VERANSTALTUNGEN / AUSSTELLUNGEN

Architektur Raumburgenland - Die Grube / The Pit
Die Grube – The Pit ist seit 2019 unter Denkmalschutz gestellt und ist somit das jüngste zeitgenössische Denkmal im Burgenland. Gemeinsam mit Peter Noever will der gemeinnützige Verein Architektur Raumburgenland eine Ausstellung und eine Publikation realisieren. Die Ausstellung, bestehend aus einer Anzahl von Architekturmodellen aus Stahl, Polyester und Holz, wird in der Architekturgalerie Raum Burgenland contemporary in Eisenstadt gezeigt. Als Rahmenprogramm sind ein internationales Symposium sowie Führungen vor Ort in Breitenbrunn und zu anderen herausragenden Architekturen im Burgenland geplant.

 

Architektur Raumburgenland - BAUEN IM SEE TUT WEH, Wanderausstellung und Diskussionsplattform
Bauen im Neusiedler See soll im Zentrum einer Wanderausstellung und Diskussionsplattform stehen. Mit einer - auf Aspekten der Diplomarbeit von DI Nikolaus Gartner basierenden - Ausstellung will der Architektur Raum Burgenland im Jubiläumsjahr 2021 das richtigen Bauen am und im See darstellen. Des Weiteren wird die Ausstellung durch Vorträge, Diskussionsveranstaltungen und Expertendiskussionen begleitet.

 

Josef-Reichl-Bund - 100 Jahre Burgenland: Mundart, Mundartliteratur und Geschichte
Anlässlich des Jubiläumsjahres sind 2021 ein Symposium und ein Burgenländischer Heimatabend geplant. Im Symposium soll mit Vorträgen und Diskussionen das Thema „Mundart, Mundartliteratur und Geschichte“ durchleuchtet werden, wobei auch in den Güssinger Schulen Schwerpunkte gesetzt werden. Der Herbst 2021 steht ganz im Zeichen eines Burgenländischen Heimatabends. Dieser soll eine Verbindung von Tradition und Moderne zeigen und die Vielschichtigkeit der Burgenländischen Mundart bewusstmachen.

 

Mag. Siegmund Kleinl - In allen Zeiten das Land in allen Personen. Lesetheater
Das Projekt ist ein innovatives Lesedrama, das sich mit der Vergangenheit, der Gegenwart und den Menschen des Burgenlandes auseinandersetzt. In 101 Szenen kommen bedeutende Ereignisse der Vergangenheit sowie gesellschaftliche, soziale, politische und kulturelle Themen zur Sprache, wobei zu jedem Themenfeld einzelne Personen oder Gruppen zu Wort kommen. Ein Team von acht Personen wird an fünf Spielorten zusammen mit einer Musikgruppe des jeweiligen Ortes auftreten. Im Anschluss der Aufführung sind Gespräche und Diskussionen mit dem Publikum angedacht.

 

Reinhold Moritz - Vergessene jüdische Biografien aus den "Sieben Gemeinden"
In dem Projekt sollen szenische Lesungen mit Musikbegleitung über die jüdische Kultur an verschiedenen Orten des Landes stattfinden. Mittels der Sprache des Theaters und der Musik soll es möglich gemacht werden, Geschichten über Verfolgung, Vertreibung und Tod, aber auch Liebe, Glück und Versöhnung einem breitgefächerten Publikum aller Altersklassen in den ehemaligen „Sieben-Gemeinden“ näher zu bringen und sie so in die Erinnerung der Bevölkerung zurückzuholen.

 

Museumsverein Oberschützen - Alte Zöpfe für junge Köpfe
2021 soll je eine Volksschule pro Bezirk die Möglichkeit haben, das Haus der Volkskultur in Oberschützen „lebendig“ zu erleben. Geplant ist ein ca. dreistündiges Angebot, das in Kooperation von im Haus der Volkskultur ansässigen Vereinen – das Museum Oberschützen, das Burgenländisches Volksliedwerk und der Hianzenverein – angeboten und durchgeführt wird. Stattfinden sollen Führungen durch das Museum Oberschützen, Singen und Tanzen von burgenländischen Volksliedern und ein Workshop zum Kennenlernen des hianzischen Dialektes. So soll den Schülern spielerisch die burgenländische Volkskultur und Geschichte nähergebracht werden.

