COVID-19: 1 neuer positiv getesteter Fall - Appell: Keine Hamsterkäufe, Versorgung gesichert

Mann aus dem Bezirk Mattersburg war in Bar in Ischgl und befindet sich in häuslicher Quarantäne – nun insgesamt 7 Erkrankte. Die Versorgung ist weiterhin gewährleistet, daher gilt: Ruhe bewahren.


Im Burgenland wurde eine weitere Person positiv auf COVID-19 getestet. „Bei dem Erkrankten handelt es sich um einen 52-jährigen Mann aus dem Bezirk Mattersburg. Er hat sich ebenfalls in Ischgl in jener Bar aufgehalten, in der Personen positiv auf COVID-19 getestet wurden. Der Mann befindet sich in häuslicher Quarantäne“, informiert Mag.a Brigitte Novosel, Sprecherin des „Koordinationsstabs Coronavirus“ des Landes.

Der Mann ist am 10. März aus Tirol nach Hause gekommen. Am 11. März zeigte er erste Symptome und wurde sofort auf behördliche Anordnung unter häusliche Quarantäne gestellt. „Ihr Gesundheitszustand ist derzeit stabil, und sie sind weiterhin in häuslicher Quarantäne. Sollte sich der Zustand verschlechtern und ein Spitalsaufenthalt notwendig sein, ist im Krankenhaus Oberpullendorf alles vorbereitet, um Patienten entsprechend isoliert unterbringen und medizinisch behandeln zu können“, erklärt Mag.a Brigitte Novosel weiter.

Ansonsten wurden im Burgenland bislang 45 Verdachtsfälle negativ getestet. Der Gesundheitszustand jener 6 Personen, die bisher positiv getestet wurden, ist weitgehend stabil. Die Zahl der Erkrankten im Burgenland hat sich somit auf 7 Personen erhöht. Außerdem sind derzeit 69 Personen unter behördlicher Quarantäne.

Appell: Ruhe bewahren und keine Hamsterkäufe tätigen

Das Wichtigste ist nach wie vor: Ruhe bewahren.

Die Grundversorgung ist nach wie vor sichergestellt. Das Land Burgenland und die Wirtschaftskammer appellieren allerdings an die Burgenländerinnen und Burgenländer, mit Bedacht einzukaufen, die nötigsten Dinge einzukaufen und keine Hamsterkäufe für Monate im Voraus zu tätigen. Denn so wird die Versorgungssicherheit gefährdet und den Logistikern die Arbeit erschwert. Außerdem würden wertvolle Lebensmittel verderben, die dann in der Versorgungskette fehlen.

Außerdem: Nicht jede Person, die grippeähnliche Symptome aufweist, ist ein Verdachtsfall!

Für Personen, bei denen Symptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden auftreten und die vor Kurzem in einem der Risikogebiete für Coronavirus waren oder Kontakt mit einer erkrankten Person hatten, gilt weiterhin: Gehen Sie NICHT zum Hausarzt oder in ein Krankenhaus, sondern bleiben Sie zu Hause und wählen Sie die kostenlose Gesundheitsberatung 1450, wo durch medizinisch geschultes Personal die weitere Vorgehensweise erklärt wird. Abstriche werden auf behördliche Anordnung gemacht.

Weiterführende Informationen zum Thema Coronavirus gibt es außerdem unter: www.burgenland.at/coronavirus

Nina Sorger, 13. März 2020

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