Land Burgenland verleiht Kulturpreise

Zum mittlerweile 44. Mal wurden am 26. Juni die Landeskulturpreise an herausragende Persönlichkeiten des Burgenlandes für die Auszeichnung ihrer Lebenswerke vergeben.

Im eindrucksvollen Ambiente des Lisztzentrums in Raiding übergab Landtagspräsidentin Verena Dunst in Vertretung von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil die Würdigungspreise in den Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Volkskultur, Wissenschaft und Erwachsenenbildung. Die Preise werden alle drei Jahre verliehen und sind mit jeweils 3.600 Euro dotiert.

PreisträgerInnen

In der Sparte Bildende Kunst erhielten sowohl der Maler Mag. Sepp Laubner als auch der im letzten April verstorbene Künstler Robert Schneider einen gemeinsamen Würdigungspreis für ihr Engagement und ihr kreatives Schaffen, vor allem in der Cselley Mühle in Oslip. Schneiders Lebensgefährtin Eveline Lehner nahm den Preis für den verstorbenen Keramikkünstler und Cselley Mühle Mitbegründer entgegen.

Ein weiterer Würdigungspreis ging in der Sparte Literatur an den Burgenland-Rom Stefan Horvath, der sich - als Nachkomme von KZ-Opfern und als Angehöriger eines Terror-Opfers - mit seinen Erfahrungen und seinem Schmerz als Schriftsteller künstlerisch auseinandersetzt.

Der in Eisenstadt tätige Musikpädagoge und Dirigent Prof. Mag. Wolfang Lentsch erhielt im Bereich Musik die höchste Auszeichnung des Landes Burgenland für sein musikalisches Schaffen.

Der langjährige Intendant und künstlerische Leiter der Seefestspiele Mörbisch Professor Harald Serafin wurde im Bereich der Darstellenden Kunst gewürdigt. Mag. Hans Lunzer wurde für seine Verdienste um die Erwachsenenbildung geehrt und der Historiker Dr. Günther Stefanits erhielt den Kulturpreis in der Kategorie Wissenschaft. In der Sparte Volkskultur ging der Preis an die Volkskundlerin Dr.in Clara Prickler.

 

 

  

 

  

  

  

   

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