 

Edith Stasek (Donna die Agentur) – 100 Jahre Burgenland – der Wandel der Mode in 100 Jahren
Die Veränderung der Mode in den letzten 100 Jahren wird anhand einer Abendmodeschau im Kultur- Kongresszentrum Eisenstadt dargestellt. Im ersten Teil wird die Mode von 1921 bis 1980 mit Bildern aus dem Landesarchiv vorgestellt. Im zweiten Teil wird die Mode von „HEUTE“ mit eingebundenen Filmen aus dem Burgenland präsentiert. Als Abschluss beschäftigt man sich mit der Mode der Zukunft in Kooperation mit der Modeschule Burgenland.

 

ASVÖ Burgenland – Wir machen Sport! Der ASVÖ-Burgenland-Familiensporttag
Der ASVÖ Burgenland will im ganzen Land Familiensportfeste gemeinsam mit lokalen Vereinen veranstalten. Diese Feste sollen in jedem Bezirk einmal stattfinden. Bei den Festen können sich alle über die regionalen Sportvereine informieren, mit den Verantwortlichen direkt ins Gespräch kommen und die Sportarten vor Ort ausprobieren. Durch die momentane Lage ist es dem ASVÖ Burgenland wichtig, sowohl Sportinteressierte als auch Vereine wieder ein Stück näher zu bringen.

 

OHO – Offenes Haus Oberwart – Brückenland Burgenland: Gestern/Heute/Morgen
Es sind 4 „Kunst-Grätzelfeste“ geplant. Der Schwerpunkt dieser Feste inkludiert ein „Fest der Musik“, „Fest der Literatur“, „Fest der Wissenschaft“ und „Fest der Natur“. Das Projekt stellt mit künstlerischen Arbeiten und Interventionen Bezüge zwischen den Namensgebern der Straßen- und Gassennamen und dem Geistes-, Kunst und Kulturschaffen der letzten 100 Jahre im Burgenland her.
Dabei werden von den beteiligten Künstlern bewusst lokale und regionale Bezüge und Fragestellungen identifiziert, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in den Blick genommen und Themenwanderungen mit kleinen Präsentationen, Interventionen wie Plakaten, Installationen und Skulpturen veranstaltet. Sehr wichtig ist dabei, dass die Besucher und Bewohner des „Grätzels“ den Künstlern bei ihrer Arbeit zusehen können. Dazu organisiert das OHO Führungen, die auch nach den einzelnen Festen noch in Anspruch genommen werden können. Die Aktionen werden in den Social Medien und auf einer Homepage dokumentiert und begleitet.

 

Gemeindebücherei Nikitsch – 100 Jahre Burgenland – Nikitsch/Filež
Anlässlich 100 Jahre Burgenland werden von der Gemeindebücherei im Hinblick auf die zweisprachige Ortschaft Nikitsch einige Fotos, Berichte, Erinnerungen und Rückblicke präsentiert. Eine Ausstellung wird ebenfalls vorbereitet.
Nikitscher, die von ihren Großeltern oder Eltern Auskünfte bzw. Erinnerungen an den Anschluss an Österreich im Jahre 1921 haben, bzw. wie es früher im Burgenland speziell aus Sicht der Bewohner von Nikitsch sowie der unmittelbaren Umgebung und der Ortsteile Kr. Minihof und Kr. Geresdorf werden befragt bzw. erzählen. Alte Fotos, Zeitungsberichte und andere Materialien dazu werden gesammelt, sortiert und präsentiert. Nikitscher Brauchtümer, Kultur, Musik, Wohn- und Arbeitssituation wie es früher einmal war, werden erzählt. 

 

Verein Historische Landmaschinen Burgenland – Ausstellung: Entwicklung der Schulen von 1921 bis 2021
Die drei öffentlichen Neuen Mittelschulen des Bezirks Güssing (Stegersbach, Güssing und St. Michael) und das Landtechnikmuseum Burgenland werden die Entwicklung der Schulen von 1921 bis 2021 gemeinsam in einer Ausstellung zeigen.
Beitrag der NMS St. Michael: Diese Schule wird sich mit den Veränderungen in den 100 Jahren beschäftigen. Deutsche, kroatische, ungarische und Roma-Mitschüler in St. Michael. Zudem soll auch die Zeit von 1938 bis 1945 bearbeitet werden, besonders das Thema der jüdischen Mitschüler.
Beitrag der NMS Stegersbach: Diese Schule wird sich besonders mit der Auswanderung nach Amerika befassen. Ein Thema, das im Bezirk Güssing auch heute noch große Bedeutung hat.
Beitrag der NMS Güssing: Diese Schule wird sich mit dem Leben, Kunst und Gesellschaft der letzten 100 Jahre befassen. Gerade Güssing ist ein besonderer Ort mit seinen kulturellen Veranstaltungen, die Stadt ist eine Kulturmetropole des Südburgenlandes.
Beitrag des Landtechnikmuseums Burgenland: Das Museum wird der Ausstellungsort sein und stellt Ressourcen für die gemeinsame Ausstellung zur Verfügung. Es wird auch Exponate in die Schau einbringen. Die Öffentlichkeitsarbeit wird vom Museum gemacht.

