Gewährung von Ankaufsprämien für weibliche Zuchtrinder, Zuchtschafe und -ziegen aus Landesmitteln ...

... auf Basis der Verordnung (EU) Nr. 1408/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung  Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen im Agrarsektor (ABl. L 352 vom 18.12.2013)

Ziel dieser Förderung ist die Erhaltung und Qualitätsverbesserung der burgenländischen Rinder-, Schaf- und Ziegenzucht und damit verbunden die Sicherung der traditionellen, bäuerlichen Landbewirtschaftung und vor allem die Erhaltung der Wiesen- und Grünlandflächen.

Gegenstand der Förderung ist der Ankauf weiblicher Zuchtrinder, sowie von Zuchtschafen und -ziegen mit Zuschüssen. Die Förderhöhe beträgt maximal 30 Prozent des Netto- Ankaufspreises. Nach Artikel 3 Abs. 2 der Verordnung (EU) Nr. 1408/2013 darf für den Bereich der agrarischen De-minimis-Beihilfen die Gesamtsumme der einem Beihilfenwerber gewährten agrarischen De-minimis-Beihilfen innerhalb von drei Jahren den Betrag von € 15.000,-- nicht übersteigen.

Förderungsvoraussetzungen:

  • Ein und dasselbe Tier kann nur einmal Gegenstand der Förderung sein.
  • Nachweis des positiven Zuchtwerts bei Schafen und Ziegen
  • Voraussetzungen für weibliche Zuchtrinder:

    • Als weibliche Zuchtrinder gelten Erstlingskühe, Kühe und trächtige Kalbinnen.
    • Der Mindestankaufspreis muss netto 1.200,-- EUR  pro Tier betragen.
    • Die angekauften Tiere müssen laut Stammschein mindestens der Bewertungsklasse IIb angehören.

Nähere Details sind der Richtlinie zu entnehmen:
Downlaod Richtlinie

Mit der Abwicklung der Förderung ist die Abteilung 4 - Ländliche Entwicklung, Agrarwesen und Naturschutz des Amtes der Burgenländischen Landesregierung betraut.