Hier finden Sie aktuelle Informationen zu Infektionskrankheiten

  • Abortuntersuchungen beim Schwein
  • Afrikanische Schweinepest
  • Moderhinke
  • Bovine Virusdiarrhoe (BVD)

Abortuntersuchungen beim Schwein

Es besteht die Möglichkeit Aborte von Schweinefeten bei der AGES Mödling untersuchen zu lassen. Der Tiergesundheitsdienst Burgenland fördert 80% der Nettolaborkosten. 

Zusätzlich erfolgt eine kostenfrei Untersuchung auf Aujeszky’sche Krankheit (AK), Klassische Schweinepest (KSP), Afrikanische Schweinepest (ASP) sowie Brucella suis.  

Auch die Transportkosten durch die Firma Medlog trägt das Bundesministerium. 

Bitte nutzen Sie dieses Angebot und senden Sie Abortmaterial ein. 

Hier finden Sie den Leitet Herunterladen der Datei einUntersuchungsantrag.

ASP - Afrikanische Schweinepest

Die afrikanische Schweinepest stellt eine akute Bedrohung für heimische Schweinebetriebe dar. Noch sind in Österreich keine Fälle aufgetreten, in zahlreichen europäischen Staaten ist die Krankheit aber bereits weit verbreitet. Große Aufmerksamkeit und Sorgfalt sind notwendig, um eine Einschleppung zu verhindern und allfällige Ausbrüche frühzeitig zu erkennen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Öffnet externen Link in neuem FensterKommunikationsplattform VerbraucherInnengesundheit (KVG) des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz. 

Vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) eine Infobroschüre aufgelegt.

Leitet Herunterladen der Datei einAfrikanische Schweinepest - Informationen für Schweinehalter

Die aktuelle Ausbreitung im Jänner 2019 finden Sie hier:

Leitet Herunterladen der Datei einAusbreitung aktuell Jänner 2019

Bei Verdacht auf Schweinepest wenden Sie sich bitte an Ihren Amtstierarzt. Sollten Sie den Verdacht

Leitet Herunterladen der Datei einListe der burgenländischen Amtstierärzte

Sollten Sie den Verdacht auf Schweinepest außerhalb der Amtsstunden melden möchten, erreichen Sie die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde über das jeweilige Polizeikommando.

Leitet Herunterladen der Datei einErreichbarkeit bei Meldung eines Verdachtes auf Schweinepest außerhalb der Amtsstunden


Moderhinke

Die Moderhinke ist eine weit verbreitete und hochansteckende Klauenerkrankung bei Schafen, Ziegen, Farmwild und Neuweltkameliden, die meist erhebliche Herdenprobleme verursacht. Hauptverursacher der Moderhinke ist das Bakterium Dichelobacter nodosus. 

Mit Hilfe von Tupferproben des Zwischenklauenspaltes kann festgestellt werden, ob eine Infektion vorliegt und ermöglicht auch die Erfassung von subklinisch infizierten Tieren („Trägertieren“). 

Anbei finden Sie ein Infoblatt der Ages Linz, wo die Probenahme genau beschrieben wird. 

Die Kosten belaufen sich bei Einzeltieruntersuchungen auf netto 16,00 € und bei Pooluntersuchungen (maximal 10 Tiere pro Pool) netto auf Euro 6,00 pro Tier.

80% der Labornettokosten können laut Leistungskatalog des Tiergesundheitsdienstes Burgenland gefördert werden. Die Förderung ist mit der 5-fachen Höhe der Jahresbetriebserhebungskosten begrenzt.

Leitet Herunterladen der Datei einInfoblatt Moderhinke AGES

Leitet Herunterladen der Datei einModerhinke - neuer Ansatz in Diagnostik und Bekämpfung AGES

 

 

 

 

ÖTGD-Film: Moderhinke

BVD - Bovine Virusdiarrhoe

Beim BVD-Überwachungsprogramm gibt es wichtige Neuerungen:

1. Bei nicht milchliefernden Betrieben werden nur mehr Stichprobenuntersuchungen durchgeführt. Es müssen nicht mehr alle Betriebe jährlich beprobt werden. Milchliefernde Bestände werden weiterhin jährlich über die Tankmilch untersucht.

2. Beim Inverkehrbringen müssen alle Rinder (milchliefernde und nichtmilchliefernde Betriebe) von einer
Leitet Herunterladen der Datei ein Gesundheitsbescheinigung begleitet werden, wo der Tierhalter des abgebenden Betriebes bescheinigt, dass die Tiere aus einem BVD-virusfreien Bestand stammen. 

Dokumentationspflicht gemäß Schweinegesundheitsverordnung

In der Schweinegesundheitsverordnung - SchwG-VO ist vorgeschrieben:

Der Betriebsinhaber/die Betriebsinhaberin eines Zuchtbetriebes oder kombinierten Betriebes mit mehr als fünf Sauenplätzen oder mehr als 30 Mast- oder Aufzuchtplätzen hat sicherzustellen, dass für jede Sau unverzüglich

  1. Belegdatum
  2. der Nachweis über den zur Zucht verwendeten Eber oder die Herkunft des verwendeten Samens
  3. Umrauschen
  4. Aborte
  5. Wurfgröße (insgesamt geborene Ferkel je Wurf einschließlich totgeborener Ferkel)
  6. lebendgeborene Ferkel je Wurf sowie
  7. aufgezogene Ferkel je Wurf bis zum Absetzen

dokumentiert werden.

  - Vorlage für Zuchtbetriebe, die der Dokumentationspflicht gem. SchwG-VO entspricht

Es können aber auch andere Aufzeichnungen (z.B. Sauenplaner) genutzt werden.