 

Verein „Freunde des Freilichtmuseums Ensemble Gerersdorf“ – 100 Jahre Burgenland – Ein Streifzug durch die bäuerliche und handwerkliche Lebensweise 1900–1930
Der Verein gibt einen Einblick anhand umfangreicher Sammlungen von Gebrauchsgegenständen, Handwerkzeugen und historischen Maschinen, in die bäuerliche und handwerkliche Lebensweise im Zeitraum knapp vor und nach Entstehung des Burgenlandes. Mit welchen Geräten wurde in der Landwirtschaft gearbeitet? Wie haben damals Handwerker gearbeitet?
Ein weiterer Teil der Ausstellung ist dem Güssinger Mineralwasser gewidmet. Noch in Monarchiezeiten wurde das Mineralwasser in Ochsenkarren zur Bahn zum weiteren Vertrieb gebracht. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel musste der Traditionsbetrieb in Sulz Konkurs anmelden. Vom Museumsverein und privaten Museumsfreunden wurden einige wertvolle historische Gegenstände (Gläser, Flaschen, Werbetafeln) bei der Versteigerung erworben, die in dieser Ausstellung präsentiert werden.

 

Mag. Jutta Treiber – Burgenländische Lesereise im Kino Oberpullendorf
Geplant ist eine burgenländische Lesereihe im Kino Oberpullendorf mit burgenländischen Autoren, Herausgebern, Musikern, Moderatoren und Illustratoren abzuhalten. Fast alle erschienen Bücher sind im burgenländischen Verlag „edition lex liszt 12“ erschienen. Die Bücher haben die wechselvolle Geschichte des Burgenlandes zum Thema. Die Musik, die bei diesen Veranstaltungen gespielt wird, ist burgenländische Volksmusik – in zeitgemäßer Form. Das Projekt fördert eine tiefe Auseinandersetzung des Publikums mit den historischen und gegenwärtigen burgenländischen Lebensumständen und plädiert für Frieden und Toleranz.

 

Burgenländisch-ungarischer Kulturverein – Gemeinsame Wanderausstellung der burgenländischen Volksgruppen
In enger Zusammenarbeit mit den Volksgruppen der burgenländischen Kroaten und der burgenländischen Roma ist eine Wanderausstellung zum Thema „100 Jahre Burgenland“ geplant. Jede Volksgruppe erstellt einen eigenständigen Beitrag in Form von Roll-Ups, die Ausstellung soll über das Jubiläumsjahr hindurch im gesamten Burgenland gezeigt werden. Die genauen Orte werden einvernehmlich bestimmt.
In Wien sind die Räumlichkeiten des österreichischen Volksgruppenzentrums als Station angedacht. Im Saal der evangelischen Pfarrgemeinde HB in Oberwart ist eine Podiumsdiskussion zum Thema „100 Jahre Minderheit“ geplant. Durch diese Ausstellung wollen sich die Volksgruppen möglichst „bevölkerungsnah“ präsentieren und gleichzeitig die Geschichte des Burgenlandes thematisieren. Eröffnungsevents werden von den Volksgruppen-Vereinen gemeinsam geplant und durchgeführt.

 

Bücherei Litzelsdorf – Als Litzelsdorf noch Lödös war
Die Bücherei will im Jubiläumsjahr drei Projekte verwirklichen:
1. Einrichtung eigener Bereich zum Thema 100 Jahre Burgenland in der Bücherei; großer Wert wird auf die Präsentation burgenländischer Autoren gelegt;
2. „Burgenländisch greidt“ – Mundartworkshop für die Volksschule (Referentin: Karin Ritter);
3. Moderierter Gesprächsabend über Geschichte und Identität des Burgenlandes – mit Lokalbezug zum Ort Litzelsdorf (Moderation: Walter Reiss)

 

