„One Stop Shop“-Bioberatungen im Land

Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf (Mitte) präsentierte das neue Beratungsangebot für die Bio-Landwirtschaft. Marina Aigner (r) und Georg Mager (l), die ersten Mitglieder des Beraterteams, nutzten die Gelegenheit sich vorzustellen.

Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf präsentiert neues Beratungsangebot für Biolandwirtschaft: „will Beratung nicht neu erfinden, sondern auf bewährte Systeme aufbauen und gegebenenfalls adaptieren“

2019 hat das Land Burgenland die Biowende eingeleitet und „zwölf Punkte für ein kluges Wachstum mit Bio“ entwickelt. Seither treibt die Landesregierung die Maßnahmen konsequent voran, aktuell durch die Implementierung der „Bioberatung Burgenland“: Seit dem 1. Juli führt das Land Beratungen über die Umstellung auf biologische Landwirtschaft aber auch laufende Beratungen im Bereich der Biolandwirtschaft selbst durch. Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf präsentierte das neue Angebot für Biolandwirtinnen und -landwirte bzw. solche, die es noch werden wollen, heute Freitag in den Weingärten der Landwirtschaftlichen Fachschule Eisenstadt. 

 

„Mit 37 Prozent Bio-Flächenanteil und 27 Prozent Bio-Betrieben im Land verzeichnen wir Steigerungsraten auf Bundesspitzenniveau. Unser Ziel ist eine Ausweitung des Bio-Flächenanteils auf 50 Prozent bis 2027. Viele Landwirtinnen und Landwirte sind an einer Umstellung interessiert – sie möchten wir umfassend informieren,“ erklärt Eisenkopf, die in der Burgenländischen Landesregierung für Agrarangelegenheiten zuständig ist. Und weiter: Das Land habe die Biowende ausgerufen und müsse nun auch die nötige Unterstützung anbieten.

 

One Stop Shop: alles aus einer Hand

„Alle notwendigen Schritte, die zur Ausweitung des Bio-Flächenanteils führen, sollen an einer einzigen Stelle durchgeführt werden. Bio kommt im Burgenland künftig „aus einer Hand“. Das hat Vorteile für die Landwirtinnen und Landwirte sowie für die Konsumentinnen und Konsumenten. Zudem sichert die Übernahme der Beratungen durch die Landesregierung ein wohnortnahes und gleichwertiges Angebot von Nord bis Süd. Auch können hierdurch Synergien genutzt und Doppelstrukturen vermieden werden. 

 

Umsetzung: praxisnah und vor Ort

Gemeinsam mit den Bioberaterinnen und -beratern, die in Zukunft im gesamten Burgenland verteilt sein sollen, koordiniert eine zentrale Anlaufstelle im Land Angebot und Nachfrage. Der Clou: Die Durchführung erfolgt praxisnah und vor Ort. Bei den Beraterinnen und Beratern handelt es sich nämlich ebenfalls um Landwirtinnen und Landwirte mit Fachkenntnissen in den verschiedenen landwirtschaftlichen Sparten. Aktuell ist das Beraterteam drei Personen stark, eine vierte folgt demnächst. Weitere Beraterinnen und Berater sollen abhängig von Aufwand und Bedarf laufend akquiriert werden.
Infos zur Beratung:Bio-Beratungen - Land Burgenland

 

Bio-Umstellungsprämie

Mit der Bio-Umstellungsprämie wurden Landwirtinnen und Landwirte beim Umstieg auf Biolandwirtschaft unterstützt. 180 Anträge wurden eingereicht, 155 konnten bereits positiv erledigt, und damit insgesamt mehr als 1,5 Mio. Euro an burgenländische Betriebe ausbezahlt werden. 

 

Pressefoto zum Download: Bioberatung Burgenland

Bildtext: Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf (Mitte) präsentierte das neue Beratungsangebot für die Bio-Landwirtschaft. Marina Aigner (r) und Georg Mager (l), die ersten Mitglieder des Beraterteams, nutzten die Gelegenheit sich vorzustellen.

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland 

 

Sandra Prükler BA, 2. Juli 2021 

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