Wir Burgenländerinnen und Burgenländer haben in den letzten Jahrzehnten alle Krisensituationen durch Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung bewältigt. Auch in Zeiten der Corona-Krise ist das burgenländische Miteinander das höchste Gut – wir werden auch diese Herausforderung meistern.

Viele Menschen haben sich beim Land Burgenland gemeldet und freiwillig ihre Hilfe angeboten. Zur Linderung der Auswirkungen des Coronavirus koordiniert das Land Burgenland zukünftig die Angebote der ehrenamtlichen Tätigkeiten und/oder Sachspenden der Bürger mit den Bedarfsträgern. Ziel ist es, eine effiziente Hilfe, Bürger für Bürger, im Land zu ermöglichen.

Wenn Sie mithelfen wollen und können, nicht zu einer Risikogruppe gehören und sich als ehrenamtlichen Helfer oder als Sachspender melden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Wir halten Ihre Meldung in Evidenz, koordinieren diese mit den Bedarfsträgern und werden Sie im Bedarfsfall kontaktieren.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Wenn Sie oder Ihre Organisation logistische oder materielle Unterstützung benötigen, welche durch Freiwillige (ehrenamtliche Tätigkeit) oder Spenden abgedeckt werden kann und einem der folgenden Kriterien entspricht:

- karitative Organisation zur Betreuung oder Versorgung im Burgenland

- Person die zur Risikogruppe zählt, keinen persönlichen Zugang zur Grundversorgung hat und Unterstützung benötigt

- Gemeinde der ein entsprechender Bedarf innerhalb der Kommune bekannt ist

dann übermitteln Sie uns bitte folgende Informationen in diesem Formular:

Wir nehmen Ihr Unterstützungsersuchen in Evidenz und vermitteln eventuelle Freiwillige bzw. Spender an Sie weiter. Wir können die Erfüllung Ihres Unterstützungsansuchen NICHT garantieren, da wir ausschließlich ehrenamtliche Helfer und Spender, welche sich freiwillig bei und melden, mit Bedarfsträgern koordinieren.

 

Im Burgenland gibt es bereits viele Heldinnen und Helden, die in verschiedensten Berufen dafür sorgen, dass unser Land weiterhin funktioniert. Stellvertretend für VIELE HELDINNEN UND HELDEN, wollen wir den hier angeführten DANKE sagen.

Techniker bei ARBÖ - Manuel Moser

Stellvertretend für alle, die sich um Mobilität im Straßenverkehr in der Corona Krise kümmern, steht der Hirmer Manuel Moser. Es ist beim ARBÖ Burgenland im Landeszentrum Eisenstadt tätig: „Die Burgenländer sind gerade jetzt in der Zeit der Corona-Pandemie auf ihre Fahrzeuge angewiesen. Sollte es Probleme mit dem Auto geben, helfen wir Pannenfahrer und Kfz-Techniker!“

Der Pkw wird für Fahrten zum Arbeitsplatz, für Besorgungen in Apotheken oder Supermärkten oder Besuche von Verwandten gebraucht. „In diesen Situationen muss der Wagen dann wirklich funktionieren“, betont Manuel Moser. „Gerade jetzt in dieser Situation sorgen wir dafür, dass die Mobilität der Bevölkerung im Burgenland gewährleistet bleibt. Das ist unser Service in der Krise für die BurgeländerInnen!“

WIR SAGEN DANKE!


MitarbeiterInnen der Landessicherheitszentrale

Neben dem Koordinationsstab Coronavirus und dem Call Center des Landes spielen auch die MitarbeiterInnen der Landessicherheitszentrale Burgenland eine entscheidende Rolle bei der Abwicklung von COVID-19-Verdachtsfällen. In 12-Stunden-Schichten koordinieren sie nicht nur das Tagesgeschäft - also Krankentransporte, Notfallrettung, Feuerwehrdisposition oder Ärzte- und Apothekennotdienst.

