Die Produktion der Zukunft: Innovative EFRE-Forschungsprojekte

Aktuelle EU-Projekte der Forschung Burgenland, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern **** „Das Burgenland ist ein kleines Land mit großem Potenzial im Bereich der Forschung! Und dieses Potenzial wollen wir – auch mithilfe der EFRE-Förderungen – voll ausschöpfen!“, so Landeshauptmann Hans Niessl anlässlich der Vorstellung von sechs neuen innovativen Forschungsprojekten der Forschung Burgenland und des RMBs.

Aktuell erlebt das Burgenland einen Aufschwung im Bereich Forschung und Innovation. Mit Unterstützung aus dem Budget des Landes und EFRE-Fördergeldern der EU können zahlreiche innovative Projekte umgesetzt werden. Diese zukunftsträchtigen Vorhaben reichen von der Schaffung der geeigneten Infrastruktur bis hin zu Forschungsprojekten im Bereich Indoor Farming, Mobilität, Energieeffizienz oder Sicherheit. Damit ist auch die EU-konforme Umsetzung der Förderschwerpunkte „Forschungsinfrastruktur“ zu 99,5 % und „Überbetriebliche Forschung“ zu 60,7 % gesichert.

Besonders erfolgversprechend ist hier die Zusammenarbeit aller Forschungseinrichtungen und ihrer Partner aus der Wirtschaft mit dem Land Burgenland und den Servicestellen des Landes. Dazu RMB-Geschäftsführer Mag. (FH) Harald Horvath: „Wir haben im Burgenland zahlreiche kluge Köpfe, viele davon auch in der Forschung. Mit Mut, Risikobereitschaft und kreativen Ansätzen entwickeln sie innovative Produkte und/oder gründen erfolgreiche F&E-intensive Unternehmen. Die Aufgabe des RMB ist es, als Servicestelle zu fungieren um diese tollen Projektideen mit unseren Partnern in EU-förderbare Projekte umzuwandeln. Gemeinsam bringen wir die Projektideen auf Schiene, um in Folge Reputation und Wettbewerbsfähigkeit des burgenländischen Wirtschaftsstandorts zu stärken.“

Auch gut besuchte Publikumsveranstaltungen wie die „Lange Nacht der Forschung“ zeigen, dass das Thema Innovation und Forschung bei der Bevölkerung reges Interesse hervorruft. Die WissenschaftlerInnen und ForscherInnen gestalten die Zukunft unseres Landes erheblich mit. Dazu DI Marcus Keding, Geschäftsführer der Forschung Burgenland GmbH: „Durch unsere Forschungsleistung am Puls der Zeit tragen unsere Forscherinnen und Forscher sowie Projektpartner dazu bei, das Burgenland für eine erfolgreiche Zukunft im 21. Jahrhundert zu stärken.“

Auch für Prof. (FH) DI Dr. Gernot Hanreich, Rektor der Fachhochschule Burgenland, sind die Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Gebäudesektor aktuell wie nie zuvor: „Auf diesen Sektor entfallen mehr als 40 Prozent des weltweiten Energiebedarfs und rund 21 Prozent der Treibhausgas-Emissionen. Das Erreichen der europäischen Klima- und Energieziele ist ohne technologische Weiterentwicklung des Sektors daher nicht möglich.“Daher sei es umso wichtiger, sich in Forschung und Lehre diesen Themen mit hohem Einsatz widmen zu können.

„Digitalisierung und Industrie 4.0 sind in aller Munde. Cloud Computing und das Internet of Things (IoT) sind zentrale Bausteine dafür. Im Industrie 4.0 Ursprungsland Deutschland werden für die damit beschäftigten Industriesektoren über 20 % Umsatzsteigerung auf über 7 Mrd. EUR in 2018 erwartet. Wir arbeiten schon jetzt an führenden Forschungsinitiativen am Standort Eisenstadt mit.“ Aufgrund des steigenden Bedarfes sei es daher wichtig diese Kompetenzen weiter auszubauen, bekräftigt dazu Prof. (FH) Dr. Markus Tauber von der Forschung Burgenland GmbH die Forschungstätigkeit der FH-Tochter.

Pressefotos zum Download: Forschung Burgenland Präsentation Forschungsprojekte 1, 2

Bildtext Forschung Burgenland Präsentation Forschungsprojekte 2 (v. l.): Mag. (FH) Harald Horvath (Geschäftsführer Regionalmanagement Burgenland GmbH), Prof. (FH) DI Dr. Gernot Hanreich (Rektor FH Burgenland), Landeshauptmann  Hans  Niessl,  DI Marcus Keding (Geschäftsführer Forschung Burgenland GmbH), Prof. (FH) Dr. Markus Tauber (Forschung Burgenland GmbH)

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

Rückfragehinweis:
Mag. Beate Tschida
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