Erste Burgenländische Jugendklimakonferenz

Die Eindämmung des Klimawandels ist vor allem für die junge Generation ein bedeutendes Thema. Daher lud Klimaschutzlandesrätin Astrid Eisenkopf heute Mittwoch, rund 100 Schülerinnen und Schüler der HTL Pinkafeld, der HAK Neusiedl am See und des BG/BRG/BORG Kurzwiese Eisenstadt zur ersten Burgenländischen Jugendklimakonferenz in den Landtagssitzungssaal nach Eisenstadt ein. Im Mittelpunkt standen drei Workshops, die sich mit den Themen klimafreundliche Mobilität, Bildung und Forschung sowie nachhaltige Lebensweise auseinandersetzten. Die Ergebnisse wurden im Anschluss daran der Initiatorin der Konferenz, Landesrätin Astrid Eisenkopf, präsentiert.

Bei der Begrüßung sagte Eisenkopf: „Eines meiner größten Projekte dieses Jahres ist neben der Bio-Wende die Erstellung einer Burgenländischen Klima- und Energiestrategie. Gemeinsam mit Experten haben wir bereits ein großes Maßnahmenbündel ausgearbeitet, angefangen von Maßnahmen im Mobilitätsbereich, der Ausbau erneuerbarer Energien, Maßnahmen in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Abfallwirtschaft bis hin zu Forschung und Klimaschutz. Was mir dabei ein großes Anliegen ist, sind Inputs von der Generation, die am meisten unter den Folgen des Klimawandels leidet und die aber auch am meisten dazu beitragen kann, dass wir den Klimawandel auf ein erträgliches Maß eindämmen können“.

Im Anschluss der Begrüßung wurden von den Schülern in drei Workshops konkrete Vorschläge und klimaschutzfreundliche Ideen zu den Themen erarbeitet. Den ersten Workshop „mobil und trotzdem klimafreundlich“ leitete die Leiterin der Mobilitätszentrale Burgenland, DI Christine Zopf-Renner. DI Dr. Gernot Hanreich von der Fachhochschule Burgenland führte gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Forschung Burgenland, DI Marcus Keding, den Workshop „Bildung & Forschung – der Schlüssel!“. Beim dritten Workshop „nachhaltige Lebensweise – yes we can!“ erarbeiteten die Schüler gemeinsam mit Elisabeth Nussbaumer von „Nachhaltig im Burgenland“ und Nicole Zemlyak von der Forschung Burgenland konkrete Lösungsvorschläge.

Die Resultate der Workshops wurden im Anschluss der Landesrätin präsentiert. Diese zeigte sich beeindruckt von den Ergebnissen und der enormen Begeisterung der burgenländischen Jugend. „Ich bin wirklich begeistert von euren Ergebnissen, ihr habt meine Erwartungen bei weitem übertroffen“, freute sich Eisenkopf. Konkrete Vorschläge des Workshops betrafen unter anderem einen Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, Änderungen beim Konsumverhalten, eine gesetzlich geregelte Reduktion von Plastik, billigere Öffitickets für Studenten, einen Ausbau der Alltagsradwege sowie mehr Einbindung der Schüler in die Bereiche Bildung und Forschung.

Die Eindämmung des Klimawandels könne letztlich nur gelingen, wenn wir alle an einem Strang ziehen – generationenübergreifend, sektorenübergreifend und länderübergreifend. „Wir sind ein kleines Land, das dank der Windkraft bereits jetzt internationaler Vorreiter ist und wir wollen weitergehen und ganz Österreich zeigen, dass wir auch im Bereich der Mobilität als auch im Bereich der Wärmeerzeugung allmählich auf erneuerbare Energien umsteigen können. Ich möchte Klimaschutz im Burgenland nicht über die Köpfe der Menschen hinweg machen, sondern den Menschen zuhören, was sie brauchen, um mehr zum Schutz des Klimas im Alltag beitragen zu können“, so die Landesrätin abschließend.

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Bildtext „Gruppenfoto Jugendklimakonferenz“: Landesrätin Astrid Eisenkopf mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der ersten Burgenländischen Jugendklimakonferenz

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

Mag. Sabine Bandat, 20. November 2019

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