Ein zweites Team kümmert sich - momentan gemeinsam mit dem Call Center - speziell um die Gesundheitsberatung 1450, es wickelt rund um die Uhr die Durchführung der Beprobung der hereinkommenden Verdachtsfälle und die Disposition der entsprechenden Test-Teams ab. Viele von ihnen haben freiwillig auf ihren Urlaub verzichtet, um sich verstärkt einbringen zu können.

Wir sagen danke!


Rotes Kreuz - Harald Haselbauer

Bereits seit Feber ist der Corona-Krisenstab des Roten Kreuzes Burgenland im Einsatz. Seit Anfang März ist Harald Haselbauer in diesem Einsatz dabei. Dankbar ist er seinem Arbeitgeber, dem Ersten Burgenländischen Rechenzentrum, der ihn für diese wichtige ehrenamtliche Funktion für zwei Wochen freigestellt hat. Jeweils zwei Mitarbeiter sind gemeinsam im Krisenstab tätig, der Dienst dauert von 7 bis ca. 20 Uhr. "Je nachdem, wie die allgemeine Lage ist". Haselbauer koordiniert im Hintergrund Informationsflüsse, Beschaffungsvorgänge und Einsätze des Roten Kreuzes.

Die positiven Berichte der Einsatzleiter während der Personenbetreuung über die unzähligen dankbaren Menschen ist Haselbauer Entschädigung genug für viele Stunden unentgeltlich geleisteter Arbeit.

WIR SAGEN DANKE!


Busfahrer - Andreas Dornhofer

Heute wollen wir uns bei allen Busfahrerinnen und Busfahrern dafür bedanken, dass sie auch in dieser herausfordernden Zeit für uns unterwegs sind und Personen von A nach B bringen.

Stellvertretend für alle BusfahrerInnen wollen wir Andreas Dornhofer DANKE sagen. Er fährt regelmäßig auf der "Linie 120" die Strecke "Mörbisch/Rust - Eisenstadt - Wien". Trotz der Corona-Krise ist er für uns alle im Einsatz, für die Linie 120 gibt es derzeit keine Einschränkungen.

WIR SAGEN DANKE!


Julia Prünner, Landwirtin

Julia Prünner, 22 Jahre aus Pöttsching arbeitet bereits seit dem 15. Lebensjahr im Familien-Betrieb, welcher auf eine biologische Bewirtschaftung ausgerichtet ist, mit.

Zurzeit studiert die Landwirtin „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ auf der Boku Wien, deshalb ist sie vor allem im Sommer und in den Ferien im Einsatz. Gerade jetzigen Zeit sieht man, dass regionale ProduzentInnen besonders wichtig sind, damit die Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln versorgt werden kann. 

WIR SAGEN DANKE!


MitarbeiterInnen des Landes Burgenland

Der Koordinationsstab Coronavirus des Landes Burgenland ist bereits seit Wochen praktisch rund um die Uhr im Einsatz, um die gegenwärtige Krisensituation zu bewältigen. Enorm viele Bedienstete des Landes haben sich freiwillig für die Arbeit im Stab gemeldet und auch im Call Center des Landes, das zur Abklärung von Verdachtsfällen eingerichtet wurde, ist freiwilliges Engagement unabdingbar. Besonders in den Fokus gerückt sind auch die Bezirkshauptmannschaften, die als Gesundheitsbehörden tagtäglich Großartiges leisten: Seit vergangenen Freitag haben sie auch die Gesundheitschecks an der Grenze zu bewältigen; vielfach unter schwierigsten Umständen freiwillig.

WIR SAGEN DANKE!


Pannonische Tafel

An ein derartiges Überangebot an Lebensmittel kann sich die Obfrau der Pannonischen Tafel, Andrea Roschek, nicht erinnern. Aufgrund der derzeitigen Schließungen der Gastronomiebetriebe fahren rund zwanzig freiwillige Helfer rund um die Uhr durchs Land, um von Gastronomen und anderen Betrieben eingelagerte Ware, die in nächster Zeit verbraucht werden sollte, einzusammeln. Für die vielen Hilfsbedürftigen,  die normalerweise in der Pannonischen Tafel in Eisenstadt und Oberpullendorf zum Einkaufen kommen, ein Gewinn.

