Sicherheitspartner seit Jahresbeginn auch im Bezirk Jennersdorf auf Patrouille

LH-Stv Tschürtz kündigt schrittweise Ausweitung auf alle Bezirke bis Ende 2019 an **** Seit 1.1.2019 sind sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pilotprojekts „Sicherheitspartner“ auch im Bezirk Jennersdorf unterwegs. Damit wurde das Einsatzgebiet auf vier Bezirke des Landes – die Bezirke Mattersburg, Oberwart, Neusiedl und nun Jennersdorf – ausgeweitet.

Bis Ende 2019 sollen die Sicherheitspartner flächendeckend im Burgenland tätig sein. Darüber informierte Sicherheitsreferent Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz heute, Dienstag, beim Pressegespräch mit dem Projektleiter DI Christian Spuller, Geschäftsführer der Landessicherheitszentrale (LSZ), und der Rudersdorfer Gemeinderätin Nationalratsabgeordnete Petra Wagner.

Die Kosten für das Projekt betragen 1,2 Millionen Euro und werden neben dem Land auch vom Bund und dem AMS – beschäftigt werden gezielt Langzeitarbeitslose – getragen. Derzeit seien insgesamt 21 SicherheitspartnerInnen in den vier Bezirken unterwegs, so Tschürtz, der darauf verwies, dass bereits etliche ehemalige MitarbeiterInnen, rund 20, nach dem Wiedereinstieg ins Berufsleben als Sicherheitspartner mittlerweile „höherwertigere Arbeitsplätze gefunden haben“. Das Projekt unter Federführung der Landessicherheitszentrale schaffe Arbeitsplätze und leiste eine wichtige präventive Aufgabe und trage so wesentlich zum subjektiven Sicherheitsgefühl der Menschen in den burgenländischen Gemeinden bei.

Die Erweiterung des Projektes auf den Bezirk Jennersdorf sei „ein großer Gewinn“, ist die Rudersdorfer Gemeinderätin, Nationalratsabgeordnete Karin Wagner, überzeugt. „Polizei und Einsatzkräfte leisten eine hervorragende Arbeit. Die Sicherheitspartner unterstützen sie dabei.“

Die Zusammenarbeit soll künftig auf eine noch höhere Ebene gehoben werden. Geplant sei, so LSZ-Geschäftsführer und Projektleiter DI Christian Spuller, die Sicherheitspartner mit Digitalfunk auszurüsten. „Damit sind auch die Sicherheitspartner im System der LSZ eingebunden, so wie auch die Feuerwehren oder die Rettungsdienste. Die Sicherheitspartner sind georeferenziert. Das heißt, wir wissen exakt, wo sich befinden. Wenn es erforderlich ist, zum Beispiel bei einem Unwetter, können Sicherheitspartner, die vor Ort oder in der Nähe des Geschehens sind, Informationen über die Lage übermitteln. Diese Informationen sind wichtig für die weitere Disposition der Feuerwehren oder der Rettung.“

„Bis Ende 2019 wird das Projekt flächendeckend auf alle Bezirke ausgeweitet“, so Tschürtz. 50 Sicherheitspartner könnten bis dahin im Einsatz sein und es gebe auch konkrete Überlegungen, deren Aufgaben auszuweiten.

Pressefoto zum Download: Sicherheitspartner Bezirk Jennersdorf

Bildtext: Informierten über die Ausweitung des Projekts Sicherheitspartner auf den Bezirk Jennersdorf: Sicherheitsreferent LH-Stv. Johann Tschürtz, Projektleiter DI(FH) Christian Spuller, GF LSZ, und die Rudersdorfer Gemeinderätin Nationalratsabgeordnete Petra Wagner mit einer Sicherheitspartnerin

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice


Wolfgang Sziderics, 08. Jänner 2019

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