Verein Stadtmarketing Rust – 100 Jahre Freistadt Rust. Eine Zeitreise
Die Ausstellung erstreckt sich durch die gesamte Altstadt von Rust und beleuchtet die Entwicklung des Burgenlandes und der Freistadt Rust von 1921 bis 2021; eine Ausstellung in einem einzigartigen Ambiente. Thematisiert vom Chronisten Wolfgang Bachkönig wird das Burgenland vom Armenhaus der Republik zum liebenswerten Land des Wohlstandes. Bedeutende Ereignisse wie u.a. der Weinskandal samt den daraus resultierenden Bauerndemonstrationen und einige aufsehenerregende Kriminalfälle. Thematisiert wird auch der touristische Aufschwung, sowie kulturelle Veranstaltungen, die letztendlich den Aufschwung im Fremdenverkehr gebracht haben.

 

Fotokreis Eisenstadt – 100 Jahre Burgenland: Eine Spurensuche
Der Fotokreis Eisenstadt wird eine Fotoausstellung ausrichten und diese in der Rathausgalerie ab 2. Oktober 2021 bis Februar 2022 zeigen. Geplant sind neben Fotos in verschiedenen gängigen Formaten, angepasst an die Gegebenheiten im Rathaus, auch großflächige Fotos, diverse ca. 2-minütige Multimedia-Schauen, permanent abrufbar. Erklärungen und Ergänzungen zu den Fotos, eine ca. 30-seitige Broschüre mit Fotos und Texten, Interviews von Zeitzeugen sowie einige Plakate rund den Ausstellungsinhalt ab.

 

Franziskanerkloster Güssing – Ausstellung zur historischen Bibliothek der Franziskaner in Güssing
Mittels ausgewählter Exponate aus der historischen Bibliothek des Franziskanerklosters wird die geschichtlich gewachsene, ethnische, religiöse Vielfalt großer Gebiete des heutigen Burgenlandes präsentiert. Diese Exponate, über Jahrhunderte oft unter sehr schwierigen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen zusammengetragen und erhalten, legen Zeugnis über jenes kulturelle Bewusstsein unserer Vorfahren ab, das schließlich 1921 das Fundament für das heutige Burgenland sein konnte.
Diese Bücher erzählen durch ihre Existenz, ihre Beschaffenheit und ihre Inhalte Geschichten über das Leben und Wirken unserer Vorfahren. Die Ausstellung zeigt exemplarisch anhand dieser einzigartigen, Jahrhunderte alten Bücher den Zusammenhang der Geschichte unseres Landes und den Menschen des heutigen Burgenlandes. Besonders Kindern und Jugendlichen wird durch den Besuch von Schulklassen in dieser Ausstellung die Bedeutung dieses Kulturerbes als Basis für unser heutiges Burgenland vermittelt.

 

Verein zur Förderung des Naturparks Rosalia-Kogelberg – „Schützen durch Nützen“: 100 Jahre extensive Landwirtschaft im Bezirk Mattersburg
Die Entwicklung der extensiven Landbewirtschaftung im Bezirk Mattersburg, auch im Hinblick auf grenzüberschreitende Aspekte mit Ödenburg/Sopron hat uralte Wurzeln. Nur wenn man Verständnis für diese Wurzeln aufbringt, versteht man die heutige Wichtigkeit und Bedeutung des Naturparks Rosalia-Kogelberg und seiner Schutzgebiete.
Im Rahmen einer kindgerechten und altersangepassten Wanderausstellung für Schulen und Kindergärten wird die Entwicklung der vielfältigen, kleinstrukturierten Landwirtschaft aufbereitet und Neuentwicklungen der besonderen regionalen Produkte aufgezeigt. Die Wanderausstellung kann von Schulen und Kindergärten im Bezirk Mattersburg gebucht werden und wird durch alle Gemeinden die Runde machen. Im Rahmen einer erstmals stattfindenden großen „Genuss-Erlebnis-Kultur-Meile“ am Kogelberg im Juni 2021 wird die Wanderausstellung feierlich der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Kroatischer Kulturverein im Burgenland – Ausstellung „100 Jahre Burgenland“
In enger Zusammenarbeit mit den Volksgruppen der burgenländischen Ungarn und der burgenländischen Roma ist eine Wanderausstellung zum Thema „100 Jahre Burgenland“ geplant. Jede Volksgruppe erstellt einen eigenständigen Beitrag in Form von Roll-Ups, die Ausstellung soll über das Jubiläumsjahr hindurch im gesamten Burgenland gezeigt werden. Die genauen Orte werden einvernehmlich bestimmt.
In Wien sind die Räumlichkeiten des österreichischen Volksgruppenzentrums als Station angedacht. Durch diese Ausstellung wollen sich die Volksgruppen möglichst „bevölkerungsnah“ präsentieren und gleichzeitig die Geschichte des Burgenlandes thematisieren. Eröffnungsevents werden von den Volksgruppen-Vereinen gemeinsam geplant und durchgeführt. Auch in den zweisprachigen Schulen sollen die Roll-Ups ausgestellt werden, um den Schülern den Zugang zur Geschichte lebensnah darzustellen.

