Rumänische PersonenbetreuerInnen: Ein- und Ausreise ab Mai möglich

LR Illedits: „Land Burgenland unterstützt die getroffenen Maßnahmen!“

Mit Anfang Mai werden rumänische 24-Stunden-BetreuerInnen die Möglichkeit haben, per Korridorzug durch Ungarn nach Österreich ein- und auszureisen. Dadurch wird ein Wechsel der BetreuerInnen möglich. „Ich begrüße diese Lösung und freue mich, dass eine Einigung zwischen Österreich, Ungarn und Rumänien getroffen werden konnte. Ich stehe bereits in Kontakt mit den zuständigen Stellen, um diesen Transport für das Burgenland zu unterstützen. 50 Prozent der 24-Stunden-BetreuerInnen kommen aus Rumänien und sind daher wichtig für die Versorgung der pflege- und betreuungsbedürftigen Burgenländerinnen und Burgenländer“, so Soziallandesrat Christian Illedits.

Wie von der Bundesregierung verkündet, ist die Ein- und Ausreise von rumänischen PersonenbetreuerInnen per Zug aufgrund einer Sondergenehmigung mit Anfang Mai möglich. Die Ausreisebeschränkungen für das Betreuungspersonal wurden aufgehoben. Die Abwicklung der weiteren organisatorischen Maßnahmen wird mit der burgenländischen Wirtschaftskammer erfolgen. Der erste Transport des Betreuungspersonals von Rumänien direkt – ohne Zwischenstopp – nach Österreich (Wien) ist für Anfang Mai geplant und wird derzeit vorbereitet. In Österreich angekommen, müssen sich die PflegerInnen in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Durch einen Covid-19-Test könnte die Quarantänezeit verkürzt werden.

„Damit die Betreuerinnen und Betreuer ihren Dienst so schnell wie möglich antreten dürfen und somit ihre Kolleginnen und Kollegen ablösen können, werden wir vom Land Burgenland Testungen durchführen. Für die Sicherstellung der Pflege und Betreuung in den nächsten Monaten ist dieser Sonderzug für das Burgenland wichtig. Alle Burgenländerinnen und Burgenländer, die die Betreuung einer rumänische Pflegekraft in Anspruch nehmen – ob über eine Agentur oder privat –  werden berücksichtigt und selbstverständlich ausführlich in den kommenden Tagen über weitere Details und Vorgehensweisen informiert“, betont Landesrat Illedits.

Maßnahmen zur Absicherung der Versorgung

Dank der vielen Maßnahmen, wie die Verstärkung der mobilen Hauskrankenpflege, die Ersatzbetreuungseinrichtungen sowie der Trennungsbonus in Höhe von 500 Euro für 24-Stunden-BetreuerInnen, die ihren Turnus um mindestens vier Wochen verlängern, ist die Pflege und Versorgung im Burgenland abgesichert. Mit der Ausweitung der Pflegehotline (057 600 1000) erhalten Betroffene und deren Familien Informationen. „Mit unseren Maßnahmen wollen wir sicherstellen, dass keine Burgenländerin und kein Burgenländer unterversorgt ist. Erfreulicherweise greifen diese Maßnahmen bisher sehr gut“, so Christian Illedits.


Eisenstadt, 23. April 2020

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