Wirtschaft und Arbeit: Regierung und Sozialpartner ziehen an einem Strang

Bund stellt in erstem Schritt 4 Mrd. Euro Soforthilfe zur Verfügung, Land wird in Härtefällen unterstützen: Die Regierung hat sich in Abstimmung mit den Sozialpartnern auf ein milliardenschweres Maßnahmenpaket zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise geeinigt. Darunter 400 Mio. Euro Bundesmittel für eine neue Form der Kurzarbeit.

Christian Illedits, Landesrat für Wirtschaft und Arbeitsmarkt und die Wirtschaft Burgenland, die Wirtschafts- und die Arbeiterkammer Burgenland und der ÖGB setzen auf Zusammenarbeit. Das Burgenland wird Härtefälle einzeln evaluieren und unterstützen. „Die Existenzabsicherung steht an oberster Stelle“, so Illedits.

Am Samstag hat die Bundesregierung den Coronasoforthilfefonds in Höhe von 4 Mrd. Euro Bundesmittel vorgestellt. Es handelt sich hierbei um die erste Maßnahme zur Krisenbewältigung in der österreichischen Wirtschaft, eine Aufstockung wurde in Aussicht gestellt. Illedits begrüßt den ganzheitlichen Ansatz: „Um die negativen Effekte auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt möglichst gering zu halten, müssen die Zahnräder jetzt ineinandergreifen.“ Heute Montag hat er die Spitzen der burgenländischen Sozialpartner zum Austausch empfangen, um gemeinsam Vorkehrungen für das Burgenland zu treffen. Es gelte vor allem die Existenz der Einzelpersonenunternehmen und Klein- und Mittelbetriebe zu sichern.

Das erste Paket des Bundes umfasst (a) die Gewährleistung der Liquidität von Betrieben, durch Kreditgarantien für Überbrückungsfinanzierungen, Steuerstundungen und die Herabsetzung der Steuervorauszahlungen sowie Überbrückungskredite, (b) die Arbeitsplatzabsicherung durch ein neues Kurzzeitarbeitsmodell (Coronakurzarbeitsmodell mit beschleunigtem Verfahren) und (c) die Hilfe in Härtefällen, die je einen Fonds für Einpersonenunternehmen und Familienbetriebe vorsieht – Hintergrund: Diese Betriebe können im Regelfall von den erstgenannten Maßnahmen kaum profitieren.

Über dieses Paket des Bundes hinaus, erarbeitet das Land aktuell eigenständige Zusatzmaßnahmen. „Wir möchten besondere Härtefälle im Burgenland prüfen und betroffene Betriebe unterstützen,“ so Illedits, WK-Präsident Peter Nemeth, AK-Präsident Gerhard Michalitsch, ÖGB-Vorsitzender Erich Mauersics unisono.
„Unsere Betriebe tragen in dieser schwierigen Zeit ein besonders großes Risiko und eine große Verantwortung", sagt Nemeth. „Es ist wichtig, dass wir – zu den vom Bund präsentierten Maßnahmen – auch im Land, rasch und unbürokratisch Hilfsmaßnahmen für die Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Beine stellen, um echte Härtefälle abzufangen“, heißt es seitens der burgenländischen Wirtschaftskammer.

Um Arbeitsplätze zu sichern, wurden 400 Mio. Euro Bundesmittel aus dem Soforthilfefonds für das neue Corona-Kurzarbeitsmodell reserviert. „Wichtig in dieser Krisensituation ist, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Beschäftigung zu halten“, appelliert Illedits an die Unternehmen. Michalitsch betont: "Unser gemeinsames Ziel ist es, dass die Arbeitsplätze im Burgenland gesichert bleiben. Es freut mich sehr, dass hierbei die Sozialpartner mit der Landesregierung an einem Strang ziehen. Wir arbeiten gemeinsam daran, dass es gezielte Hilfe gibt, wenn Arbeitsplätze durch die Corona-Situation bedroht sind", erklärt Michalitsch: "In der jetzigen Situation braucht es ein Zusammenstehen von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Politik. Jetzt geht es darum, dass Arbeitgebern den Arbeitnehmern etwa die Kinderbetreuung ermöglichen. Später werden die Arbeitnehmer dann besonders gefordert sein, wenn wir die verlorene Zeit in den Unternehmen wieder wirtschaftlich aufholen müssen", so Michalitsch.

An der bestmöglichen Unterstützung der burgenländischen Betriebe arbeiten auch die ansässigen Banken mit. Deren Repräsentanten hat Illedits heute Montag ebenfalls zum Gespräch empfangen.
Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer geben über ihre Homepages aktualisierte Informationen und stehen unterstützend zur Verfügung.


Eisenstadt, 16. März 2020

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