LR Dorner: Nachhaltige Mobilität in den „Transdanube Pearls“

Elf Tourismusregionen haben in den vergangenen zwei Jahren nachhaltige und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte ausgearbeitet. In und innerhalb der Regionen sollen sich die Gäste ressourcenschonend zu Fuß, mit dem Rad, dem Bus oder dem Zug beziehungsweise auf der Donau mit umweltfreundlichen Schiffen fortbewegen.

In Neusiedl am See fand die Konferenz mit 75 Teilnehmern aus neun Donauländern statt. Die „Donauperlen“ wurden im Rahmen dieses Netzwerktreffens zertifiziert. Darunter war auch die Tourismusregion Neusiedler See. Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner überreichte gemeinsam mit den Projektpartnern die Zertifikate.

Das Projekt wurde 2017 gestartet und wurde im EU Interreg Programm „Danube Transnational Programme“ gefördert. Das Gesamtbudget betrug rund 2,9. Mio. Euro. Insgesamt waren Projektpartner aus neun Staaten beteiligt. Geleitet wurde das Projekt vom Umweltbundesamt Österreich. Im Burgenland war neben der Tourismusregion Neusiedler See die Mobilitätszentrale des Regionalmanagements Burgenland (RMB) beteiligt.

Infrastrukturlandesrat Dorner betonte in seinem Statement, dass die Realisierung der klimafreundlichen Mobilität eine Win-Win-Win-Situation bedeute: „Es gewinnt die Bevölkerung der jeweiligen Region, es gewinnen die Gäste, die die Region besuchen, und am Ende gewinnt die Umwelt.“ In Zukunft sei es wichtig, die Ideen des Tourismusprojekts in den Alltag einfließen zu lassen. So werde derzeit im Burgenland an der Integration von Radfahren im Alltag und der Verschränkung der verschiedenen Mobilitätsarten gearbeitet.

Der Geschäftsführer des Neusiedler See Tourismus, Dr. Stefan Schindler, verwies auf die Neusiedler See-Card, die „ein Schlüssel für die ganze Region“ sei. Die Card ist nicht nur Eintrittskarte für Sehenswürdigkeiten oder Seebäder, sie ist gleichzeitig auch ein Fahrschein für alle öffentlichen Verkehrsangebote in der Region. „Der Nationalpark Neusiedler See ist eine sensible Region, daher müsse auf die Natur besonderer Wert gelegt werden“, unterstrich Schindler.

Organisiert wurde die Konferenz vom Umweltbundesamt Österreich und dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus Österreich. Der Vertreter des Umweltbundesamtes, DI Martin Schamann, meinte, das Ziel des Projektes – die Donauperlen umweltfreundlich zu verbinden – sei erfolgreich umgesetzt worden. Benutzerfreundliche Informationen sollen Touristen eine problemlose und einfache An-, Ab- und Weiterreise zur nächsten Destination mit Zug, Bus, Rad oder umweltfreundlichen Schiffen möglich machen. DI Robert Thaler vom Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus erwähnte die Vorreiterrolle dieses Projekts. Insgesamt sei jedoch eine Verhaltensänderung der Menschen ein notwendiger Schritt für klimafreundliche Mobilität.

Nach Abschluss des Projektes Transdanube Pearls im Sommer 2019 werden die elf Tourismusregionen weiterhin in einem Netzwerk kooperieren und die Idee der nachhaltigen Mobilität im Tourismus fortführen.

Pressefotos zum Download: Transdanube Pearls_1, _2

Bildtexte:

Transdanube Pearls_1.jpg: Die Vertreter vom zertifizierten Projekt Neusiedler See Tourismus
Am Foto: (v.l.n.r.): LR Heinrich Dorner, DI Christine Zopf-Renner (Mobilitätszentrale Burgenland), DI Martin Schamann (Umweltbundesamt), Lisa Liszt (Mobilitätszentrale Burgenland), Dr. Stefan Schindler (Neusiedler See Tourismus), Tina Wurm (Mobilitätszentrale Burgenland), DI Robert Thaler (Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus)

Transdanube Pearls_2.jpg: Die Projektpartner, Am Foto (v.l.n.r):
Dr. Stefan Schindler (Neusiedler See Tourismus), DI Martin Schamann (Umweltbundesamt), DI Robert Thaler (Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus), LR Heinrich Dorner

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

Mag. Christian Frasz
Eisenstadt, 13. Mai 2019

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