Dennoch steckt wahnsinnig viel Logistik hinter der momentanen Warenbeschaffung und -auslieferung, weshalb das Team schon sehr an seine Grenzen stößt. Viele Freiwillige fallen aus, weil sie zur Risikogruppe gehören und fast 70% der einkommensschwachen Menschen, die die Tafel aufsuchen, sind ebenso ältere Menschen oder Menschen mit gesundheitlichen Problemen. Darum ist gerade jetzt jede helfende Hand und jede Spende gefragt.

WIR SAGEN DANKE!

Spendenkonto:
Pannonische Tafel

Raiffeisenlandesbank Burgenland
IBAN: AT37 3300 0000 0221 5523
BIC:   RLBBAT2E


Petra Schumich - Schutzmaskenproduktion

Mehr als 1.000 Schutzmasken werden derzeit so schnell wie möglich von der Kleidermacherin Petra Schumich und ihren drei Mitarbeiterinnen zugeschnitten und genäht.

Ein Freund, Geschäftsführer eines Unternehmens aus Müllendorf, der verzweifelt auf der Suche nach weiteren Schutzmasken war, kam mit dem Schnitt der Hongkonger "Do-it-yourself-Schutzmaske" zu der Schneiderin aus Oslip. In Windeseile wurden 120 Masken aus doppeltem Baumwollstoff für die Produktionsstätte geschneidert. Auch wenn die Schutzmaske mit einem Filter aus Küchenrolle oder einem Taschentuch, das regelmäßig gewechselt werden muss, nicht als Eigenschutz sondern als Schutz für Andere dient, so hat sich der Auftrag ziemlich schnell herumgesprochen. Neben rund 500 Stück für das BBN Nord, dem Bau- und Betriebsdienstleistungszentrum des Landes Burgenland, kommen die Aufträge mittlerweile von überall her. So sind Mitarbeiter besser geschützt. 

WIR SAGEN DANKE!


Simone Stadlhofer - "altes KAUFHAUS"

Erst vor etwas mehr als zwei Monaten hat die „zugereiste“ Großhöfleinerin Simone Stadlhofer den regionalen Nahversorger und Direktvermarkter „Altes Kaufhaus“ in Großhöflein übernommen und bietet ausschließlich heimische Produkte an.

Aufgrund der aktuellen Situation, dürfen nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig im Geschäft einkaufen, damit der Abstand auch gewahrt wird. Und damit es noch schneller geht, kann der Einkauf per WhatsApp vorbestellt werden, um für die beiden Verkaufstage Donnerstag und Freitag schon alles abholbereit vorbereiten zu können.

Älteren Personen werden die Lebensmittel sogar vor die Haustür gestellt. Unter dem Motto „Großhöfleiner helfen Großhöfleinern“ haben sich einige Freiwillige über Facebook bei Simone Stadlhofer gemeldet, die den vorbereiteten Einkaufskorb frei Haus liefern. So ist in der Ortschaft ein fast kontaktfreies Einkaufen für Jung und Alt möglich geworden. 

WIR SAGEN DANKE!


Elisabeth Nussbaumer - "Nachhaltig im Burgenland"

Die in Weppersdorf lebende Bad Sauerbrunnerin Elisabeth Nussbaumer hat vor eineinhalb Jahren die Internetplattform „Nachhaltig im Burgenland“ ins Leben gerufen.

Verzweifelt auf der Suche nach Adressen von Direktvermarktern, Produzenten und Handwerkern im Burgenland, hat sich die Betreiberin des Hofes „Sonnenweide“, ein Lebenshof für rund 120 Haus- und Nutztiere, damals dazu entschieden ihre Adressliste online zu stellen.

