FH Campus Pinkafeld wird zum Zentrum für nachhaltige Entwicklung

Das Siegerprojekt des Architektur-Wettbewerbs vereint innovatives Design, ökologische Nachhaltigkeit und erneuerbare Energie. Die Investitionen von 27,4 Millionen Euro werden in zwei Phasen umgesetzt. Phase I soll im Sommer 2022 abgeschlossen sein. Es entstehen rund 9.500 Quadratmeter Netto-Raumfläche für Lehrräume und Labore, Bibliothek und Mensa sowie Büroraum für neue, hochqualitative Arbeitsplätze.

„Mensch & Natur“ treffen „Wissenschaft & Forschung“ – unter diesem Leitgedanken steht das ambitionierte Investitionsprogramm,das den Fachhochschul-Standort Pinka-feld zum Zentrum für nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Technik, Gesundheit und Forschung macht. „Was wir über dieses Vorhaben investieren, stellt einen weiteren, starken Impuls für das gesamte Südburgenland dar“, betont Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Der Neu- und Ausbau des FH Campus Pinkafeld sei ein echtes „Leuchtturm-Projekt“ in der Region. „Wir stärken damit Bildung und Forschung, entwickeln den Wirtschaftsstandort weiter und eröffnen vor allem neue Chancenfür junge Menschen“, sagt Doskozil.

In die erste Ausbaustufe werden 19,6 Millionen Euro investiert, insgesamt werden es 27,4 Millionen Euro sein. Die erste Bauphase soll bis Sommer 2022 abgeschlossen werden. Das Architekturbüro Pichler & Traupmann konnte mit seinem außergewöhnlichen Projekt den Architektur-Wettbewerb klar für sich entscheiden und wird nun mit dem Neu- und Umbau betraut. Bauherr ist die BELIG.

Doskozil: „Raum für großartige Entwicklungen“
Erneuerbare Energie und Klimaschutz, Gesundheit und Pflege, Digitalisierung und Informatik seien aktuell brennende Themen, die nicht nur in Österreich, sondern weltweit Wissenschaft, Wirtschaft und Politik bewegen, erläutert Doskozil. In allen drei Bereichen habe die FH Burgenland bemerkenswerte Kompetenzen aufgebaut und erfolgreiche Studiengänge entwickelt. „Wenn wir nun diesen positiven Entwicklungen – im wahrsten Sinn des Wortes – noch mehr Raum geben und Bildung durch bessere Rahmenbedingungen weiter stärken, dann machen wir damit auch einen großen Schritt in und für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes.“

Mit neuen Studiengängen und zusätzlichen Studienplätzen im Bereich Informatik, in der Elektronik oder auch im Gesundheits- und Pflegebereich werde einerseits den Abgängern der maturaführenden Schulen der Region eine attraktive Hochschulbildung geboten. „Und andererseits verbessern wir damit die Voraussetzungen, dass Unternehmen oder auch Gesundheits- und Tourismuseinrichtungen jene Fachkräfte finden können, die sie dringend brauchen.“ Mit der bereits auf den Weg gebrachten Errichtung des „LowErgetikum“ werde durch das Ausbauprojekt auch die Forschungskompetenz deutlich erweitert, ist der Landeshauptmann überzeugt.

Maczek: „Pinkafeld ist innovativster Platz im Burgenland“ Der Bürgermeister von Pinkafeld, Kurt Maczek, sieht diese Gelder „als Energieschub für Stadt und Region“. Der Campus mit seinen Forschungszentren und Laboren, das Technologiezentrum und der Wirtschaftspark seien eine einzige Erfolgsstory. „Pinkafeld hat sich damit zum wirtschaftlichen Kraftraum für das Südburgenland entwickelt“, betont der Stadtchef: „Der Ausbau wird die Positionierung von Pinkafeld als ‚innovativsten Platz im Burgenland‘ weiter festigen.“

Eines der Erfolgsgeheimnisse bisher sei das Zusammenwirken von hochqualitativer Ausbildung in der HTL, den anwendungsorientierten Studienrichtungen in der Fachhochschule und den Forschungseinheiten gewesen. „Das ist ein hochattraktives Biotop für Unternehmen“, unterstreicht Maczek: „Ich freue mich natürlich, dass dieser Erfolgsstory nun weitere Kapiteln hinzugefügt werden.“

Pehm: „Für Fachhochschule ein immens wichtiger Schritt“
FH-Geschäftsführer Georg Pehm spricht von einer „immens wichtigen Entscheidung“ für die Zukunft der Hochschule. „Dieses Projekt macht neue Perspektiven im Studium und in der Forschung möglich und auch neue Kräfte frei,“ sagt Pehm. „Studieren, forschen und arbeiten in Pinkafeld wird jedenfalls noch spannender, noch vielfältiger, noch attraktiver.“

