Jahrgangspräsentation: „Mein Welschriesling“ 2018

10. Jahrgang „Mein Welschriesling“ präsentiert sich typisch mit zitrusgrünen Apfelaromen und ausdrucksstark *** Mit dem Ziel, Produktion und Vermarktung eines regionaltypischen Welschrieslings zu forcieren, wurde in den 1990er Jahren das Projekt „Mein Welschriesling“ gestartet. Drei von ursprünglich acht Produzenten sind bis heute bei der Initiative dabei. Im Beisein von Agrarlandesrätin Astrid Eisenkopf, Vizebürgermeister Istvan Deli, LWFS-Direktorin Eva Ackerl, Dir. DI Martin Burjan vom Bundesamt für Weinbau und zahlreichen Vertretern der Weinbauschule, der Landwirtschaftskammer und von Wein Burgenland präsentierten die drei Projektpartner heute, Dienstag, in der Weinbauschule Eisenstadt den Jahrgang 2018, den zehnten des Projekts.

„Der Welschriesling ist sicher ein Lieblingswein der Burgenländer, und beim Weißwein wird das Burgenland auch in erster Linie mit dem Welschriesling in Verbindung gebracht. Als eine der ältesten, autochthonen Weinsorten steht er nicht zuletzt auch für die burgenländische Weinidentität. In der Vermarktung und im Export gibt es allerdings noch viel ungenutztes Potential. Das Projekt ‚Mein Welschriesling‘ leistet ganz wichtige Bewusstseinsbildung und einen wertvollen Beitrag, dieses zu nutzen“, sagte Eisenkopf.

Mit mehr als 1.400 Hektar Rebfläche, das sind rund 10 Prozent der Weinanbaufläche, liegt der Welschriesling im Burgenland gleichauf mit dem Grünen Veltliner, hat diesem gegenüber jedoch in den letzten Jahren an Marktpräsenz und Nachfrage stark eingebüßt. Ein Umstand, der den Kleinhöfleiner Winzer Franz Ackerl schon in den 1990er-Jahren bewog, das Projekt „Mein Welschriesling“ zu initiieren. Aus verschiedenen Klonen wurde der für den Leithaberg bestgeeignete gewählt und schließlich 2009 der erste Jahrgang abgefüllt. Von ursprünglich acht Partnerbetrieben sind aktuell noch drei dabei. Seit dem Start begleitet das Bundesamt für Weinbau in Eisenstadt das Projekt in allen Produktionsstufen - von der Bestimmung der physiologischen Reife und des idealen Lesezeitpunktes über Mostuntersuchung und Analysen bis hin zu regelmäßigen Verkostungen und zur Flaschenfüllung.

„Die Weine des Jahrgangs 2018 sind witterungsbedingt etwas kräftiger und ausdrucksstärker ausgefallen, mit höheren PH-Werten, mehr Alkohol und weniger Säure. Was die Welschriesling betrifft: etwas molliger, aber ganz typisch, wie im Projekt definiert: mit zitrusgrünen Apfelaromen - absolut gelungen“, so Direktor Martin Burjan vom Bundesamt für Weinbau.

Die „Mein Welschriesling“-Produzenten:
• Landesweingut Burgenland, Eisenstadt– www.weinbauschule.at
• Kleinhöfleinerhof Familie Ackerl, Kleinhöflein – www.kleinhoefleinerhof.at
• Weingut Jürgen Zechmeister, Kleinhöflein – www.weinbauzechmeister.at
 

Pressefotos zum Download:  Mein Welschriesling 2018 Jahrgangspräsentation_1, _2, _3, _4

Bildtext Bild 1:  Präsentierten neuen Jahrgang von „Mein Welschriesling“ im Keller der Weinbauschule Burgenland in Eisenstadt: v.l.: LWFS-Direktorin Eva Ackerl, „Mein Welschriesling“-Produzent und Projekt-Initiator Franz Ackerl, Kleinhöflein, LRin Astrid Eisenkopf, „Mein Welschriesling“-Produzent Jürgen Zechmeister, Kleinhöflein, Dir. DI Martin Burjan, Bundesamt für Weinbau

Bildtext Bild 2:  LRin Astrid Eisenkopf mit „Mein Welschriesling“-Partnern: v.l.: Albert Unger, Kellermeister in der Weinbauschule Eisenstadt, LWFS-Direktorin Eva Ackerl, Projekt-Initiator Franz Ackerl, LRin Astrid Eisenkopf, „Mein Welschriesling“-Produzent Jürgen Zechmeister, Kleinhöflein, Dir. DI Martin Burjan, Bundesamt für Weinbau

Bildtext Bild 3:  LRin Astrid Eisenkopf mit „Mein Welschriesling“-Partnern: v.l.: LWFS-Direktorin Eva Ackerl, Projekt-Initiator Franz Ackerl, LRin Astrid Eisenkopf, „Mein Welschriesling“-Produzent Jürgen Zechmeister, Kleinhöflein, Dir. DI Martin Burjan, Bundesamt für Weinbau, Albert Unger, Kellermeister in der Weinbauschule Eisenstadt

Bildtext Bild 4:  Agrarlandesrätin Astrid Eisenkopf mit „Mein Welschriesling“-Projektinitiator Franz Ackerl und LWFS-Direktorin Eva Ackerl

Bildquelle:  Bgld. Landesmedienservice

Hans-Christian Siess, 14. Mai 2019
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