Ein visionärer Gedanke, der gerade jetzt mehr denn je gebraucht wird. Über 120 Bio-Direktvermarkter- und insgesamt 400 Adressen rund um das Thema Nachhaltigkeit hat Elisabeth Nussbaumer auf www.nachhaltig-im-burgenland.at zusammengesammelt. Die Nachfrage ist seit Beginn der Coronakrise sowohl auf ihrer Homepage als auch auf Facebook enorm. Sehr viele Burgenländerinnen und Burgenländer suchen Alternativen für ein kontaktloses Einkaufen - auf Nussbaumers Plattform werden sie fündig.

WIR SAGEN DANKE!


Markus Halwax - Koordinationsstab

Der „Koordinationsstab Coronavirus“ des Landes Burgenland ist rund um die Uhr in der Landessicherheitszentrale in Bereitschaft und koordiniert den Austausch mit Krankenanstalten, Rettungsorganisationen sowie Bundes- und Bezirksbehörden, aber auch die Beprobung von Coronavirus-Verdachtsfällen.

Er besteht aus mehreren Experten, mittlerweile aber auch zahlreichen Freiwilligen aus dem Landesdienst, die ihn bei der Arbeit rund um das Coronavirus unterstützen. Ab sofort wollen wir euch regelmäßig einen Mitarbeiter/Freiwilligen aus den Stabsteams vorstellen. Den Anfang macht der heutige Leiter der Stabsarbeit: Markus Halwax.

Bei ihm laufen alle Fäden im Koordinationsstab zusammen. Er ist auch von Berufs wegen der Krisenexperte des Landes, denn wenn er nicht gerade im Koordinationsstab sitzt, ist er Referatsleiter des Referats Koordination und Katastrophenhilfsdienstorganisationen im Amt der Burgenländischen Landesregierung. 

WIR SAGEN DANKE!

Apotheke zum heiligen Geist - Mag. Dieter Schmid

„Eine gewaltige Mehrbelastung durch die Corona-Krise“ erlebt Mag. Dieter Schmid von der Apotheke zum heiligen Geist in Deutschkreutz. Er steht mit seinen Mitarbeitern von 7 Uhr in der Früh bis 19 Uhr in der Apotheke, meist wird auch in der Mittagspause durchgearbeitet. Schmid sieht sich gleichermaßen auch als „Erstanlaufstelle“ in medizinischen Fragen. Die Bevölkerung sei grundsätzlich sehr einsichtig, das Stimmungsspektrum reicht aber von vollkommenem Unverständnis gegenüber den verordneten Maßnahmen bis zu irrationaler Angst. Das größte Problem für die Apotheke stellten aber Hamsterkäufe dar. Obwohl es genügend Medikamente gebe und auch Bestellware innerhalb kürzester Zeit geliefert werde, habe es enorme Vorauskäufe von Medikamenten gegeben. „Das bringt unsere Logistiksysteme an ihre absoluten Grenzen“, sagt Schmid.

WIR SAGEN DANKE!


Koordinatinosstab - Claus Paar

Der „Koordinationsstab Coronavirus“ des Landes Burgenland ist rund um die Uhr in der Landessicherheitszentrale in Bereitschaft und koordiniert den Austausch mit Krankenanstalten, Rettungsorganisationen sowie Bundes- und Bezirksbehörden, aber auch die Beprobung von Coronavirus-Verdachtsfällen. Er besteht aus mehreren Experten, mittlerweile aber auch zahlreichen Freiwilligen aus dem Landesdienst, die ihn bei der Arbeit rund um das Coronavirus unterstützen. Einer der drei Leiter der Stabsarbeit ist Claus Paar. Bei ihm laufen alle Fäden im Koordinationsstab zusammen. Von Berufs wegen ist er der Sicherheitsexperte des Landes, denn er ist verantwortlich für sämtliche Sicherheitsagenden im Amt der Burgenländischen Landesregierung, darunter Brandschutz und Sicherheit in Amtsgebäuden.

WIR SAGEN DANKE!


