SMART-Pannonia

SMART Pannonia: Sustainable Mobility and Accessibility for Regional Transport in Burgenland –
West-Hungary
Förderprogramm: Interreg AT-HU; 85% EFRE-Förderungsanteil
Projektdauer: 01/2016 – 12/2019

Projektpartner:
Westpannon (HU)
GYSEV (HU)
Land Burgenland, Abt. 2, Ref. Gesamtverkehrskoordination (AT)
Regionalmanagement Burgenland GmbH – Mobilitätszentrale Burgenland (AT)
VOR – Verkehrsverbund Ostregion GmbH (AT)
VIB – Verkehrsinfrastruktur Burgenland GmbH (AT)
Außenministerium Ungarn (HU)

Projektinhalt:
Ziel ist, dem Raum Burgenland/Westungarn wieder als eine gemeinsame funktionale Region erlebbar zu machen. Die Personen- und Gütermobilität ist eine wesentliche Grundlage dafür. In den letzten Jahren wurde intensiv an den zentralen Fragen der zukünftigen Mobilität im grenzüberschreitenden Raum Burgenland/Westungarn gearbeitet. Grenzüberschreitende, von der EU geförderte Mobilitätprojekte legten die
Basis für eine direkte Kooperation sowohl auf Verkehrsanbieterseite als auch auf politischer Ebene. Nun gilt es diese Entwicklung, aufbauend auf den Ergebnissen der Studien aus bereits abgeschlossenen Projekten, fortzusetzen. Große Themen wie Investitionen im grenzüberschreitenden Eisenbahnbereich müssen
gemeinsam bearbeitet werden.  Eine besondere Herausforderung stellt die Mobilität von Bürgerinnen und Bürger in dünnbesiedelten ländlichen Regionen dar. Hier gilt es zu einem ein Informationsangebot der bestehenden Mobilitätsangebote vor Ort in den Gemeinden anzubieten und auch das Mikro-ÖV Angebot zu erweitern bzw. bestehende Buskonzepte zu optimieren. Um die kleinräumige Erreichbarkeit besonders in der ländlichen Region zu verbessern, sollten Angebote/Infrastruktur für den Alltagsradverkehr optimiert werden.

ARBEITSPAKETE
1 Projektmanagement

2 Grenzüberschreitende Verkehrsplattform
Regelmäßige Treffen von politischen Entscheidungsträgern und fachlichen Institutionen (Verbünde, AK usw.) aus AT-HU, um über gemeinsame Entwicklungen im Bereich Verkehrs zu sprechen. Es treffen sich aber auch Vertreter von Verkehrsanbietern, Verkehrsexperten d.h. operative Stakeholder, um über konkrete Kooperationsmöglichkeiten/ Weiterentwicklungen zu sprechen.
Ziel ist die Unterzeichnung eines Commitments zur gemeinsamen Weiterentwicklung der grenzüberschreitenden Kooperation bei Verkehrsthemen.

3 Smart Mobility
Ziel dieses Arbeitspaketes ist es, auf beiden Seiten für die verschiedenen Zielgruppen (PendlerInnen,
SchülerInnen, Touristen …) der Grenze die Angebote klimaschonender Mobilität weiterzuentwickeln.

3.1. Informationsoffensive ÖV – „GEMEINDEPAKET“

  • Jährlich Schulungen zum „Kommunalen Mobilitätsbeauftragten“ für Gemeindevertreter im Rahmen
    der Akademie Burgenland. Die ersten Schulungen fanden 2017 in Eisenstadt und Pinkafeld statt.
    Ziel der Ausbildung:
    o Vermittlung von Grundinformationen, wie der ÖV im Wesentlichen funktioniert
    o Verankerung des Themas klimaschonende Mobilität in den Gemeinden und Definition einer
    kompetenten Ansprechpersonen/Auskunftspersonen in den Gemeinden
    o Ansprechmöglichkeiten (Personen, Kontakte von Land, VOR, Verkehrsunternehmen) für die
    Gemeinde für alle Fragen zum Thema klimaschonende Mobilität in der Gemeinde
    o Definition konkreter erster Umsetzungsschritte in den jeweiligen Gemeinden
    o Informationsvermittlung zu bestehenden Fördermöglichkeiten im ÖV (regional, national)
  • für alle bgld. Gemeinden: Aufstellung und Übersicht aller Mobilitätsangebote in jeder einzelnen
    Gemeinde für deren Homepage (Fahrpläne Öffentlicher Verkehr (ÖV), Mikro ÖV, Discobus, Senioren-
    Taxi, Jugendtaxi, E-Ladestationen, Taxi Unternehmen, Park&Ride usw.) Gemeinden haben dann die
    Möglichkeit diese Information direkt in eine Unterseite der Gemeindehomepage einzupflegen oder
    zumindest dieses Factsheet zu verlinken.
  • Maximal 50 Gemeinden können gemeinsam mit einem externen Experten kostenlos ein
    Mobilitätskonzept für ihre Gemeinde (Status-quo und Potentiale: Fußwege, Rad, ÖV, Mikro ÖV,
    Park&Ride, usw. Fördermöglichkeiten) erstellen.

3.2. Bewusstseinskampagne ÖV/Alternative Antriebe
3.2. Aktualisierung Mikro-ÖV Studie
3.3. Fahrgastanalyse und Potenzialanalyse ÖV-Angebote Mittleres/Südl. Burgenland
3.4. Park & Ride Strategie Burgenland
3.5. Mikro ÖV Offensive Mittleres Burgenland

4 Radverkehrsfördernde Maßnahmen
Maßnahmen zur Förderung des Alltagsradverkehrs
4.1. Einpflegen aller Radrouten in die GIP Plattform Burgenlands
4.2. Aktualisierung Masterplan Radverkehr Burgenland inkl. Aktionsplan
4.3. Entwicklung alltagsradverkehrtaugliches Radgrundnetz
4.4. Konzept für radverkehrsfördernde Maßnahmen in Kindergärten und VS
4.5. Österreichischer Radgipfel (23./24. Juni 2016 in Eisenstadt)
4.6. Jährliche Radwettbewerbe: „Burgenland radelt zur Arbeit“ und „Bikeline“
4.7. je zwei Laufräder für 50 bgld. Kindergärten
4.8. Radabstellanlagen an ÖV-Hotspots

5 Strategische Planung zukünftiger grenzüberschreitender Verkehrsverbindungen
5.1. Steuerungsgruppe: Identifikation von Finanzierungsmöglichkeiten, Leistungspakete für die Erstellung
fehlender techn. Unterlagen; Monitoring Implementierung; Abstimmung mit Bahnunternehmen, Behörden,
etc.

6 Öffentlichkeitsarbeit