Kräftige Impulse für die Wirtschaft durch Bauprogramm

2018 werden 115 Mio. Euro in Straßenbauprojekte und Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit investiert *** Straßenbaulandesrat Hans Peter Doskozil und Baudirektor Wolfgang Heckenast präsentierten heute, Mittwoch, das Bauprogramm 2018. Insgesamt werden heuer rund 115 Mio. Euro in Straßenbauprojekte und Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit investiert.

Davon entfallen 23,4 Mio. Euro auf Landstraßen und ländliche Wege, 39 Mio. Euro auf Bundesstraßen und 45 Mio. Euro auf Wasser- und Umweltwirtschaft. 125 Baulose - 42 Projekte im Nord-, 23 im Mittel- und 60 im Südburgenland - werden umgesetzt.

„Unser Ziel ist es, das Burgenland nachhaltig zu vernetzen und so verkehrssicher zu wie möglich zu gestalten“, betonte Doskozil. „Dafür werden im Jahr 2018 alleine in der Landesstraßenverwaltung 23,4 Millionen Euro, im gesamten Infrastrukturbereich etwa 115 Millionen Euro investiert. Das sind wichtige Investitionen, die der Wirtschaft und der Bevölkerung zugutekommen und nicht zuletzt der Verkehrssicherheit dienen“.

Ihm sei es „wichtig, auch darauf zu schauen, welche Bautätigkeiten wir mit eigenem Personal durchführen können“. Das sei auch ein klarer Auftrag an die Baudirektion. Ein großes Anliegen sei ihm, nicht zuletzt im Hinblick auf künftige Entwicklungen, in der Baudirektion einen entsprechenden Mitarbeiterstand zu haben. „Damit wollen wir im Bereich der Bauabteilung Kompetenzen erhalten und aufbauen und die Ressourcen auch während der Sommermonate effizient einsetzen“.

Bei Parndorf wird die im Zuge des Baues der B50 1948 errichtete Brücke neu gebaut. Während der Bauzeit wird der Verkehr über eine Behelfsbrücke, welche über der Bahnstrecke eingeschoben wird, geführt. Mit dem Bau wurde bereits begonnen, Bauzeit ist bis Ende November 2018. Die Baukosten belaufen sich auf 1,37 Mio. Euro.

Um Rückstau zu den Stoßzeiten zu vermeiden, wird ebenfalls in der Businesszone bei Parndorf/Neusiedl am See, an der Anschlussrampe von der A4 auf die B50 in Richtung Neusiedl ein zusätzlicher Rechtsabbiegestreifen errichtet. Die Baukosten betragen 200.000 Euro, voraussichtlich im Herbst 2018 soll mit dem Bau begonnen werden, Anfang 2019 Fertigstellung sein.

Bereits für den Verkehr freigegeben ist der erste Teil der B61a als Verlängerung der S31. Der letzte verbleibende Kilometer bis zur ungarischen Staatsgrenze wird ab 2018 als grenzüberschreitendes EU-Projekt umgesetzt. Die geplante Bauzeit ist von Mai 2018 bis November 2019. Bauherr ist das Land, die Baukosten belaufen sich auf 5,2 Mio. Euro.

Für mehr Verkehrssicherheit an der Kreuzung B63/L272 bei Großpetersdorf–Jabing soll ein Kreisverkehr geschaffen werden. Die Grundeinlöseverhandlungen laufen derzeit, nach der Ausschreibung soll im Juli 2018 mit dem Bau gestartet werden. Die Fertigstellung ist im November 2018 geplant. Bauherr ist das Land Burgenland, Kosten: ca. 600.000 Euro.

Investitionen von insgesamt rund 8 Mio. Euro werden im Bereich der ländlichen Strukturen gemeinsam mit Gemeinden, Wegbaugemeinschaften mit Förderungen von Bund und EU getätigt, weitere 250.000 Euro fließen in die ländliche Neuordnung (Kommassierung), und im Forststraßenbereich betragen die Investitionen 560.000 Euro. Im Hochwasserschutzbau und Siedlungswasserbau werden mit Förderungen heuer 45 Mio. Euro umgesetzt.

Pressefotos zum Download:   Bauprogramm 2018_1, _2, _3

Bildtext Bild 1:   Straßenbaulandesrat Hans Peter Doskozil und Baudirektor Wolfgang Heckenast präsentierten die Straßenbauprojekte für das Burgenland 2018

Bildtext Bilder 2, 3:   Straßenbaulandesrat Hans Peter Doskozil und Baudirektor Wolfgang Heckenast im Bereich der neu zu errichtenden Brücke an der B50 bei Parndorf

Bildquelle:   Bgld. Landesmedienservice

Hans-Christian Siess, 11. April 2018

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