PUBLIKATIONEN

Dr. Herbert Brettl - Briefe, Dokumente und Berichte zur Geschichte des Burgenlandes (1921-2021)
In diesem Buch wird die Geschichte des Burgenlandes anhand von Briefen und Dokumenten aufgearbeitet. Der Autor greift dabei auf bisher völlig unbekannte Quellen zurück - sowohl Schriftstücke als auch Fotos werden für die Dokumentation herangezogen. In 233 Briefen und Berichten werden beinahe alle burgenländischen Gemeinden erkundet und thematisiert. Mit dem Buch soll die Geschichte des Burgenlandes „von unten“ aufgezeigt werden. Es stehen die Alltagsgeschichten der BurgenländerInnen im Mittelpunkt.

 

Briefmarkensammlerverein Pinkafeld - Postgeschichte des Burgenlandes Band 1 / Sonderausstellung 100 Jahre Burgenland
Der Briefmarkensammelverein Pinkafeld feiert im Jahr 2021 sein 50. Bestandsjubiläum. Mit dem Buch „Postgeschichte des Burgenlandes – Band 1“ werden die Forschungsergebnisse über die Vorphilazeit bis zur Einführung der Briefmarken im Jahr 1850 veröffentlicht. Auf ca. 900 Seiten und in drei Bänden wird das vorphilatelistische Postwesen im heutigen Burgenland allumfassend behandelt. Einen Schwerpunkt dabei bilden die Postgeschichten all jener burgenländischen Poststationen, die es im Zeitraum 1921 bis 2021 gegeben hat. Neben der Veröffentlichung des Buches plant der Briefmarkensammelverein Pinkafeld auch eine ganzjährige Sonderausstellung im Stadtmuseum.

 

Burgenländisch-Ungarischer Kulturverein - Sonderheft Örség in ungarischer Sprache zum Thema 100 Jahre Burgenland
Das ungarischsprachige Vereinsmagazin Örség erscheint seit 1968 jährlich. Thema einer Sonderausgabe heuer soll das Jubiläum „100 Jahre Burgenland“ sein. Aufgrund des Jubiläums wird das Magazin auch allen Schulen im Burgenland, an denen Ungarischunterricht angeboten wird, zur Verfügung gestellt werden.

 

edition lex liszt 12 - Buchprojekt 100 Jahre Burgenland - 100 Wörter Burgenländisch
Im Rahmen des Jubiläumsjahres entsteht unter der Leitung des Burgenländischen Autors Dr. Jakob Perschy die Publikation „100 Wörter Burgenländisch“. Grundlage dieses „Wörter“–Buches ist eine - an alle Gemeinden versendete - Umfrage, in der die zehn typischsten bzw. originellsten Mundartausdrücke aus den burgenländischen Ortschaften erhoben wurden. Aus den Antworten werden die 100 „burgenländischsten“ Wörter ausgewählt, die dann in alphabetischer Reihenfolge das Buch befüllen werden. Mundartausdrücke werden nicht nur ins Standarddeutsch übertragen, sondern auch sprachwissenschaftlich erläutert und mit einer kleinen Geschichte oder Anekdote versehen.

 

edition lex liszt 12 - Burgenländisches Sagenbuch
Zum Jubiläumsjahr will der Verlag edition lex liszt 12 mit einem Burgenländisches Sagenbuch aufwarten. Diese sollen neu recherchiert und in moderner Erzählform verfasst werden. Die Sagen befassen sich zum Teil mit der Entstehung der Landschaft, mit den historischen Ereignissen im Burgenland wie z.B. die Türkenkriege, die Kuruzzeneinfälle, die Belagerung von Burgen sowie Schicksale historischer Persönlichkeiten des Landes. Die anerkannte Autorin, Lektorin und Herausgeberin mehrerer Sagenbücher Hertha Kratzer ist mit der umfangreichen Recherche und Sammlung der Burgenländischen Sagen befasst. Um auch die Kleinsten zu erreichen, sind Lesungen in Schulen geplant.