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der burgenländischen Spitäler

Sie sorgen dafür, dass unser Gesundheitssystem aufrecht erhalten bleibt. Sie kümmern sich auch in dieser schwierigen Zeit um alle Patientinnen und Patienten und das oft rund um die Uhr. Heute möchten wir uns bei allen Heldinnen und Helden in allen burgenländischen Spitälern bedanken, dass sie während der Corona-Krise für uns da sind.

WIR SAGEN DANKE!


Judith Zeitler - Rette leben – Spende Blut!

Das ist auch in Zeiten des Coronavirus wichtig.
Ihre mittlerweile 38. Blutspende hat heute Judith Zeitler in ihrer Heimatgemeinde abgegeben. Für sie ist das auch in Zeiten der Coronakrise eine Selbstverständlichkeit: „Es ist mir ein Bedürfnis, anderen Menschen mit meiner Spende zu helfen und gerade in Zeiten wie diesen, möchte ich ein Vorbild sein. Das Rote Kreuz wird sicherlich alle Vorkehrungen und Maßnahmen treffen, damit der Schutz für alle Beteiligten gewährt ist", ist sie sich sicher.

 

WIR SAGEN DANKE!


Stefan Dorner, Landwirt aus Krensdorf

Trotz der Corona-Krise ist für ihn eine intensive Bewirtschaftung der Ackerflächen möglich und selbstverständlich. Dadurch wird eine Versorgung durch Grundnahrungsmittel für Mensch und Tier im Burgenland sichergestellt.

WIR SAGEN DANKE!


Petra Hafner - Hauskrankenpflege

Petra Hafner ist Stützpunktleiterin für die Hauskrankenpflege des Roten Kreuzes in Rudersdorf. Sie arbeitet seit 2011 als Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin beim Roten Kreuz. Die Hauskrankenpflege wird natürlich auch während der Coronakrise aufrechterhalten - für die Mitarbeiter eine ganz besondere Herausforderung.

„Zum einen müssen wir strengste Hygienevorschriften einhalten, zum anderen den Pflegenden, die ja als erste Risikogruppe gelten, Angst und Unsicherheit nehmen“, sagt Petra Hafner, die ihre Mitarbeiterinnen koordiniert und auch selbst Patientinnen und Patienten betreut. „Aber wir sind gut vorbereitet, klären die Menschen genau auf. Dass wir Mundschutz tragen, gibt ihnen zusätzlich Sicherheit. Und sie halten sich auch an die Maßnahmen.

Mangels Kontakt mit den Angehörigen suchen die betreuten Menschen vor allem das persönliche Gespräch. Aber auch die Angehörigen rufen immer wieder an, zu jeder Tageszeit. „In einer Ausnahmesituation wie dieser sind wir rund um die Uhr erreichbar“. Was ihr besonders positiv auffällt: „Die Angehörigen rücken mehr zusammen, und man unterstützt sich gegenseitig, wo man kann“. Sehr zufrieden ist Petra Hafner mit dem Krisenmanagement des Landes und der Behörden, sie wünscht sich, dass weiter alles so professionell weiterläuft.

WIR SAGEN DANKE!


Nachbarschaftshilfe Plus

Schnell reagiert auf die Corona Krise hat das überparteiliche Sozialprojekt „Nachbarschaftshilfe Plus“. 

Aus aktuellem Anlass lautet die Strategie des Projektes, weiterhin wichtige Hilfe in Gemeinden anzubieten, zusätzlich rasch jüngere Ehrenamtliche für die nötigen sozialen Dienste zu finden und einzubinden. 

Das Angebot an kostenlosen, sozialen Diensten wurde für die Dauer der Krise vorübergehend eingeschränkt auf:

  • Einkaufsservice – für jemanden im Supermarkt, Nahversorger (am besten im Ort) einkaufen gehen und den Einkauf nach Hause bringen
  • Medikamentenservice – Medikamente aus der Apotheke abholen und nach Hause bringen

Um niemanden zu gefährden, finden die Dienste ohne persönlichen Kontakt statt. So sind Ältere weiterhin versorgt und werden nicht gefährdet.

