COVID-19: positive Fälle in Eisenstädter Flüchtlingsquartier

Die Erkrankten wurden umgehend isoliert, eine Überwachung der Quarantäne wurde angeordnet

Sechs Asylwerber im Grundversorgungsquartier „Haus Franziskus“ in Eisenstadt wurden positiv auf Covid-19 getestet, teilt der Koordinationsstab Coronavirus des Landes Burgenland mit. Seitens der Gesundheitsbehörde wurden alle erforderlichen Maßnahmen umgehend eingeleitet. Die Erkrankten wurden isoliert untergebracht. Alle anderen Bewohner des Grundversorgungsquartiers wurden unter behördliche Quarantäne gestellt. Eine Überwachung der Quarantäne durch die Polizei wurde angeordnet.

Infektionsquelle ist ein minderjähriger Asylwerber der mit seiner Familie im Grundversorgungsquartier „Haus Franziskus“ in Eisenstadt untergebracht war. Im Vorfeld einer geplanten Verlegung in ein Quartier nach Wien wurde die Familie auf COVID-19 getestet. Das Testergebnis des betroffenen Asylwerbers, der keine Symptome zeigte, war positiv. Die anderen Familienmitglieder sind nicht erkrankt. Die infizierte Person und seine Familie wurden umgehend isoliert untergebracht.

Unmittelbar nach Vorliegen des positiven Testergebnisses des Asylwerbers wurden alle Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der von der Caritas betriebenen Betreuungsstelle einer Screening-Testung unterzogen. Die Ergebnisse liegen vor: fünf weitere Asylwerber sind an COVID-19 erkrankt. Die Ergebnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fielen alle negativ aus.

Zweite Screening-Testung am Montag

Auf Anordnung der Gesundheitsbehörde werden die BewohnerInnen des Grundversorgungsquartiers sowie die MitarbeiterInnen am Montag, 7. September, noch einmal getestet

Wolfgang Sziderics, 6. September 2020

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