 

Franziskanerkloster Güssing - Historische Bibliothek
Ein Festband über die historische Bibliothek des Franziskanerklosters Güssing, der älteste Codex der Bibliothek stammt von 1228, soll anlässlich „100 Jahre Burgenland“ herausgegeben werden. Insgesamt umfasst die Bibliothek 4500 Bücher mit rund 7000 Werken. Dieses Erbe wird seit 382 Jahren von Franziskanern gehütet, davon 300 Jahre von ungarischen Franziskanern und seit 1938 durch die österreichischen. Der Festband soll den wertvollen Kunstschatz den BurgenländerInnen bekanntmachen.

 

Dr. Josef Gmasz – „Der Traum von einem großdeutschen Burgenland"
Der burgenländische Volkskundler, Redakteur und Musiker Dr. Josef Gmasz publiziert eine Biografie des Anschlusskämpfers Mag. Adalbert Wolf. Der Neusiedler wurde von den Ungarn 28 Monate in Györ inhaftiert. Nach seiner Freilassung Ende 1921 wurde er Abgeordneter des Burgenländischen Landtages und anschließend Bürgermeister von Neusiedl am See. Sein reichhaltiger Nachlass wurde vor einiger Zeit dem Neusiedler Stadtarchiv überantwortet, weshalb Dr. Josef Gmasz seine Biographie nun in einem wissenschaftlichen Buchprojekt aufarbeitet.

 

Güssinger Historische Gemeinschaft - Gruß aus Güssing
Die Güssinger Historische Gemeinschaft will die Geschichte der Stadt und der Region Güssing erforschen. Damit die nachhaltige Vermittlung und Sicherung der geschichtswissenschaftlichen Erkenntnisse möglich werden, plant die Güssinger Historische Gemeinschaft eine Sonderausstellung. Gemeinsam mit Lehrern und Schülern des BORG Güssing werden die Ausstellungsinhalte erarbeitet und die -organisation vorgenommen. Ein Ausstellungsband soll die Inhalte für die nächsten Generationen festhalten.

 

Prof. Dr. Rudolf Karazman - Nikitsch/Filez - Leben und lieben an der Grenze
Eine romantische Regiographie bzw. Ethnographie der burgenländisch-kroatischen Volksgruppe in Nikitsch will der Autor mit seinem Werk schaffen. Mit der Publikation soll die Entwicklung der Volksgruppe der burgenländischen Kroaten anhand von Alltagsereignissen der Menschen hervorgehoben werden.

 

Kroatisches Kultur und Dokumentationszentrum (hkdc) - [AUS] GEPENDELT
Pendeln ist bereits seit der Mitte des 18. Jahrhunderts eine wesentliche Voraussetzung für die Sicherung der Existenz vieler Burgenländer. In den letzten Jahrzehnten hat sich für die Arbeitnehmer des Landes Vieles zum Positiven verändert: es entstanden tausende neue Arbeitsplätze und die Verkehrsverbindungen sind moderner geworden. Dorothea Zeichmann hat diese Entwicklung selbst als Pendlerin erlebt. Sie gehört zu den profiliertesten Lyrikerinnen der Burgenländischen Kroaten. Im Zug hat sie oft geschrieben, ihre Werke übersetzt sie selbst in die deutsche Sprache.

 

Mag. Dr. Eva Maltrovsky und Dr. Sabine Kritsch-Schmall - KUNST-ORTE, Inspirierende Streifzüge durchs Burgenland
Die Autorinnen wollen die Kunstorte des Burgenlandes erstmals übersichtlich in einer Publikation darstellen und die Entwicklungslinien vom Gestern ins Heute nachziehen. Der „Reiseführer“ soll auch zu Entdeckungsreisen rund um kunstgeschichtlich bedeutenden Plätze einladen. Burgenlands Kunstplätze fußen in vielen Fällen auf Baulichkeiten, deren Entstehungszeit oft weit zurückreicht, weiter noch als bis in das Jahr 1921. Eine beachtliche Anzahl von historischen Bauern- und Bürgerhäusern, Weinkellern, Mühlen, Gast- und Gutshöfen, Schulen und Schlössern konnte erhalten bleiben und steht nun im Einklang, aber auch im Kontrast, mit Kunst der Moderne und Gegenwart.

