine nachhaltige Lebensweise, Müllvermeidung (FB: Zero Waste Burgenland) und Ressourcenschonung. Im Rahmen von Workshops in Eisenstadt können diese auch direkt angewendet werden.

Radlobby Burgenland setzt sich als Interessensvertretung der Radfahrer und Radfahrerinnen in Gemeinden, Regionen und im Land für die Förderung des umweltfreundlichen Verkehrsmittels Fahrrad im Alltag ein.

Nachbarschaftshilfe Plus – Die Initiative bringt Menschen zusammen, mit dem Ziel durch gegenseitige Hilfe – besonders Älteren – den Alltag zu erleichtern und die soziale Teilhabe zu fördern.

Weiber Wirtschaft ist ein sozialökonomisches Projekt, das durch Arbeits- und Trainingsplätze in Kaffeehaus und Backstube Frauen und Männern in der Region Mittleres Burgenland die Rückkehr in ein geregeltes Arbeitsleben ermöglicht.

Pannonische Tafel –  Sie bietet einkommensschwachen Menschen im Burgenland die Möglichkeit zu einem Unkostenbeitrag Lebensmittel zu erhalten, die aus Industrie und Handel ausscheiden. Ein soziales Projekt, das gleichzeitig der Verschwendung von Lebensmittel Einhalt gebietet.

SOMA Oberwart – Im Sozialmarkt Oberwart in der Johann Straußgasse 3 können Menschen einkaufen, die sich den Einkauf im Supermarkt nicht leisten können.

SOL – Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil – ist eine 1979 gegründete Initiative, die sich mit solidarischen und ökologischen Lebensstilen befasst. Im Burgenland gibt es Regionalgruppen in Jennersdorf, Oberwart – sowie „panSol“ im Nordburgenland, die sich schwerpunktmäßig mit den Themen Klimaschutz & Energiewende befasst.

Anders Wirtschaften – Die Initiative holt zukunftsfähige Unternehmen – im Sinne von „ressourcenschonend, sozial verträglich und verankert in der Region“ – im Burgenland vor den Vorhang.

Mundraub – Pflück dein Glück! – ist eine Plattform für die Entdeckung und Nutzung essbarer Landschaften. Öffentliche Obstbäume und-sträucher sowie Kräuter können hier gefunden oder auch selbst kartiert werden, Kommunen zur „essbaren Gemeinde“ werden. Auch im Burgenland gibt es schon Einiges zu entdecken.

Tauschen ich will – Die Plattform zum Tauschen (im Aufbau)

BioSchatzkistl – Ein Kistl voller Bioprodukte vom Biobauern nach Hause, ins Büro oder in Kindergarten und Schule geliefert.

Leithaland Gemüse ist ein junges landwirtschaftliches Projekt. Es werden verschiedene Gemüsesorten sowie Kräuter in biologischer Anbauweise „im Einklang mit Natur und Mensch“ produziert, die „ab Feld“ sowie jeden Freitag am Bauernmarkt in Eisenstadt angeboten werden. Außerdem können Ernteanteile erworben werden.

Neudlhof - https://neudlhof.at/ - Solidarische Landwirtschaft in Pöttelsdorf bei Mattersburg. Grundlage ist der Zusammenschluss zu einer Gemeinschaft zwischen den beiden Bauern Florian und Franz und den ErnteteilerInnen für ein Jahr. Ziel ist, Lebensmittel zu erzeugen, die gut für unseren Boden, uns Menschen, die Natur und die Tiere sind. Die gesamte wird unter allen in der Gemeinschaft aufgeteilt.

Slow Food Burgenland – Die Initiative „Slow Food“ wurde 1989 als „internationale Bewegung zur Wahrung des Rechts auf Genuss" gegründet und widmet sich dem Erhalt der Biodiversität sowie kulinarischer Traditionen. Im Burgenland ist sie Veranstalter des Markts der Erde in Parndorf und Lutzmannsburg, wo regionale, faire Produkte angeboten werden.