LH-Konferenz: Bund akzeptiert tatsächliche Kosten für Wegfall des Pflegeregresses

LH Niessl: „Es muss Anreize zur Trendumkehr in Richtung Pflege in den eigenen vier Wänden geben.“ **** Finanzminister Hartwig Löger hat bei der heutigen Landeshauptleutekonferenz in Wien den Ländern die Kompensierung der tatsächlichen Kosten für den Wegfall des Pflegeregresses zugestanden. Die Länder erhalten für das heurige Jahr bis zu 340 Millionen Euro.

Für Landeshauptmann Hans Niessl ist es wichtig, dass „dieses Jahr genutzt wird, um Anreize für eine Trendumkehr in Richtung Pflege in den eigenen vier Wänden zu setzen“. Man müsse die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, damit alte Menschen möglichst lange zu Hause gepflegt werden können. Für eine nachhaltige Lösung müsste zudem auch die Entwicklung der künftigen Pflegekosten berücksichtigt werden.

Das Land Burgenland unternehme bereits „große Anstrengungen“, verweist Niessl auf den Zuschuss in der Höhe von bis zu 600 Euro für die 24-Stunden-Pflege, auf Angebote in den Bereichen Tagesheimstätten, Betreutes Wohnen, Betreutes Wohnen Plus, Hauskrankenpflege und Seniorentageszentren sowie die Installierung von Sozial- und Pflegeberatern ab Jänner 2019 in allen Bezirken des Burgenlandes.

 

Pressefoto zum Download: LH-Konferenz Wien

Bildnachweis: © Stadt Wien/PID, Fotograf Ian Ehm

Christian Bleich, 18. Mai 2018
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