LH Doskozil und ARBÖ-Präsident Rezar: Reform der Pendlerpauschale dringend notwendig

Eine Komplettumstellung der Pendlerpauschale auf ein kilometerbezogenes Pendlergeld forderten Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und ARBÖ-Präsident Peter Rezar im Rahmen eines Arbeitsgespräches am Dienstag.

„Das derzeitige Modell der Pendlerpauschale bevorzugt Spitzenverdiener und benachteiligt Arbeitnehmer, die weitere Fahrtstrecken zurücklegen müssen", erklärten Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und ARBÖ-Präsident Peter Rezar nach dem Arbeitsgespräch.

„Ein kilometerbezogenes Pendlergeld würde mehr Fairness und Transparenz bedeuten – außerdem würden vor allem südburgenländische Pendlerinnen und Pendler überdurchschnittlich profitieren. Die nächste Bundesregierung muss diese Reform endlich umsetzen."

Die Aufgabe der Politik und des Autofahrerklubs sei es, die burgenländischen Pendlerinnen und Pendler bestmöglich zu unterstützen. Das Land Burgenland mache dies in Form des Fahrtkostenzuschusses, des Top-Jugendtickets, mit ermäßigten Wochen-, Monats- und Jahreskarten sowie günstigen Parkmöglichkeiten in den Wipark-Garagen in Wien, unterstrich der Landeshauptmann. Die Forderung der Pendler an die nächste Bundesregierung sei gerechtfertigt, betonte der ARBÖ-Präsident, da der Bund auch von den höheren Einnahmen aus der Mineralölsteuer profitiere.

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Bildtext ARBÖ1 (v.l.n.r.): ARBÖ-Präsident Peter Rezar, ARBÖ-Landesdirektorin Gabi Rittenbacher, LH Hans Peter Doskozil und ARBÖ-Bundesgeschäftsführer Gerald Kumnig.

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Mag. Christian Frasz, 16. Juli 2019

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