Nachdem im Projekt meist ältere Ehrenamtliche (aktuell um die 350 in 18 Gemeinden) mitarbeiten, die jetzt möglicherweise selbst Unterstützung brauchen, holt man nun verstärkt Jüngere und auch die Jugend an Bord. Das Ergebnis der ersten Woche ist erfreulich.

An die 150 neuen Ehrenamtlichen konnten schnell in den 18 Gemeinden gefunden werden, viele StudentInnen, SchülerInnen, beruflich Freigestellte und auch der eine oder andere Gemeinderat oder Bürgermeister springt ein und hilft als Ehrenamtlicher mit.

Aufruf für ehrenamtliche Mitarbeit für die nächsten Wochen:

Wer sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit interessiert, auch befristet für die Krise, kann sich gerne bei den Büro Mitarbeiterinnen in den 18 Partnergemeinden von „Nachbarschaftshilfe Plus“ melden (Erreichbarkeit siehe Website: https://www.nachbarschaftshilfeplus.at)

Mitmachen können alle, die gerne im Ort helfen möchten, über 16 Jahre alt sind (von 16-18 jährigen wird zusätzlich das Einverständnis der Eltern benötigt), gesund sind und natürlich nicht kürzlich in einem Risikogebiet waren.

Alle Ehrenamtlichen sind nach dem Abschluss einer entsprechenden Ehrenamtsvereinbarung über einen gemeinnützigen Trägerverein personenunfall- und personenhaftpflichtversichert und erhalten für gefahrene Kilometer Fahrtspesenersatz. 

Im Moment gibt es 18 aktive Partnergemeinden:

Nickelsdorf, Müllendorf, Hornstein, Mattersburg, Hirm, Zillingtal, Piringsdorf, Steinberg-Dörfl, Lackenbach, Unterfrauenhaid, Horitschon, Lackendorf, Kobersdorf, Neutal, Stoob, Markt Allhau, Loipersdorf Kitzladen, Wolfau 

Für neue Gemeinden, die sich für das Projekt interessieren, ersuchen wir erst um Kontaktaufnahme im 2. Halbjahr 2020.

Infos und Erreichbarkeiten finden Sie auf der Website unter: https://www.nachbarschaftshilfeplus.at

Studentin Anna Weninger aus Lackenbach hilft ehrenamtlich mit bei „Nachbarschaftshilfe Plus“

WIR SAGEN DANKE!


Anita Bachkönig-Musser

Seit 2011 ist Anita Bachkönig-Musser in der Schutzengel-Apotheke Donnerskirchen tätig. Insgesamt blickt die pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin bereits auf 25 Jahren Berufserfahrung zurück, dabei stand Gesundheit immer an erster Stelle.
Der Bedarf an Medikamenten ist gedeckt und somit auch kein Engpass in Sicht. Grundsätzlich sollten aber schmerzstillende Medikamente immer zuhause sein.

 

WIR SAGEN DANKE!


Johann Thauer - Vertragsbediensteter beim Bundesheer

Johann Thauer ist seit November 1992 in der Kaserne Großmittel stationiert.

Im Zuge der Corona-Krise ist Johann Thauer seit Montag, 15. März als Lebensmittel-Kommissionierer bei der Rewe-Group in Wiener Neudorf im Einsatz. Die Hauptaufgabe besteht darin LKWs mit lebensnotwendigen Versorgungsmittel zu beladen. Dadurch werden Lebensmittel und unter anderem Hygieneartikel der Bevölkerung in allen Vertriebsformaten (Merkur, Billa, Penny, Adeg, Bipa, …) zugänglich gemacht.

Nach bereits einer Woche intensiver Ladetätigkeit besteht nach wie vor kein Engpass an Lebensmittel und Hygieneartikel.

„Durch meine langjährige Tätigkeit beim Bundesheer habe ich die notwendige Erfahrung im Bereich des Krisenmanagements sammeln können, um die Bevölkerung bestmöglich zu versorgen“, versichert Johann Thauer.

WIR SAGEN DANKE!