"Wildbret" als regionaler Genussfaktor

Das Land Burgenland setzt seit längerer Zeit auf die stärkere Bewerbung des Genussprojektes "Wildbret".

"Wildbret" ist etwas ganz Besonderes, es ist nicht nur gesund, sondern auch zu 100 Prozent naturnahe. Unter die Bewerbung des Genussprojektes fallen unter anderem die Kooperation mit der Wirtschafts- und Tourismusschule PANNONEUM, die Produktion von vielfältigen Wildbret-Rezeptkarten, Imagekampagnen für "Wildbret" unter dem Motto "wild guat", "wild g´schmackig", "wild natürlich!" oder die Produktion eines Kinderkochbuches zum Thema Wild & Wald. Im Rahmen eines Genussprojektes stellte Landtagspräsidentin Verena Dunst das Projekt gemeinsam mit Dipl. Tierarzt Bernhard Takacs, TA und Jäger sowie Gastwirt und Jäger Mathias Mirth zu Beginn der Jagdsaison 2020 vor.

Landtagspräsidentin Verena Dunst sagte dazu: Ich hoffe, dass sich die Situation durch das Wiederhochfahren der Gastronomie auch für den Wildbrethandel verbessern wird. Ich appelliere auch an private Konsumentinnen und Konsumenten sowie Freunde des Wildbrets: Kaufen Sie regional. Kaufen Sie Wild bei Ihrem örtlichen Jäger. Es ist nicht nur gesund und eines der natürlichsten Lebensmittel, die wir kennen, sondern Sie kurbeln damit die regionale Wirtschaft an und tun unserem Südburgenland etwas Gutes."

Die Verarbeitung nach dem Erlegen des Wildes ist mindestens genauso qualitativ hochwertig. Eigens ausgebildete kundige Personen überprüfen das "Wildbret" auf seine Genusstauglichkeit. Zusätzlich muss gesetzlich auf jede Auffälligkeit des noch lebenden Wildes vor dem Abschuss hingewiesen werden. Doch schon vorher hegt und pflegt die Jägerschaft das Wild. Diese Qualität hat natürlich ihren Preis. Aufgrund der Corona-Krise und dem damit verbundenen Schließen der Gast- und Wirtshäuser gingen der Jägerschaft wichtige Abnehmer verloren. das hatte einen Preisverfall zur Folge.

Der Dipl. Tierarzt und Jäger, Bernhard Takacs, sagte dazu: Der Schwerpunkt soll Rehwild sein (Anm.: nicht Wildschweine und Rothirsche), da es immer unser 'Brotwild' war und in Zukunft sein wird. Es ist limitiert auf die Fläche (fünf bis zehn Stück pro 100 Hektar, darf und kann nicht in Gattern gezüchtet werden, lebt reinlich und frisst nur selektiv das beste Futter."

Die Verarbeitung von "Wildbret" durch Fachpersonal in einem professionellen Umfeld ist entscheidend für eine gute Fleischqualität. Küchenfertige Stücke können so optimal für den privaten Hausgebrauch produziert werden und sind exakt auf die Bedürfnisse der Konsumenten zugeschnitten. Die Förderung der Direktvermarktung von "Wildbret" stellt für die Jägerschaft vor Ort eine große Chance dar, auf der anderen Seite profitiert die Bevölkerung selbst, sich in "COVID-19"-Zeiten mit regionalen gesunden Lebensmitteln im Dorf versorgen zu können.

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LTP_Dunst-Wildbret (1)

LTP_Dunst-Wildbret (2)

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Bildtext LTP_Dunst-Wildbret_1: Landtagspräsidentin Verena Dunst mit Dipl. Tierarzt und Jäger Bernhard Takacs (v.l.).

Bildtext LTP_Dunst-Wildbret_2: Gastwirt und Jäger Mathias Mirth und Dipl. Tierarzt und Jäger Bernhard Takacs (v.l.) verkosteten gemeinsam mit Landtagspräsidentin Verena Dunst (l.) das Wild.

Bildtext LTP_Dunst-Wildbret_3: Bezirksjägermeister Reinhard Knaus, Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker, Landtagspräsidentin Verena Dunst, Tierarzt und Jäger Bernhard Takacs sowie Gastwirt und Jäger Mathias Mirth (v.l.).

Daniel Fenz, 22. Mai 2020

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