Weltrotkreuztag: Zu Gast beim Roten Kreuz

Am Weltrotkreuztag, dem 8. Mai 2017, ehrte das Rote Kreuz Burgenland verdiente Partner von anderen Sicherheitsorganisationen für die gute Zusammenarbeit. Außerdem wurden zwei neue Einsatz-Segways und zwei Klein-LKW in den Dienst gestellt.

Das Rote Kreuz – weltweit im Einsatz
Täglich stehen weltweit mehr als 17 Millionen Freiwillige und 450.000 Mitarbeiter des Roten Kreuzes im Dienst für Menschen in Not. Weltweit gibt es 190 nationale Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaften. Eine davon ist das Österreichische Rote Kreuz, für das sich mehr als 70.000 freiwillige Helferinnen und Helfer engagieren. Und an diesen Zahlen sieht man eines bereits sehr deutlich: Es ist ein weltumspannendes Netzwerk, welches das Rote Kreuz stark macht.

Hochrangige Gäste
Die große Bedeutung der Rotkreuz-Arbeit im Burgenland wurde durch die Anwesenheit zahlreicher hochrangiger Gäste unterstrichen. Der Bürgermeister von Eisenstadt Mag. Thomas Steiner bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. LH-Stv. Johann Tschürtz brachte seine hohe Wertschätzung für das Rote Kreuz zum Ausdruck und versicherte den anwesenden Rotkreuz-Funktionären seine Unterstützung für das burgenländische Rettungssystem. Landesrat Mag. Norbert Darabos fand ebenfalls lobende Worte für das Rote Kreuz. Neben der politischen Elite des Landes und zahlreichen anderen Ehrengästen waren auch die höchsten Vertreter von Polizei, Feuerwehr und Bundesheer anwesend.

Thema Katastrophenhilfe
Das Rote Kreuz Burgenland hat den Weltrotkreuztag 2017 unter das Thema „Katastrophenhilfe“ gestellt. „Leider wird dieses Thema immer wichtiger. Wie Sie bestimmt schon in den Medien gehört haben, sind Rotkreuz-Helfer derzeit im Osten Afrikas besonders gefordert. Im Südsudan, in Somalia, Nigeria, Kenia, Äthiopien und Uganda herrscht Nahrungsmittelknappheit, mehr als 30 Millionen Menschen sind davon betroffen“, führte der Vizepräsident des Roten Kreuzes Dr. Gottfried Wanitschek aus.
Für die Katastrophenhilfe im Burgenland wurden zwei neue Klein-LKW angeschafft, die dem Roten Kreuz wertvolle Dienste leisten werden. Für den Rettungsdienst wurden weiters – ebenfalls am Weltrotkreuztag – zwei Einsatz-Segways in den Dienst gestellt, die vor allem bei Sanitätsdiensten Verwendung finden werden.

Einfach einmal „Danke“ sagen
Ein Hauptanliegen des Roten Kreuzes war es am diesjährigen Weltrotkreuztag, einfach einmal „Danke“ zu sagen. „Im Einsatzalltag ist nicht immer genug Zeit, um Danke zu sagen. Da muss manchmal ein freundlicher Blick oder ein freundschaftlicher Schulterklopfer reichen. Aber heute haben wir uns Zeit genommen, um in Ruhe Danke zu sagen“, so Wanitschek.

Im Rahmen eines Festempfangs wurden einige verdiente Persönlichkeiten für ihr besonderes Engagement und die gute Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz ausgezeichnet.

Die Verdienstmedaille in Silber des Österreichischen Roten Kreuzes erhielten:
Landespolizeidirektor Mag. Martin Huber
Landespolizeidirektor-Stv. Generalmajor Werner Fasching
Sicherheitsdirektor HR Dr. Ernst Böcskör

Die Verdienstmedaille in Gold des Österreichischen Roten Kreuzes erhielten:
Militärkommandant des Burgenlandes a.D. Oberst Gerhard Petermann
Stadtfeuerwehrkommandant a.D. BR Kurt Feichtinger

Die Verdienstmedaillen wurden von den beiden Rotkreuz-Vizepräsidenten Dr. Gottfried Wanitschek und Mag. Rudolf Luipersbeck und von LH-Stv. Johann Tschürtz und Landesrat Mag. Norbert Darabos überreicht.

Pressefotos zum Download: Ehrung Böcskör, Ehrung Huber, Ehrung Fasching, Ehrung Petermann, Ehrung Feichtinger, Weltrotkreuztag 5, Weltrotkreuztag 6

Rückfragen:

Franz-Josef Kappel
Presse, Öffentlichkeitsarbeit Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz
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