 

Veronika Pinter – (L)iebenswertes Burgenland
In diesem Projekt entsteht ein rund 150 Seiten starker Bildband mit Fotos und Textbeschreibungen zu den Themenbereichen bäuerliches Leben, Arbeit und Brauchtum (z.B. Sautanz, Kirtag und Märkte), Kultur und Architektur, Landschaft und Natur sowie Menschen und Erinnerungen im Burgenland der letzten 100 Jahre. Der Bildband soll als Spiegel des sozialen Zusammenlebens gesehen werden, mit einer hohen identitätsstiftenden Wirkung.

 

Dkfm. Josef Redl - Die Hitlerzeit im Südburgenland
Vier Zeitzeuginnen aus St. Martin a. d. Raab schildern in der Publikation „Hitlerzeit im Südburgenland“ ihre Erfahrungen. Aus den ausgewerteten Gesprächen entstand ein fast 40-seitiger Text, der als Buch veröffentlicht werden soll. Der Text streift aber auch die Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs und die Zeit danach und geht darauf ein, welche Nachwirkungen die damaligen Ereignisse bis heute noch haben.

 

Walter Reiss - Buch (Biografie) "Der Müller und das Meer…"
Das Buch – die Biografie eines friedensbewegten Burgenland-Kroaten – wird eine Begleitpublikation zur Ausstellung „Wir sind 100“ auf Burg Schlaining. Dem „Friedensmüller“ wird in der Schau ein eigenes inszeniertes Kapitel gewidmet.

 

Stadtfeuerwehr Pinkafeld - 150 Jahre Stadtfeuerwehr Pinkafeld
Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld wurde 1871 gegründet und ist somit die älteste Feuerwehr des Burgenlandes. Im Jubiläumsjahr 2021 soll ein Festakt 150 Jahre Stadtfeuerwehr Pinkafeld durchgeführt werden und daher wird auch die Chronik der Stadtfeuerwehr neu aufgelegt. Ein neuer historischer Bereich im Feuerwehrhaus soll die Geschichte der Feuerwehr erläutern. Gemeinsam mit dem Museumverein Pinkafeld wird auch das Feuerwehrmuseum adaptiert.

 

Verein Zukunft Schlaining - Ins nächste Jahrhundert (UT: 100 Jahre Stadtgemeinde Stadtschlaining in Bildern & Erzählungen)
Eine Publikation, die eine Mischung aus Erzählungen und Fotodokumentation über die Stadtgemeinde Schlaining sein wird, bringt der Verein Zukunft Schlaining heraus.
Kurztexte von wissenschaftlichen Autoren sollen die gesellschaftliche und politische Entwicklung und Veränderungen der Stadtgemeinde - Leben an der Grenze, als Bauern, als Pendler, im Dorf, Bergbau, Burg und Stadt, Bildung und ASPR - abbilden. Eingebunden werden auch junge Gemeindemitglieder, eine Verbreitung in allen Haushalten Schlainings und in den Bibliotheken des Landes wird angestrebt.

 

Wolfgang Wagner - 100 Jahre Burgenland vom Kommen und Gehen
Kulturschaffende und Journalisten blicken in einem Sammelband von rund 200 Seiten auf das Land, dem sie sich verbunden fühlen. Persönlichkeiten wie der in Stinatz geborene Sänger Willi Resetarits, der Mitbegründer des Künstlerdorfes Neumarkt an der Raab, Walter Schmögner oder Falter-Journalistin Barbara Thot geben in essayistisch angelegten Beiträgen einen Einblick des gesellschaftlichen und kulturellen Wandels des Landes. Über das Burgenland hinaus soll mit diesem Werk gezeigt werden, um welches vielseitige Land es sich handelt und wie viele Emotionen Menschen – die zugezogen sind oder solche die hier geboren sind – für das Burgenland empfinden.

 

Zeljko Raskovic – „Wie schmeckt das Burgenland“ – Rezeptbuch
Der Koch des Jahres 2021, Max Stiegl, will dem Burgenland mit diesem Kochbuch ein kulinarisches Denkmal setzen. Auf rund 300 Seiten sollen klassische, teils fast vergessene Rezepte präsentiert werden, ebenso wie herausragende Produkte des Landes und die Menschen dahinter. Der Drei-Hauben-Koch besucht Weinbauern und Gänsezüchter, Kästnklauber, Hochzeitköchinnen, kocht mit ihnen und sammelt ihre Rezepte (auch Rezepte von Volksgruppen). Aus diesen Geschichten, Erzählungen und Rezepten entstand das Standardwerk „So schmeckt das Burgenland“.

