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Aktuelle Maßnahmen ab 29. Mai im Überblick

Aufgrund der positiven Entwicklung der epidemiologischen Lage der vergangenen Wochen wurden mit den Novellierungen der Lockerungsverordnung (2. bis 4. COVID-19-LV-Novellen) weitere Erleichterungen möglich gemacht. Sie betreffen vor allem Lockerungen zu Veranstaltungen im Kunst- & Kulturbereich, beim Sport und bei Veranstaltungen.

Dennoch gilt weiterhin der Appell an die Bevölkerung, mit Vernunft zu agieren und insbesondere die Abstandsregeln einzuhalten und den Mund-Nasen-Schutz weiterhin zu tragen.

Betreten öffentlicher Orte

1-Meter-Mindestabstand gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, Mund-Nasen-Schutz (MNS) öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen und in Massenbeförderungsmitteln (öffentlichen Verkehrsmitteln).

Kundenbereiche von Betriebsstätten

1-Meter-Mindestabstand, verpflichtender Mund-Nasen-Schutz für Kunden und Mitarbeiter mit Kundenkontakt.

Arbeitsplatz (Ort der beruflichen Tätigkeit)

1-Meter-Mindestabstand gegenüber anderen Personen, wenn nicht durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann. Wenn aufgrund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit bzw. Dienstleistung der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sind andere geeignete Schutzmaßnahmen erforderlich.

MNS-Pflicht im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Fahrgemeinschaften, Gelegenheitsverkehr, Taxis etc.

MNS bei der gemeinsamen Benützung von Kraftfahrzeugen mit und durch Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben und maximal 2 Personen pro Sitzreihe inklusive Lenker. Gleiches gilt für Taxis und taxiähnliche Betriebe.

Hochzeiten und Begräbnisse

Ab 29. Mai sind Hochzeiten und Begräbnisse mit einer maximalen Anzahl von 100 Personen sowohl im Innen- als auch Außenbereich möglich.

Veranstaltungen

Als Veranstaltung gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Dazu zählen jedenfalls kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeiten, Filmvorführungen, Ausstellungen, Vernissagen, Kongresse, Angebote der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit, Schulungen und Aus- und Fortbildungen.

Die maximal zulässige Personenanzahl bei Veranstaltungen wird stufenweise erhöht: 

  • Ab 29. Mai 2020 sind Veranstaltungen bis 100 Personen erlaubt.
  • Ab 1. Juli 2020 sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 250 Besucherinnen/Besuchern und im Freiluftbereich mit bis zu 500 Besucherinnen/Besuchern möglich.
  • Ab 1. August 2020 werden diese Zahlen auf 500 Besucherinnen/Besucher in geschlossenen Räumen und 750 Besucherinnen/Besucher im Freiluftbereich erhöht.

Weiters besteht ab 1. August 2020 die Möglichkeit, Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen in geschlossenen Räumen und mit bis zu 1250 Personen im Freiluftbereich durchzuführen, sofern dies die örtlich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde bewilligt.

Weiters gelten u.a. folgende allgemeine Auflagen:

Das Verabreichen von Speisen und der Ausschank von Getränken sind bei Veranstaltungen gemäß den Auflagen des § 6 der Lockerungsverordnung möglich.

  • Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen entfällt beim Sitzen der Mund-Nasenschutz.
  • Veranstaltungen mit über 100 Personen haben eine/n COVID-19 Beauftragte/n zu bestellen und ein entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zu erarbeiten und umzusetzen.

Für Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze (etwa Stehveranstaltungen) gilt die maximale Personen-Höchstzahl von 100. Dabei ist der 1-Meter-Mindestabstand einzuhalten (Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, sind davon ausgenommen) und in geschlossenen Räumen ist auch ein MNS zu tragen.

Für alle Veranstaltungen gilt: Die für die Durchführung der Veranstaltung notwendigen Personen sind von der maximal zulässigen Personenanzahl ausgenommen (z.B.: DarstellerInnen, Orchester).

Im Sportbereich gilt dies sinngemäß für Schiedsrichter und SpielerInnen, die von ihrer Anzahl für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind.

Diese Regelung bezieht sich jedoch nicht auf aktive, individuelle TeilnehmerInnen von Sportveranstaltungen wie z.B. LäuferInnen bei Laufveranstaltungen oder RadfahrerInnen bei Radrennen. Hier zählen die SportlerInnen zur Höchstzahl dazu und es gilt bei diesen Veranstaltungen eine Höchstzahl von 100 Personen.

