Studieren! Aber was?

Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf sieht FIT-Studienorientierungsveranstaltung als Sprungbrett für mehr junge Frauen in die Technik **** Der Verein „sprungbrett“, eine Beratungsstelle für Mädchen und junge Frauen von 11 bis 20 Jahren, beschäftigt sich seit 1987 mit dem Themenkreis Mädchen – Beruf – Zukunft.

Die Ziele des Vereins „sprungbrett" sind auf die Förderung der Chancengleichheit von Mädchen und Frauen am Arbeitsmarkt, die Erweiterung des Berufswahlspektrums von Mädchen sowie auf die Förderung und Unterstützung einer nicht-traditionellen Berufswahl von Mädchen ausgerichtet. Neben dieser individuellen Beratung, gibt es zahlreiche Angebote für Mädchen und junge Frauen, wie die Initiative „FIT - Frauen in die Technik“. Dieses Studienorientierungsprogramm, das speziell auf Schülerinnen ab der 10. Schulstufe aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland (AHS und BHS) ausgerichtet ist, die technische oder naturwissenschaftliche Studienrichtungen für sich entdecken möchten, soll junge Frauen dazu ermutigen, auch technische oder naturwissenschaftliche Ausbildungswege in ihrer Zukunftsplanung zu berücksichtigen.

„Frauen sind in technischen Studiengängen immer noch unterrepräsentiert. Junge Frauen entscheiden sich dennoch immer noch eher für ein ‚klassisches Studium‘, wie Pädagogik oder Rechts-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften. Der Hintergrund sind unbewusste Geschlechterrollenbilder, die nach wie vor Männlichkeit mit Technik und Weiblichkeit mit sozialen und kommunikativen Kompetenzen verbinden. Im Burgenland setzen wir mit mehreren Initiativen und Veranstaltungen, wie beispielsweise dem Girls Day oder dem Roberta Cup, Schwerpunkte, um schon im jungen Jahren anzusetzen und Mädchen für technische Berufe zu begeistern. Die stetig wachsende Zahl von Absolventinnen an technisch orientierten Schulen zeigt, dass derartige Bildungsinitiativen, aber auch dementsprechende Studienorientierungsveranstaltungen der richtige Weg sind, Mädchen für Berufsfelder außerhalb der typisch weiblichen Betätigungsfelder zu begeistern, denn es ist wichtig, dass wir jungen Frauen die Möglichkeit bieten, bestehende Hemmschwellen abzubauen, sich mit dem Thema Technik auseinanderzusetzen und damit das Interesse für zukunftsträchtige Berufe wecken“, so Frauen- und Jugendlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf am 05. Dezember 2018 im Rahmen einer FIT-Infoveranstaltung in der HTBLA in Eisenstadt, bei der Studentinnen aus Naturwissenschaft und Technik von ihren Studienerfahrungen berichteten bzw. Schülerinnen über das breite Studienangebot sowie die FIT-Infotage informiert wurden.

FIT wird in Zusammenarbeit mit regionalen Hochschulinstitutionen, wie Universitäten oder Fachhochschulen, Unternehmen sowie Sozialpartnern durchgeführt und bietet durch den direkten Kontakt mit Role Models sowie das unmittelbare Kennenlernen bzw. Erproben von Studieninhalten eine solide Basis für die passende Studienwahl. Ergänzend dazu können bei FIT-Infotagen (nächster Termin: 28. bis 30. Jänner 2019) Schülerinnen aus einem bunten Programm an Workshops, Vorlesungen und Laborübungen an verschiedenen Hochschulen wählen, Uniluft schnuppern, potentielle ArbeitgeberInnen kennenlernen, sich mit Studierenden austauschen und unkompliziert Fragen stellen.

Pressefoto zum Download: FIT Infoveranstaltung

Bildtext (v.l.n.r.): Direktor HR DI Stefan Wagner, HTL Eisenstadt, Mag.a Julia Mezgolits, BA, IV Burgenland, Frauen- und Jugendlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf und Vize-Rektorin Mag.a Anna Steiger, TU Wien, bei der FIT-Infoveranstaltung in der HTBLA in Eisenstadt, bei der Studentinnen aus Naturwissenschaft und Technik von ihren Studienerfahrungen berichteten bzw. Schülerinnen über das breite Studienangebot sowie die FIT-Infotage informiert wurden

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

Fercsak Hermann, 05. Dezember 2018

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