 

Historischer Verein Neuhauser Hügelland – Ausstellung: Mein Heimatvolk, mein Heimatland – Auswanderung aus den Dörfern am Dreiländereck
Die Auswanderungszeit seit den 1880er Jahren und die Geschichte der Familien, die oft aus wirtschaftlichen Gründen aus den Dörfern an der „Grenze“ abwanderten, ist für den Verein von besonderem Stellenwert und Interesse. Besonders viele Burgenländer zog es z.B. in den fernen Nordosten der USA.
Die Aufarbeitung der Auswanderungswellen in der Region des heutigen Dreiländerecks Österreich/Slowenien/Ungarn möchte der Verein mittels einer Ausstellung zu 100 Jahre Burgenland der interessierten Bevölkerung sowie Gästen der Region näherbringen. Der Fokus der Ausstellung liegt hier speziell auf den Gemeinden des Neuhauser Hügellandes und der angrenzenden burgenländischen, slowenischen bzw. ungarischen Gemeinden. In die Aufarbeitung eingebunden werden auch von slowenischer Seite historische Fachkräfte des Museums Murska Sobotka. Schloss Tabor biete als ältestes der Öffentlichkeit zugängliches Gebäude den perfekten Rahmen für Veranstaltungen und Ausstellungen im Bezirk Jennersdorf.

 

Verein Freunde des Eisenstädter Schlossparks (VdF) – „Landschaftsgärten ´21, Kulturerbe in Transformation“
Der Eisenstädter Schlosspark war ab 1800 im Stil eines englischen Landschaftsgartens gestaltet worden. Er galt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht zuletzt aufgrund seiner Pflanzensammlung als eine der führenden Gartenanlagen der Donaumonarchie. Ab 1987 konnte dem Verfall auf Initiative des Vereins Freunde des Eisenstädter Schlossparks Einhalt geboten werden.
Ein 3-tägiges internationales Symposium mit den Themenschwerpunkten Geschichte und Projekte des Schlossparkvereines, Bedeutung des Schlossparks für die Bevölkerung, Stadtplanung und burgenländischer Tourismus, samt Abendveranstaltung soll stattfinden. Veranstaltungsort sind die historische Orangerie des Eisenstädter Schlossparks sowie dank der zugesagten Unterstützung durch die Esterházy-Betriebe das Schloss. Im Anschluss an das Symposium ist eine Publikation der Ergebnisse geplant.

 

Elisabeth Herbst-Kiss, Bakk.phil. – 100 Jahre Burgenlandweg durch Neudörfl
„100 Jahre Burgenlandweg durch Neudörfl“ ist ein Kunst- und Kulturprojekt, das die 100-jährige Geschichte in einer Freilichtausstellung auf 9 Plakaten zeigt. Unter Einbindung der Dorfhistoriker, Neudörfler Schulen und Künstler werden wichtige kulturelle und historische Ereignisse der 100-jährigen Geschichte des Burgenlandes ausgearbeitet, plakativ dargestellt und für die gesamte Bevölkerung frei zugänglich inszeniert.
Das Projekt bezieht sich in erster Linie auf das Ortsgebiet der Marktgemeinde Neudörfl. Als Durchzugsgebiet hat das Projekt auch eine erweiterte Reichweite auf die Nachbargemeinden Bad Sauerbrunn, Pöttsching, Katzelsdorf und Wiener Neustadt, sowie auf alle Pendler, die in Neudörfl arbeiten.

