Der Frühling kommt wieder zum Klingen

Kulturlandesrat Hans Peter Doskozil präsentierte gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter Gerhard Krammer (3. v. r.), Geschäftsführer Werner Glösl (l.), Regisseur Hermann Beil (3. v. l.), Künstler Martin Walch (Merlin Ensemble Wien, r.) und Bürgermeister Markus Szelinger (2. v. r.) die Highlights des Festivals „KLANGfrühling 2018“

Festival „KLANGfruehling 2018“ vom 5. bis 13. Mai im Zeichen des Genusses und des Klangs

Der 17. „KLANGfruehling“ auf Burg Schlaining“ geht vom 5. bis 13. Mai 2018 über die Bühne. Unter der künstlerischen Leitung von Gerhard Krammer wurde ein hochkarätiges Programm auf die Beine gestellt, das unter dem Motto „Genuss & Klang“ steht. Die Kultur im Burgenland lebe von viel Eigeninitiative der Kulturschaffenden vor Ort, betonte Kulturlandesrat Hans Peter Doskozil bei der Präsentation des Programms heute, Mittwoch, in Stadtschlaining. So würden landauf, landab in den Regionen viele tolle Festivals auf die Beine gestellt. „Davon leben Kulturinitiativen, davon leben die Menschen in den Regionen. Der KLANGfrühling in Stadtschlaining ist dafür ein gutes Beispiel. Der künstlerische Leiter Gerhard Krammer stammt aus dieser Region und ist zugleich Garant dafür, dass der KLANGfrühling auch international bekannt ist. Er gibt der Region etwas zurück. Gemeinsam mit Geschäftsführer Werner Glösl spannt Krammer den Programmbogen vom Barock bis in die Moderne und bietet für jeden musikalischen Geschmack großartige Hörererlebnisse.“

Den Auftakt des Festivals bildet bei freiem Eintritt das Pre-Opening „KLANGschlaining“ (5. Mai) in den Ortsteilen Altschlaining, Drumling, Goberling, Neumarkt i.T., Stadtschlaining. „Das Pre-Opening in den fünf Ortsteilen steht für die Verbindung mit der Region. Es wird auch ganze Konzerte in den Ortsteilen geben“, kündigt Krammer an. Damit wolle man die noch immer spürbare Schwellellenangst nehmen und sagen: „Kunst ist nichts Elitäres. Sie ist Teil von uns und etwas Normales. Kunst passiert hier.“

Auch mit einer Erstaufführung und einem zeitgeschichtlichen Schwerpunkt zum Gedenk- und Erinnerungsjahr 2018 werde man beim 17. KLANGfrühling aufwarten, so Krammer. So erlebt die Messe in C von Amandus Ivanschiz in der Röm.kath Pfarrkirche Stadtschlaining die österreichische Erstaufführung (10. Mai). Unter dem Motto „Nicht vergessen“ stehen „Die Geschichte vom Soldaten“ von Igor Strawinsky (9. Mai) und Gerhard Krammers „rosé“, das dem Andenken der in Auschwitz ums Leben gekommenen Geigerin Alma Rosé gewidmet ist und vom Klavierduo Johannes und Eduard Kutrowatz gespielt wird (11. Mai). Alma Rosé leitete nach ihrer Deportation ins KZ das sogenannte Mädchenorchester von Auschwitz. „Die Geschichte vom Soldaten“ sei deshalb aktueller denn je, „weil zum Zeitpunkt ihres Entstehens war Stravinsky auf der Flucht vor der russischen Revolution. Er war Flüchtling! Die Idee war, etwas zu schaffen, damit er wieder Einkünfte hat“, erklärt Regisseur Hermann Beil. Besetzt ist das Stück mit der Schauspielerin Andrea Eckert, die alle Rollen des Drei-Personen-Stückes spielt. Musikalisch begleitet wird das Stück vom Merlin Ensemble Wien.

Auch dieses Jahr wird es wieder auf die Jugend zugeschnittene Veranstaltungen geben. Das „Finale“ zu Muttertag vereint schließlich Musik und Literatur – mit der Musik von „da Blechhaufn“ und Rezitationen von Wolfgang Böck.

Nähere Informationen & Kartenbestellungen:
telefonisch (Mo - Fr, 8.00 - 12.00 Uhr): +43 3355 2201-30,
E-Mail: tickets(at)klangfruehling.at bzw. via Internet unter www.klangfruehling.at

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Bildtext: Kulturlandesrat Hans Peter Doskozil präsentierte gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter Gerhard Krammer (3. v. r.), Geschäftsführer Werner Glösl (l.), Regisseur Hermann Beil (3. v. l.), Künstler Martin Walch (Merlin Ensemble Wien, r.) und Bürgermeister Markus Szelinger (2. v. r.) die Highlights des Festivals „KLANGfrühling 2018“

Wolfgang Sziderics, 14. März 2018

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