Kultur

Unter Berücksichtigung der allgemeinen Auflagen für Veranstaltungen sind somit etwa Theateraufführungen, Opernvorstellungen, aber auch Kinovorstellungen im Innen- wie auch im Freiluftbereich wieder möglich. Zusätzlich zu den Lockerungen bezüglich der maximal möglichen Personenanzahl gibt es ebenso Erleichterungen bei den Proben für Berufs- und Amateurkunstschaffende.

Sport

Das Betreten von Indoor- und Outdoor-Sportstätten ist ab 29. Mai ebenfalls möglich, dabei ist beim Betreten der Sportstätte gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Zudem ist in geschlossenen Räumen eine MNS zu tragen. Bei der Ausübung der Sportart selbst entfällt die MNS-Pflicht, es ist aber ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten. Der Abstand im Freiluftbereich von Sportstätten entspricht ebenso 2 Meter. Der Abstand kann während der Sportausübung kurzfristig ausnahmsweise unterschritten werden. Tennisdoppel und das Nutzen von Schwimmbahnen durch mehrere Personen werden somit möglich. Weiterhin untersagt sind aber Kontaktsportarten – dazu zählen auch Fußball oder Basketball – sie können nur unter Einhaltung des 2-Meter-Mindestabstandes durchgeführt werden.

Beherbergungsbetriebe und Bäder

Das Betreten von Beherbergungsbetrieben jeglicher Art – also auch Privatzimmervermietungen, Campingplätze oder Schlaflager – ist unter Einhaltung von Auflagen nach § 7 der COVID-19-LV nunmehr wieder möglich. Gleiches gilt für das Betreten von Bädern und Wellnessbereichen.

Neue Corona-Regeln ab 15.6.

Die 1-Meter-Mindestabstandsregel gilt generell weiterhin.

Mund-Nasen-Schutz:

  • Verpflichtend in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Verpflichtend im Gesundheitsbereich (z.B. in Apotheken)
  • Verpflichtend bei Dienstleistungen, bei denen der Abstand von mindestens einem Meter zwischen Dienstleisterin/Dienstleister und Kundin/Kunde nicht eingehalten werden kann, sofern nicht geeignete Schutzmaßnahmen, wie etwa eine Plexiglasscheibe, vorhanden sind.
  • Verpflichtend für Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter  im Gastrobereich

Gastronomie

  • Gruppen von mehr als 4 Personen können gemeinsam am Tisch sitzen
  • Sperrstunde: Verlängerung bis 01:00 Uhr

Besonderer Schutz von Risikogruppen

In den vergangenen Wochen wurden von Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bereits zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Infektionen zu schützen. Dazu zählen beispielsweise – je nach Tätigkeit – die Möglichkeiten für Homeoffice, die Arbeitsplatzumgestaltung zur Wahrung eines Sicherheitsabstandes, errichtete Barrieren wie Plexiglaswände oder die Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung.
Bei Fragen zu Risikogruppen (beispielsweise Attest, Freistellung, Home-Office) wenden Sie sich bitte an den Dachverband der Sozialversicherungen, telefonisch unter der Hotline 050 124 2020, oder per E-Mail an covid19.risikoattest(at)sozialversicherung.at.

Weitere Informationen finden Sie unter Coronavirus: Häufig gestellte Fragen.

Mund-Nasen-Schutz

Beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.

Ebenso ist in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie bei Fahrgemeinschaften mit Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, die Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend. Die Pflicht zum Tragen eines MNS gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr und für Personen, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen der Vorrichtung nicht zugemutet werden kann.

Einschränkungen bei Besuchen im Krankenhaus

Angehörige von Personen, die sich in einem stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus befinden, werden ersucht, von Krankenbesuchen abzusehen oder diese auf ein Minimum zu beschränken. Auch hier empfiehlt sich telefonischer Kontakt.

Einschränkungen beim Reisen

Zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus‘ wurden Binnengrenzkontrollen eingeführt. Eine Einreise nach Österreich ist nur noch an bestimmten Grenzübergängen erlaubt und mit bestimmten Voraussetzungen (z.B. ärztliches Zeugnis) verbunden. Auf der Website des Bundesministeriums für Inneres finden Sie aktuelle Informationen zu Grenzkontrollmaßnahmen an Österreichs Grenzen.

Mehr Informationen

Weitere Informationen zu den Maßnahmen finden Sie unter Coronavirus: Häufig gestellte Fragen.

Halten Sie Distanz zu anderen Personen