 

Kulturverein Schützen am Gebirge – Galerie im Dorf
Es werden ca. 25 Fotos von alten Dorfansichten in den Straßen der Gemeinde aufgestellt, um der Bevölkerung die Veränderung, die die Zeit gebracht hat, näherzubringen – immer direkt vor der betreffenden Ansicht. Auch die örtliche Volksschule und der Kindergarten macht mit und gestalten eine Tafel zu 100 Jahre Burgenland. Mit diesem Projekt lädt der Kulturverein die Bevölkerung ein, durchs Dorf zu spazieren, sich die Fotos anzuschauen, die Veränderungen, die die Zeit gebracht hat, wahrzunehmen und vielleicht den Kindern von „damals“ zu erzählen. Auf der Vereinshomepage wird es zu jedem Bild noch Zusatzinformationen geben.

 

Arbeitskreis für Hausforschung, Regionalgruppe Österreich – Die vernakuläre Weinarchitektur Österreichs
Absicht der Tagung im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf ist es, die vernakuläre Weinarchitektur in Österreich, insbesondere des Burgenlandes, sowohl in ihrem historischen Gefüge, als auch in ihrer gesellschaftlichen Dimension zu erforschen. Unter den wichtigsten regionalen Beständen wurden bislang die ensemblebildenden Objektgruppen im südburgenländischen Raum am wenigsten erforscht. Dementsprechend wird ihr besonderes Potenzial durch eine Erfassung der wichtigsten Anlagen und einer vergleichenden In-Bezug-Setzung mit den niederösterreichischen Beständen erschlossen.

 

Stadtgemeinde Neusiedl am See – „Vierburgenland minus 4 ist gleich Burgenland“ – Neusiedl und die 100-jährige Geschichte des Burgenlandes
An mehreren Standorten in Neusiedl am See soll an das 100-jährige Jubiläum des Burgenlandes gedacht werden. Unter anderem bei der Ruine Tabor wird mit Buchpräsentationen zum Thema 100 Jahre Burgenland, welche von einer Weinverkostung der Neusiedler Winzer umrahmt wird, gestartet. Im Zuge dessen wird auch eine Wanderausstellung unter dem Motto „Neusiedl am See und die 100-jährige Geschichte des Burgenlandes“ präsentiert, die auch in die Schulen und an anderen Orten im Stadtgebiet (z.B. Platz vor dem Rathaus, Seebad) gebracht werden soll. Im Kalvarienbergpark sollen im Rahmen der Eröffnung des Generationsparks die Kinder der Volksschule am Tabor ihre Projekte präsentieren: alte Kinderlieder, -reime, -spiele und Gedichte aus dem Burgenland und aus den Nachbarstaaten.

 

SCHAUMAMOI Kunst- & Kulturverein KuKWin Winden am See – Windener Mühlentag
1921 gab es in Winden am See noch vier Mühlen. Die letzte Mühle stellte ihren Betrieb 1977 ein. Drei der vier Mühlenbesitzer haben einen Bezug zur Kunst und haben die Gebäude aufwendig restauriert, um sie als Wohngebäude, Kunstwerkstätte oder Atelier weiter zu nutzen. Für den Windener Mühlentag hat sich die Müllerfamilie bereit erklärt, erstmals ihre Mühle für die Öffentlichkeit zur Besichtigung zu öffnen.
Der Windener Mühlentag ist als eintägige Veranstaltung konzipiert. Wichtig für den Kulturverein ist das Ziel des sozialen Zusammenhalts. Die geplante Einbindung lokaler Winzer und Künstler, kleiner Gewerbetreibenden, der Gemeinde und anderer örtlicher Vereine soll dieses Ziel sicherstellen. Der Mühlentag soll generationenverbindend wirken. Ein weiteres Ziel ist Nachhaltigkeit. Der Verein möchte die Mühlenbesitzer auch in Zukunft für Veranstaltungen gewinnen. So gibt es für eine der Mühlen bereits die Idee, sie für Ausstellungen zu nutzen.

 

Lic. phil. Katrin Bucher Trantow – Kunsthalle Burgenland: Zug um Zug – Zeitgenössische Kunst in Bewegung
Das Projekt „Kunsthalle Burgenland“ braucht kein Gebäude, sondern schafft lokale Begegnungen. Es geht im Jahr seiner Gründung 2021 dem Thema der Abgeschiedenheit des Südburgenlandes nach. Es nutzt das Land selbst als seinen Ausstellungsraum und zeichnet zwei Bahnlinien im Bezirk Güssing nach, die mit der Angliederung an Österreich einen Neuverlauf hätte bekommen sollen. Die Ausstellung entspannt sich als öffentliches Plakatprojekt entlang dem alten Streckenverlauf von Güssing über Strem nach Körmend und dem für 1931 geplanten neuen Streckenabschnitt von Güssing über Heiligenkreuz nach Mogersdorf und Jennersdorf.
Die Ausstellung entlang der einst bestehenden und der geplanten Bahnlinien des Südburgenlandes zeichnet als künstlerisch gestaltetes Roadmovie nach, was war, was ist und was sein könnte. Vier Künstler werden eingeladen, auf die landschaftliche und entwicklungsgeschichtliche Situation mit Plakatinterventionen zu reagieren.