Er sei „ein richtig großer Fan des Sieger-Projekts“, betont Pehm, „weil Idee und Entwurf unglaublich gut zur Hochschule passen und der künftige Campus alles vermittelt, was uns im Kern ausmacht – nämlich Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien, Überschaubarkeit und persönliche Begegnung,
 Gesundheitsbewusstsein und die Verbundenheit zur Region.“

Notwendig sei die Raumerweiterung geworden, weil man bereits an absolute Kapazitätsgrenzen gestoßen sei, erläutert Pehm. Aktuell seien am Campus rund100 Mitarbeiter beschäftigt und über 1.000 Studierende inskribiert. „Der Campus hat sich inhaltlich von damals sieben auf heute 13 Studiengänge entwickelt, die Forschungsleistung ist in dieser Zeit sogar um das Zweieinhalbfache gestiegen.“ Für die nächsten Jahre plane die FH mit weiteren Studiengängen, mit weiteren 300 Studierenden und einem neuerlich kräftigen Schub in der Forschung.

Traupmann: „Smarte Lösung für eine smarte Organisation“
Architekt Johann Traupmann erläuterte die zentralen Überlegungen seines Entwurfs, mit dem er auf klein gliedrige Strukturen setzt: „Sie schaffen spielerische Leichtigkeit in der Ausbildung und Anordnung der Bauvolumen, erzeugen qualitätsvolle Freiräume, generieren erkennbare und überschaubare Einheiten und vermitteln ein gleichgewichtiges Zusammenspiel aller Funktionen zu einem größeren Ganzen.“

Die besonderen Eigenschaften dieses Baukastensystems und der Modularität würden vor allem in der Flexibilität, Anpassbarkeit, Schaltbarkeit und Phasenkompatibilität des Projektes, auch im Hinblick auf eine zeitlich gestaffelte Abwicklung liegen, sagt Traupmann.

Aus seiner Sicht soll der Campus „ein Ort der wechselweisen Durchwirkung sein – von offenen und geschlossenen Räumen, von Menschen und Gebautem, von Masse und Freiraum“. Damit werde ein Feld der Möglichkeiten und des Austauschs erzeugt, ein System einer anpassbaren, sich je auf neue Anforderungen einstellenden Struktur: „Es ist eine smarte Lösung für eine smarte Organisation.“

Bauphasen und Kosten
In die erste Bauphase (Phase 1a) werde man rund 19,6 Millionen Euro investieren und damit eine Fläche von rund 7.500 Quadratmeter neu schaffen. Die Fertigstellung dieses Projekt ist für Sommer 2022 geplant. Damit entstehen Lehr- und Forschungsräumlichkeiten, Labore, eine Bibliothek und eine Mensa sowie die erforderlichen Arbeitsplätze für das Lehr- und Forschungspersonal.

In einer weiteren Phase (Phase 1b) soll ein Teil des bisherigen Alt-Bestandes abgerissen, Räumlichkeiten für die ÖH, für alumni FH Burgenland sowiefür Lehrgänge geschaffen und die Außenanlagen fertiggestellt werden. Die Netto-Raumfläche wird rund 500 Quadratmeter betragen.

In der finalen Bauphase können schrittweise weitere Flächen für Startups bzw. für weitere Lehr- und Forschungsaktivitäten geschaffen werden. Es ist dafür zunächst eine Netto-Raumfläche von rund 1.500 Quadratmeter geplant.

Das gesamte Projekt wird von der BELIG - Beteiligungs- und Liegenschafts GmbH als Bauherr geplant und realisiert. Die Fachhochschule hebt die höchstprofessionelle Vorgangsweise der BELIG in besonderer Weise hervor: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir mit der BELIG für dieses für uns so wichtige Projekt echte Profis zur Seite haben, mit denen eine hervorragende Zusammenarbeit besteht“, betont Geschäftsführer Pehm: „Wir sind daher sehr

Rückfragehinweise:
Mag.a Martina Landl
Marketing & Kommunikation | Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3520 E-Mail: martina.landl(at)fh-burgenland.at

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LH Doskozil - FH Pinkafeld

Bildtext: BELIG-Prokurist Anton Groszinger, Bürgermeister, Landtagsabgeordneter Kurt Maczek, Architekt Johann Traupmann, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und FH-Geschäftsführer Mag. Georg Pehm (v.l.)

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

Daniel Fenz, 07. Februar 2020

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