 

Mag. Hermann Frühstück – Buch „Natur, Leben, Lebensqualität – 100 Jahre Naturschutz im Burgenland“
Die Naturschutzarbeit der letzten 100 Jahre wird in einem Buch mit einem Umfang von ca. 250 Seiten dargestellt. Dabei sind die Inhalte in verschiedene Phasen gegliedert, unter anderem mit einem Ausblick auf die Zukunft. Rund zehn namhafte Experten sollen als Co-Autoren herangezogen werden. Das Buch zeigt die Rolle des Naturschutzes bei der Entwicklung des Burgenlandes in den 100 Jahren seines Bestehens auf. Dabei wird auf die identitätsstiftende Wirkung ebenso eingegangen, wie auf die Synergien und auch auf die Konfliktbereiche mit anderen Sektoren, wie z.B. Bildung oder Tourismus. Als langfristigen Effekt will das Buch einen Beitrag zur aktiven, integrierten Zukunftsorientierung des Landes sowie zur Steigerung der Lebensqualität der Bevölkerung liefern.

 

FGN Fotoclub Neusiedl/See – Chronik FGN – 100 Jahre Burgenland, 4 Jahrzehnte FGN
Die Fotogruppe Neusiedl/See gestaltet eine Vereinschronik des ältesten Fotoklubs des Burgenlandes. Diese wurde im Rahmen einer Festveranstaltung sowie einer Ausstellung im Mai 2021 präsentiert. Die Chronik beleuchtet dabei vier Jahrzehnte Amateurfotografie im Burgenland. Das lebendige Werk – durch Einbindung neuer Medien – wird auch in den Neusiedler Schulen vorgestellt.

 

Erwin Hausensteiner – Die ehemalige jüdische Gemeinde Kobersdorf
Ein zentraler Schwerpunkt des Buches ist die Beschreibung der politischen Entwicklung bis zu den damit zusammenhängenden Vorgängen der 1920er und 1930er Jahre. Dem Thema „Antisemitismus“ sind eigene Abschnitte des 500 Seiten umfassenden Buches gewidmet. In sämtlichen Beschreibungen wird die Lebensweise der jüdischen Bewohner von Kobersdorf, einschließlich deren Zusammenleben mit der nichtjüdischen Bevölkerung des Ortes, dargestellt. Der Schlussteil beinhaltet eine genaue Liste der Kobersdorfer Jüdinnen und Juden mit Namen, Geburtsdatum und Anschrift. Die Publikation soll ein Buch der Erinnerung sein.

 

Gemeinde Deutsch Schützen – Eisenberg – (Online)-Chronik 800 Jahre Deutsch Schützen – Eisenberg
Im Zuge des 800-Jahre-Jubiläums der Gemeinde Deutsch Schützen – Eisenberg soll eine (Online)-Chronik erstellt werden. Miteinbezogen werden Vereine, Feuerwehren und andere Organisationen. Vor allem das Leben and er Grenze soll darin belichtet werden. Die Gemeindebewohner könne durch bereitgestellte Dokumente, Fotos und Geschichten die Chronik aktiv mitgestalten. Interviews mit Zeitzeugen gewähren einen Einblick in das Leben der Dorfbewohner. Die Chronik soll ebenfalls in Buchform erhältlich sein.

 

Katrin Harrer – Fabula – Geschichten durch die Zeit – unterwegs im Burgenland
Die Autorin gestaltet ein Kinder-Märchenbuch. Die Schildkröte Fabula (lateinisch: Geschichte) erlebt die letzten 100 Jahre im Burgenland. Ihre Erlebnisse werden den Kindern in acht Geschichten weitergegeben. Unterstrichen werden diese sowohl von Illustrationen, als auch Fotos dieser Zeit. Um die Geschichte des Burgenlandes für alle erlebbar zu machen, wird es QR-Codes geben, wo man die gesamte Erzählung in Gebärdensprache ansehen und gleichzeitig anhören kann. Zusätzlich findet man im Buch QR-Codes mit Liedern und Gedichten.