 

Burgenländische Landwirtschaftskammer – Landwirtschaft: EINST und JETZT und MORGEN – 100 Jahre Burgenland
Das Projekt rückt den Agrarsektor in das Zentrum der Betrachtung 100 Jahre Burgenland. Es wird die Entwicklung des Landes von der Kornkammer Österreichs zum Feinkostladen Österreichs dokumentiert. Das Projekt hat zum Ziel, Personen, Organisationen etc., die historische, agrarische Sammlungen haben, zu vernetzen, zu dokumentieren und zu bewerben. Damit sollen die agrarische Entwicklung des Landes und wichtige Meilensteine der Land- und Forstwirtschaft im Burgenland aufgezeigt werden.
Die Daten werden zusammengefasst in Form eines Folders präsentiert und veröffentlicht. Ebenso wird in den jeweiligen Bezirken ein Diskussions- und Vortragsabend mit jeweils einem namhaften Historiker organisiert, in dessen Zentrum die historische Entwicklung der Landwirtschaft der Region steht.

 

Heinz Vegh – Bühnenstück „Wir fahren nach Lodz“
Die Tragik-Komödie „Wir fahren nach Lodz“ ist eine witzig-provokante Aufarbeitung der Pflegeproblematik ebenso wie des hundertjährigen Burgenland-Jubiläums anhand von drei Generationen. Im Gegensatz zu den gängigen Hymnen mit kritischem Blick auf Vergangenheit und Gegenwart. Artikuliert wird dabei, was bislang kollektiv ausgespart wird. 

 

Marianne Lembacher – 100 Jahre Frauenleben im Burgenland. Lebensgeschichten und Märchen von Frauen
100 Jahre Burgenland, das bedeutet 100 Jahre Leben von Männern und Frauen im Land. Dieses Projekt ist Frauen gewidmet, den Sehnsüchten, den Wünschen und Träumen, der oft harten Arbeit in den Familien und auswärts, den Erfahrungen von Gewalt und Missbrauch, aber auch dem Mut und der Stärke von Frauen. Interviews mit möglichst vielen Frauen aus möglichst vielen Jahrgängen werden geführt und als Basis für Texte über deren Leben verwendet. Zu ausgewählten Texten werden zum jeweiligen Lebensthema passende Märchen gesucht. Märchen sind Teil unserer Kultur, in ihnen spiegeln sich die Erfahrungen und Werte unserer Vorfahren wider. Bei einem Märchenabend werden auf Schautafeln alle Lebensgeschichten anonymisiert präsentiert werden, der Abend wird von einem Film- und Fotokünstler begleitet.

 

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe Pinkafeld – „Eh mei Tog – wieas fria woa“
Im Rahmen des Projekts beschäftigt sich die 1.-4. Schulstufe der HLW Pinkafeld ganzheitlich mit der Geschichte des Burgenlandes. Das bedeutet, dass jede Fachgruppe sich spezifisch mit diesem Thema auseinandersetzt. Dazu werden Workshops angeboten und Vortragende aus den Bereichen Wirtschaft, Kunst und Kultur eingeladen. Weiters steht die Auseinandersetzung mit den burgenländischen Volksgruppen, Trachten und der alten Brauchtumspflege im Mittelpunkt des Projektes. In Kooperation mit regionalen Unternehmen und Vereinen soll ein Einblick in die vergangenen 100 Jahre dieses Landes gewährt werden. Als Projektabschluss findet im September ein Projektnachmittag im Garten der Schule statt.

 

Schulische Tagesbetreuung, VS Mattersburg – „Eine bunte Reise durch das Burgenland“
Die Intention des Projekts liegt darin, der jüngeren Generation unser Burgenland näher zu bringen. Es wird noch Montag bis Freitag eine ganztägige Ferienbetreuung für die Volksschulkinder Mattersburg angeboten. Die Projektbetreiber wollen in den neun Sommerferienwochen das gesamte Burgenland „bereisen“ und die Kinder spielerisch, mit pädagogischen Mehrwert, langjähriger Erfahrung und dem gut durchdachten Projekt passend zum Thema „100 Jahre Burgenland“ bilden.
Geplante Ferienwochen-Gestaltung mit Workshops für die Kinder zu Themen im Zusammenhang mit 100 Jahre Burgenland. Jede Woche wird ein neuer Bezirk das Wochenmotto sein.

