Wie kann man sich vor Coronaviren schützen?

Wie kann man sich vor Coronaviren schützen?

Wie bei der saisonalen Grippe werden folgende Maßnahmen empfohlen:

  • Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife
  • Bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch (nicht mit den Händen), wenn Sie husten oder niesen und entsorgen sie es anschließend
  • Vermeiden Sie direkten Kontakt zu kranken Menschen
  • Berühren Sie nicht Augen, Nase und Mund! Hände können Viren aufnahmen und das Virus im Gesicht übertragen!
  • Vermeiden Sie Hände schütteln

Was ist ein Coronavirus?
Coronaviren (CoV) bilden eine große Familie von Viren, die beim Menschen leichte Erkältungen bis schwere Lungenentzündungen verursachen können. Andere Coronaviren können bei Tieren eine Vielzahl von Infektionskrankheiten verursachen. Manche Coronaviren können von Tieren auf Menschen übertragen werden. Zu den Coronaviren gehören unter anderem das MERS-Coronavirus (MERS-CoV), das 2012 erstmals beim Menschen aufgetreten ist sowie das erstmals 2003 nachgewiesene SARS-Coronavirus (SARS-CoV).

Wie ansteckend ist dieses neuartige Coronavirus?
Nach bisher vorliegenden Informationen besteht die Möglichkeit einer Mensch-zu-Mensch Übertragung.

Wie äußert sich die Krankheit?
Infektionen von Menschen mit gewöhnlichen Coronaviren sind meist mild und asymptomatisch. Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind unter anderem Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. In schwereren Fällen kann die Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen und sogar den Tod verursachen. Es gibt auch milde Verlaufsformen (Symptome einer Erkältung).

Wie wird die Krankheit behandelt?
Es gibt keinen Impfstoff. Die Behandlung erfolgt symptomatisch, das heißt durch Linderung der Krankheitsbeschwerden wie z. B. fiebersenkende Mittel.
Weiterführende Informationen finden Sie hier https://www.sozialministerium.at/Themen/Gesundheit/Uebertragbare-Krankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/Neuartiges-Coronavirus.html

Quelle: www.sozialministerium.at