 

Kulturverein Quintessenz – 100 Jahre Kulturschaffen im Burgenland
Der Kulturverein „Quintessenz“ möchte mit dieser Publikation mit einem Umfang von 70 bis 100 Seiten im Hinblick auf das burgenländische Jubiläumsjahr die Leistungen der vergangenen Jahrzehnte im kulturellen Bereich, den derzeitigen Stand und die künftige Entwicklung aufzeigen. Dies unter besonderer Berücksichtigung der bestehenden Vielfalt und Interkulturalität, die das Burgenland auszeichnen.

 

Österreichisches Institut für Ungarische Studien – Buch „Region der Vielfalt“
Der Band „Region der Vielfalt“ soll sich in 16 Beiträgen mit den Themenkreisen Geschichte, Demographie, Sprache, Literatur, schriftliches Erbe, Musikgeschichte und Alltagskultur des Burgenlandes beschäftigen, wobei der Schwerpunkt auf dem gegenwärtigen Stand der Bedeutung der Ungarn im Burgenland liegen soll. Der historische Überblick ist dabei unerlässlich, weil sich die Ungarn in ihrer Ansiedlung in diesem Gebiet auf viele Jahrhunderte zurückverfolgen lassen und diese Geschichte auch für ihr heutiges Verständnis relevant ist. Gemeint ist hier einerseits die ungarische Sprache in ihrer burgenländischen Varietät, aber auch Musik, Tanz, Bräuche und Kulturtechniken wie das Kochen und Feiern.
Das Projekt entstand durch die Erkenntnis, dass ein Mangel an Literatur, die sich diesem Thema wissenschaftlich annähert, besteht.

 

Burgenländisch-Hianzische Gesellschaft – Buchprojekt: 100 kleine Geschichten aus der großen Geschichte – ein Beitrag zu 100 Jahre Burgenland (von Walter Dujmovits)
Walter Dujmovits trägt seit über 20 Jahren sogenannte „kleine Geschichten zur großen Geschichte“ aus seinem Gedächtnis liebevoll zusammen und beschreibt in seinem unverwechselbaren Stil zahlreiche wahre Begebenheiten: beginnend rund um das Jahr 1921, Nachwirkungen des 1. Weltkrieges, Begebenheiten der Zwischenkriegszeit und des 2. Weltkrieges bis zu unvergesslichen Geschichten rund um die Auswanderung zahlreicher Burgenländer nach Amerika und deren (Sprach)-Spuren in unserem Land. So sind über die Jahre 100 kurze Erzählungen entstanden, die dieses Buch zu einem unverwechselbaren Zeitdokument eines großen Burgenländers machen – perfekt passend zu „100 Jahre Burgenland“.

 

REFUGIUS – Rechnitzer Flüchtlings- und Gedenkinitiative – Wilhelm Gregorich: Zeitzeuge für den Widerstand im Nationalsozialismus
1989 erzählte OSR Hauptschuldirektor Wilhelm Gregorich seine persönliche Geschichte von Widerstand im Nationalsozialismus, Verfolgung, Freundschaft und Anstand in einer Broschüre, herausgegeben vom Antifa-Komitee Burgenland.
Anlässlich 100 Jahre Burgenland soll die Überlebensgeschichte von Gregorich als politischer Häftling in der NS-Zeit wiederaufgelegt werden. Ziel dieser Neuauflage der Broschüre ist es, die individuelle Geschichte eines Zeitzeugens über den Widerstand in die Geschichtsschreibung des Nationalsozialismus einzufügen, um der heutigen Jugend eine Interpretation und Einordnung in diese prägende Phase der Zeitgeschichte, vor allem auch der burgenländischen Zeitgeschichte, zu ermöglichen.

 

Norbert Makowits – Schatzkarte Burgenland
Der neuartige Reiseführer soll mit Hilfe der Schätze aus der Geschichte auch BurgenländerInnen motivieren Urlaub im Burgenland zu machen und die Besonderheiten kennen und schätzen zu lernen. Geplant ist die Erkundung des Kulturraums Burgenland zentral vom Mittelburgenland aus und jedes Ziel soll mit Tagesetappen erreicht werden.

