Weinwirtschaft - Strategie mit Zukunft

Agrarlandesrätin Dunst setzt auf größtmögliche Qualität und hochprofessionelles Marketing **** Das Burgenland steht beim Thema Wein für eine breite Palette der Vielfalt und Top-Qualität in Rot, Weiß und Süß. Nach den witterungsbedingten Ernteausfällen im „Katastrophenjahr“ 2016 brachte 2017 quantitativ, aber auch qualitativ ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis für den burgenländischen Wein.

„Aber, dieser gute Wein verkauft sich nicht von selbst, sondern verlangt - auch bei einem hervorragenden Produkt - nach einem sehr guten Marketing. Dieses Marketing ist bei der Wein Burgenland in Kooperation mit der Österreichwein Marketing GmbH - beide hochprofessionell - in den besten Händen. Sichtbare Zeichen, dass sowohl das Marketing, als auch die Qualität passen, war der ‚Erster Agrarmarkt mit weiblicher Handschrift‘ am vergangenen Wochenende hier im Martinsschlössl, aber auch die Prämierung der Salonweine. Beim Agrarmarkt konnten die rund 60 Wein-, Obst- und Gemüseproduzentinnen an zwei Tagen rund 3000 Besucherinnen, rund die Hälfte davon aus den benachbarten Bundesländern mit dem Schwerpunkt Raum Wien begrüßen, und bei den inoffiziellen Staatsmeisterschaften, der Prämierung der Salonweine, konnte das Burgenland von 16 möglichen insgesamt 6 Siegerweine für sich verbuchen“, so Agrarlandesrätin Verena Dunst am 25. Juni 2018 in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Christian Zechmeister, MA, Geschäftsführer der Wein Burgenland und Willi Klinger, GF Österreich Weinmarketing GmbH.

Die Weinwirtschaft hat aber auch in Bezug auf Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen eine massive Bedeutung für die Volkswirtschaft des Burgenlandes. Die gesamte durch Wein hervorgerufene Bruttowertschöpfung lag im Burgenland bei etwa 234 Millionen Euro. Jeder 17. Arbeitsplatz im Burgenland wird durch die Weinwirtschaft gesichert. Der Wein ist deshalb für die Agrarwirtschaft, aber auch für den Tourismus in vielen Regionen des Landes immens wichtig. Dunst dazu: „Die Weinwirtschaft steht in den vergangenen beiden Jahrzehnten stellvertretend für den Aufschwung des Burgenlandes. Die Spitzenprodukte unserer burgenländischen Winzerinnen und Winzer sind heute national, aber auch international von großer Bedeutung. Die burgenländischen Winzer sind aber nicht nur die großen, sondern auch und vor allem die kleineren Betriebe, denn vier Fünftel unserer Weinbaubetriebe haben weniger als fünf Hektar an Bewirtschaftungsfläche. Wir müssen deshalb alles daransetzen, um diese zweite Reihe der Klein- und Kleinstbetriebe in die Erfolgsspur des burgenländischen Weines mitzunehmen.“

Deshalb setzt Dunst auch auf eine größtmögliche Verbesserung der Rahmenbedingungen gegen die Rückläufigkeit der burgenländischen Buschenschankbetriebe, die durch ein neues Landesgesetz, das noch in diesem Jahr im Landtag beschlossen werden soll bzw. durch massive Förderungen unterstützt und motiviert werden sollen. Aber auch die Wein Burgenland setzt auf neue Wege, so Geschäftsführer Christian Zechmeister, MA: „Wir wollen hinkünftig verstärkt - ohne die Weiß- oder Süßweine zu vernachlässigen - auf unsere Rotweine und auf das Thema ‚Weinerlebnis‘ setzen. Der Fokus liegt dabei speziell auf den autochthonen Sorten Blaufränkisch, Zweigelt und St. Laurent. Das ist nämlich das Ergebnis einer Studie, die auf der Basis von internen, nationalen und internationalen Experteninterviews durchgeführt wurde, denn das Burgenland wird zu knapp 80% vor allem als Rotweinland gesehen. Wir werden uns aber auch fit für die Zukunft machen. Deshalb haben wir das Ziel, unser Herkunftsprofil zu schärfen, sozial, wirtschaftlich und nachhaltig zu agieren, die Wertschätzung und Wertschöpfung unserer Produkte zu steigern bzw. hinsichtlich ‚Weinerlebnis‘ mittels Schulungen das Thema fachliche Beratung in den Vordergrund zu rücken.“

Pressefoto zum Download: Wein Burgenland
 
Bildtext (v.l.n.r.): Willi Klinger, GF Österr. Weinmarketing GmbH, Agrarlandesrätin Verena Dunst und Christian Zechmeister, MA, GF Wein Burgenland, setzen auf größtmögliche Qualität und hochprofessionelles Marketing

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

Fercsak Hermann, 25. Juni 2018

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