Das Burgenland ist mit dem Anstellungsmodell für pflegende Angehörige und dem Mindestlohn Vorreiter für soziale Gerechtigkeit in ganz Österreich

Soziallandesrat Schneemann: „Soziale Gerechtigkeit ist unsere politische Triebfeder. Mit dem Anstellungsmodell für die pflegenden Angehörigen und dem Mindestlohn beweisen wir einmal mehr, dass soziale Gerechtigkeit im Burgenland ganz oben steht“

„Wir wollen allen Burgenländerinnen und Burgenländern ein gutes und sicheres Leben gewährleisten“, so Soziallandesrat Leonhard Schneemann anlässlich des Internationalen Tages der sozialen Gerechtigkeit, gestern 20.02.2021. Im Arbeitsprogramm der burgenländischen Landesregierung ist die soziale Gerechtigkeit zentral verankert. Meilensteine in der burgenländischen Sozialpolitik sind die Umsetzung des Zukunftsplan Pflege inklusive der Anstellung pflegender Angehöriger beim Land sowie der Mindestlohn von 1.700 Euro netto. „Wir sind damit Vorreiter in ganz Österreich und setzen alles daran, diese Grundpfeiler sozialer Gerechtigkeit weiter ausbauen“, so Schneemann.

Die große Gruppe pflegender und betreuender Angehöriger war lange Zeit ohne jede finanzielle oder sozialrechtliche Absicherung. Das Anstellungsmodell bei der Pflege Service Burgenland GmbH gibt Sicherheit und eine berufliche Zukunftsperspektive. Den Bedürfnissen und Wünschen der Pflegebedürftigen – so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden von Vertrauten betreut zu werden – wird mit diesem Modell entsprochen. Auch Eltern behinderter Kinder können von dem Anstellungsmodell profitieren. „Pflegende Angehörige leisten Großartiges, und dafür müssen sie finanziell und sozialrechtlich abgesichert sein – zum Mindestlohn von 1.700 Euro netto. Denn faire Arbeit verdient eine faire Entlohnung“, so der Landesrat. Seit Beginn der Anstellung haben bereits 242 Burgenländerinnen und Burgenländer das Modell genutzt. Aktuell sind es 174 Beschäftigte. „Gerade durch diese Maßnahmen bekämpfen wir Armut und Ungleichbehandlung ganz konkret und stärken die Mittelschicht im Burgenland", so Schneemann, der weiter betont: "Die Bundesregierung lässt mit Maßnahmen für soziale Gerechtigkeit auf sich warten. Gerade angesichts der COVID-19-Krise, die tief in alle Lebensbereiche eingreift, wäre auch die Bundesregierung gefordert, die soziale Gerechtigkeit deutlich zu verbessern und Maßnahmenpakete dafür zu schnüren“, so Schneemann abschließend.

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Bildquelle: Büro LR Schneemann

Eisenstadt, 21. Februar 2021

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