 

Jugend Eberau – 100 Jahre Burgenland – 800 Jahre Eberau
Eine Chronik über die geschichtlichen Hintergründe des Burgenlandes und der Marktgemeinde Eberau soll erstellt und gedruckt werden. Themen wie Tradition, Tracht und das Leben der Menschen einst und heute werden darin behandelt. Das Ziel ist, sich näher mit der Geschichte und Kultur der Gemeinde bzw. des Bundeslandes zu befassen und diese Informationen in Form einer Chronik zu bewahren. Auch der Austausch zwischen der jüngeren und der älteren Generation wird ein Schwerpunkt dieses Projekts sein (Zukunft trifft Vergangenheit).

 

Dr. Wolfgang Dax und Mag. Christian Dax, LL.M., BA – Buch: „100 Jahre Burgenland – Besonderheit des burgenländischen Rechts“
Die Arbeit setzt sich mit den historischen Besonderheiten des burgenländischen Rechts auseinander. Insbesondere werden die völkerrechtlichen und verfassungsrechtlichen Grundlagen des Burgenlandes, die Rechtsangleichung und die Rechtsüberleitung sowie das Rechtsbereinigungsgesetz von 1996, vor allem unter dem Aspekt, was das Burgenland von den anderen Bundesländern unterscheidet, behandelt.

 

Mag. Andreas Bruckner – Traditionelles burgenländisches Kochbuch
Ein traditionelles Kochbuch mit Fotografien soll entstehen. Bei der Fotoumsetzung wird darauf geachtet, dass einige Aufnahmen typische burgenländische Elemente im Hintergrund abgebildet sind – wie der Blaudruck, … bzw. Gerichte der jeweiligen Volksgruppen veröffentlicht werden.

 

DI Dr. Klaus-Jürgen Bauer – 100 Texte zur zeitgenössischen Architektur
Der Autor hat Texte über zeitgenössische Architektur im Burgenland in unterschiedlichen Medien (von Tageszeitungen bis zur Fachzeitschrift) publiziert. Diese sollen nun in Form eines Lesebuches mit ca. 512 Seiten erscheinen. Durch kann das Burgenland als relevanter Standort zeitgenössischer Architekturproduktion situiert werden. Die 100 Texte zur zeitgenössischen Architektur im Burgenland waren bisher verstreut und daher nur schwer zugänglich. Mit dem kompakten Buch können diese dauerhaft einer interessierten Leserschaft zugänglich gemacht werden. Der Wiedererkennungswert des Landes wird dadurch gefördert. Eine weite Verbreitungsmöglichkeit durch lokale nationale und internationale Medien ist gegeben.

 

Literaturverein Sisyphus /Autorenverlag Sisyphus – Ludwig Roman Fleischer, Hundert Jahre Seewinkel
Ludwig Roman Fleischer – geborener Wiener, Wahlkärntner und mit einer Seewinklerin verheiratet – legt nach dem „Seewinkler Dodekameron“ (1998) rechtzeitig zum burgenländischen Hundertjahr-Jubiläum einen neuen Band mit östlich vom Neusiedler See angesiedelten Erzählungen vor: einen Verschnitt aus Geschichte, neu bearbeitetem Märchen- und Sagengut und Familiensaga.
Themen sind die burgenländische Landnahme 1921, die Entstehung des Neusiedler Sees, wie Halbturn zu seinem Namen und der Wein in den Seewinkel kam oder wie ein Hero und Leander geheißenes Pärchen im Corona-Modus der Liebe frönt; ferner eine Sintflut samt Ache, der Anschluss an Nazideutschland aus burgenländischer Sicht, die zuweilen fatale Wirkung des sogenannten Uhudlers und die Betreuung ungarischer Flüchtlinge im Jahr 1956.