 

Verein Neusiedler See hilft – Wir sind hier: Identität und neue Nachbarschaften im Burgenland
Das Projekt „Wir sind hier“ ist eine Workshop-Reihe über 12 Wochen, die sich in kreativer Weise mit Fragen der Identität und der kulturellen Vielfalt im Burgenland auseinandersetzt – ein Projekt des Miteinanders und der aktiven Gestaltung unserer Lebensräume.
Migration in die Fremde und das Auspendeln zur Erwerbsarbeit haben das soziale Leben des Burgenlandes seit seiner Gründung geprägt. Parallel dazu wird seit 2015 das Narrativ einer belastenden Einwanderungspolitik und Flüchtlingswelle instrumentalisiert. Die Workshop-Reihe dient als Bestandsaufnahme und Spiegelbild von Lebensumständen. Im Kennenlernen und im Austausch wird ein Grundstein für die nächsten 100 Jahre des Burgenlandes gelegt.

 

LIKUD Literatur- und Kulturverein Nikitsch/Filez – Dorfaufstand in Nikitsch/Filez 1919 & Entstehung des Burgenlandes 1921
Im Jahr 2019 wurde auf Initiative des Vereins LIKUD das Theaterstück „Fileška buna/Nikitscher Aufstand 1919“ uraufgeführt. Heuer soll anlässlich „100 Jahre Burgenland“ die filmische Aufzeichnung des Theaterstücks veröffentlicht werden. Der kroatischsprachige Film soll – im Sinne interkulturellen Wissenstransfers – mit deutschen, kroatischen und ungarischen Untertiteln sowie Begleittexten im Internet weltweit leicht und kostenlos zugänglich gemacht werden – und zusätzlich auch als DVD-Version erscheinen.

 

Kulturverein Kammermusikfest Lockenhaus – Ausstellung „40in100“
Seit nunmehr 40 Jahren, eine knappe Hälfte des Bestehens des Burgenlandes, zieht Lockenhaus die Weltelite der klassischen Musikwelt in den kleinen Ort im mittleren Burgenland, der zudem in den Anfängen noch EU-Randzone war.
Die Ausstellung zeigt das Spannungsfeld auf, das Jahr für Jahr durch das Aufeinandertreffen der internationalen Stars der klassischen Musikszene und des überregionalen Publikums mit der dörflichen Gesellschaft einer mittelburgenländischen Gemeinde entstanden ist. Anhand von Fotos und Zeitdokumenten soll sichtbar gemacht werden, welchen Einfluss die weltweite Wahrnehmung durch das Kammermusikfest auf die dörfliche Gemeinde des Mittelburgenlandes hat.
In welchem Kontext sind 40 Jahre Kammermusikfest Lockenhaus in 100 Jahre Burgenland zu sehen?
Welche sozialen Synergien, aber auch Konflikte sind entstanden?
Wie wurde und wird das soziale Umfeld der Region durch das Kammermusikfest geprägt?
Wie nimmt die internationale Künstlergemeinde und das Publikum aus allen Ecken der Welt die jährliche Aufnahme in Lockenhaus auf?
Welche Veränderungen gab es seit der Mitte des Bestehens des Burgenlandes bis heute?
Die Ausstellung war von Anfang Juni bis Ende Juli 2021 auf der Burg Lockenhaus sowie im Schloss Lockenhaus zu sehen.

 

Mag. Michael Baumer – „Sandland“
„Sandland“ ist ein neues Theaterstück mit der Dauer von ca. 80 Minuten zum Thema Klimawandel – ein Phänomen, von dem das Burgenland besonders stark betroffen sein wird. Das tragikomische Stück, das in der nahen Zukunft spielt und am Absurden Theater anknüpft, erzählt in loser Szenenfolge von den konfliktreichen Folgen des Klimawandels auf das Leben dreier Menschen und deren Beziehungen untereinander. Die drei Figuren repräsentieren einen Klimawandel-Leugner, einen Pragmatiker und einen Umweltaktivisten, die alle drei nach einer künftigen Klimakrise im Sand des Burgenlandes versunken sind. Uraufführung im September 2021