Österreichischer Klimastatusbericht

Klimastatusbericht 2018 online!

2017 ist mit dem Klimastatusbericht erstmals ein umfassendes Werk zu klimabedingten Wetterereignissen in Österreich erschienen - federführend dabei das Austrian Climate Change Centre.

Basierend auf wissenschaftlichen Aufzeichnungen, ist es gelungen, ein Überblick und Gegenüberstellung einzelner Temperatur- oder Niederschlagsverhältnisse, sowie die Auswirkungen auf unterschiedliche umwelt- und gesellschaftsrelevante Bereiche zu geben.

Die österreichische Bevölkerung ist vermehrt von extremen Wettersituationen betroffen. Wir möchten aufzeigen, wie das Wetter bzw. die extremen Wetterereignisse im Zusammenhang mit dem Klimawandel einzuordnen sind und welche Auswirkungen diese Jahr für Jahr in großen Teilen Österreichs auf Gesellschaft und Umwelt nach sich ziehen. Schließlich gehen wir im dritten Teil des Berichts auch darauf ein, welche Anpassungsmöglichkeiten und Handlungsoptionen zur Verfügung stehen, um negative Folgen in den am stärksten betroffenen Bereichen zu verhindern oder abzumildern.

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) bietet umfangreiche Informationen dazu online an - darunter auch das Österreichische Klimabulletin 2018

2018 brach den Temperaturrekord: Mit einer Abweichung von +2,4 °C gegenüber dem Bezugszeit-raum 1961–1990 war es in Österreich das bislang wärmste Jahr seit Messbeginn 1768. Ganze sechs Monate landeten unter den wärmsten Zehn der jeweiligen Vergleichsreihe. Zudem wurden noch nie derart viele Sommertage verzeichnet. Von Vorarlberg bis ins Mostviertel führte ein Niederschlagsdefizit von 10 bis 30 % zu ausgeprägter Trockenheit. Vereinzelt, wie in Linz, war 2018 das trockenste je aufgezeichnete Jahr. Die langen warmen und trockenen Phasen gingen mit viel Sonnenschein ein-her. Im Österreichmittel betrug der Überschuss an Sonnenstunden 17 %.