 

Verein „Prost aus Rust“ – Booklet 100 Jahre Burgenland in Rust
Anlässlich 100 Jahre Burgenland wird ein 45 Seiten umfassendes Booklet erscheinen, welches die Geschichte von Rust und dem Burgenland, aus der Sicht der teilnehmenden 12 Winzer aufzeigt. Umrahmt von persönlichen Fotos und Geschichten aus den Jahrzehnten seit 1921. Unterstützt wird zudem der Ruster Künstler Markus Wiesinger, von dem, aus Weinfässern handgefertigte Lesezeichen das Booklet schmücken.
Ein Booklet, entstanden aus burgenländischen und Ruster Geschichten, Fotos zig-Jahre alt, gedruckt im Burgenland und verkauft in die ganze Welt.

 

SPÖ Bauern Burgenland – 100 Jahre Landwirtschaft im Burgenland
Seit Bestehen des 1921 gegründeten Bundeslandes nimmt die Landwirtschaft einen zentralen Stellenwert in Alltag, in der Arbeitswelt und in der gesellschaftlichen Struktur der Burgenländer ein. Die SPÖ Bäuerinnen und Bauern des Burgenlandes möchten daher die für das Land wichtige Geschichte der Landwirtschaft auf 320 Seiten festhalten. Im Zentrum stehen dabei die Burgenländer: Auf Basis ihrer Erfahrungen, ihres Wissens und ihre Lebenswege wird die Verbundenheit des jüngsten Bundeslandes mit der Landwirtschaft in hundert Jahren dargestellt und somit bewahrt.

 

Mag. Marietta Gravogl – „Hol die Kittlschiaz’n raus!“
Im Rahmen dieses Buchprojekts werden hundert Rezepte, Geschichten und Traditionen vereint, die sich mit Themen der Kulinarik, Kultur, des Kräuterwissens und der Nachhaltigkeit und Bräuche des Burgenlandes auseinandersetzen. Dabei werden auch die Sprachminderheiten und Kulturgemeinschaften vor den Vorhang geholt, um 100 Jahre Burgenland in seiner Vielfalt zu präsentieren. So werden im Prozess der Themensammlung Mitglieder der Burgenlandkroaten und Ungarn interviewt, Bräuche der Roma erfragt und im Musikarchiv des Volksliedes gestöbert. Die alten Kochbücher der Großmütter und die Geschichten der Interviewten werden bei der Umsetzung des Projekts zur Grundlage von 100 Kurzkapiteln. Das Buch soll grafisch innovativ und durch seine inhaltliche Breite anregen, über das Burgenland und seine Schätze zu schmökern.
Letztendlich wird neben Rezepten zu typisch Burgenländischem, Anleitungen zu Nachhaltigkeit im Haushalt, Eingebürgertes, Gesungenes und traditionellen Brauchtum auch die Sprachenvielfalt präsentiert und teilweise auch neu interpretiert.

 

HBI Ing. Claus Paar, MSc (FF Frauenkirchen) – 1879 – 1921 – 2021: Über 140 Jahre Freiwillige Feuerwehr Frauenkirchen (Buch)
Die grundlegende Idee zu diesem Projekt liegt darin, in die Geschichte der Stadtfeuerwehr Frauenkirchen wichtige Fakten der Entwicklung des westungarischen Raumes und des Burgenlandes bis 2021 miteinzubeziehen. Auch auf damit zusammenhängende Auswirkungen auf das burgenländische Feuerwehrwesen im Allgemeinen und speziell auf die Frauenkirchner Feuerwehr wird hingewiesen.

 

Rainer Schoditsch – Burgenland 100 Orte/Bauten/Landschaften
Mit der 160-seitigen Publikation „Burgenland 100 – Orte Bauten Landschaften“ wird versucht, einen bibliophilen Meilenstein herauszugeben. Inhaltlich getragen wird der Band von 100 fotografischen Arbeiten, die sich den namensgebenden Orten, Bauten und Landschaften des Burgenlandes widmen. Die Fotoserie zeigt exemplarisch in 100 großformatigen Tableaus vom Landessüden bis in den Landesnorden die Schönheit der Landschaft, aber auch die mancherorts wenig sensiblen Eingriffe in dieselbe.
Die Fotografien sollen mit Texten namhafter Autoren, Intellektueller und Kulturschaffender begleitet werden. Die Texte sollen in Deutsch wie auch in Englisch abgedruckt werden, um auch ein internationales Publikum zu adressieren.