PersonenbetreuerInnen aus Kroatien gelandet

Nach negativer COVID-Testung dürfen die BetreuerInnen ihren Dienst antreten: Heute Nachmittag ist die Austrian Airlines Maschine OS 1014 aus Zagreb in Wien Schwechat gelandet. Der Flug wurde gemeinsam vom Land Burgenland und der Wirtschaftskammer Niederösterreich in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Burgenland organisiert, um die Versorgung im Pflege- und Betreuungsbereich zu garantieren.

An Bord der Maschine waren 124 Passagiere, davon 100 die nun für die 24-Stunden-Betreuung im Burgenland eingesetzt werden. „Die Personenbetreuerinnen und Personenbetreuer werden in Pinkafeld untergebracht und können nach einer negativen COVID-19 Testung ihren Dienst sofort antreten. Die Testung ist für Donnerstagvormittag angesetzt“, informiert Soziallandesrat Christian Illedits.
 
Um die Versorgung der 24-Stunden-Betreuung mit mehreren Sicherheitsnetzen abzusichern, wurde vom Land Burgenland unter anderem eine Flugbrücke nach Kroatien geschaffen. Im Vorfeld waren die Wirtschaftskammer Burgenland und Niederösterreich maßgeblich an der Umsetzung beteiligt. Durch die burgenländischen Agenturen wurde der Bedarf an PersonenbetreuerInnen eingemeldet. Daraufhin wurde eine Maschine der Austrian Airlines gechartert. 124 Personen haben in Zagreb die besagte Maschine bestiegen, darunter 100 PersonenbetreuerInnen für das Burgenland. „Mein Dank gilt den engagierten Betreuerinnen und Betreuern, die teilweise ihre Familien temporär zurückgelassen haben, um uns zu unterstützen und den Burgenländerinnen und Burgenländer die bestmögliche Betreuung in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen“, so Illedits.

Vom Flughafen ging es nach Pinkafeld, wo die BetreuerInnen untergebracht sind. Dank einer geänderten Verordnung der Bundesregierung müssen sich die PflegebetreuerInnen vorerst nicht in zweiwöchige Quarantäne begeben. „Wir werden mit Donnerstag die Testungen auf eine COVID-19 Erkrankung starten. Nach Vorliegen eines negativen Testergebnisses darf der Dienst angetreten werden“, erläutert der Soziallandesrat.

Maßnahmen zur Absicherung der Versorgung

Dank der vielen Maßnahmen, wie die Verstärkung der mobilen Hauskrankenpflege, die Ersatzbetreuungseinrichtung sowie der Trennungsbonus in Höhe von 500 Euro für 24-Stunden-BetreuerInnen, die ihren Turnus um mindestens vier Wochen verlängern, ist die Pflege und Versorgung im Burgenland abgesichert. Mit der Ausweitung der Pflegehotline (057 600 1000) erhalten Betroffene und deren Familien Informationen und können einen etwaigen Pflegebedarf melden. „Mit unseren Maßnahmen wollen wir sicherstellen, dass keine Burgenländerin und kein Burgenländer unterversorgt ist. Erfreulicherweise greifen diese Maßnahmen sehr gut“, so Christian Illedits.

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Bildtext: Soziallandesrat Christian Illedits begrüßte die PersonenbetreuerInnen aus Kroatien am Flughafen in Wien Schwechat

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

Eisenstadt, 15. April 2020

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