Neuigkeiten

Bundestierschutzpreis 2018

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz vergibt heuer bereits zum fünften Mal den österreichischen Bundestierschutzpreis.
                                      
Die eingereichten Projekte werden von einer fachkundigen Jury beurteilt. Aus allen Bewerbungen werden drei Preisträgerinnen bzw. Preisträger ausgewählt.

Bewerben können sich Einzelpersonen, deren Projekte aus dem landwirtschaftlichen oder wissenschaftlichen Bereich stammen und  abgeschlossen sind, sowie auch Personen, die seit längerer Zeit im Tierschutzbereich tätig sind.

Der Bundestierschutzpreis 2018 ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Alle Personen, die sich engagiert für den Tierschutz einsetzen, sind herzlich zur Bewerbung eingeladen!
Einsendeschluss ist Freitag, der 31. August 2018.
   
       
Nähere Details für Ihre Bewerbung finden Sie unter www.bundestierschutzpreis.at

 

 

BVD Überwachungsprogramm

Durch die Novelle der BVD Verordnung, BGBl. II 92/2018, besteht nun für das Land Burgenland die Möglichkeit einer Ausnahmeregelung von der verpflichtenden BVD Kontrolluntersuchung in nicht milchliefernden Betrieben.

Die Ausnahme von der verpflichtenden Einzeltieruntersuchung gilt für ein Verbringen innerhalb des gesamten Bundesgebiets.

Beim Inverkehrbringen müssen die Rinder von einem Dokument begleitet werden, in dem die Tierhalterin/ der Tierhalter des abgebenden Betriebes bescheinigt, dass die Tiere aus einem BVD virusfreien Bestand stammen.

Das Dokument kann unter der Rubrik Veterinärdirektion - Formulare abgerufen werden.

 

 

Afrikanische Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest ist eine Viruserkrankung, deren Erreger sehr widerstandsfähig ist (Wochen bis Monate, in gefrorenem Fleisch sogar Jahre). Für den Menschen ist die Krankheit völlig ungefährlich, eine Ansteckung ist nicht möglich.
In den letzten Jahren breitet sich die Krankheit von Russland kontinuierlich Richtung Westen aus und hat im Vorjahr die Tschechische Republik erreicht. Die Ansteckung kann sowohl Hausschweine als auch Wildschweine betreffen.

 

 

Die Übertragung erfolgt entweder von Schwein zu Schwein oder über Vektoren z.B. kontaminierte Futtermittel, Essensreste, aber auch durch kontaminierte Fahrzeuge und durch Menschen (z.B. Kleidung).
Sollte es zu einer Ausbreitung der Schweinepest nach Österreich kommen, ist nicht nur mit erheblichem Tierleid zu rechnen, sondern auch mit großen wirtschaftlichen Einbußen in der Schweinewirtschaft.
Es werden daher alle Personen die Überträger sein können, z.B. Personen aus betroffenen Ländern wie Transporteure, Saisonarbeiter, Pflegekräfte, Urlauber, Jäger usw. dringend ersucht Essensreste nicht wegzuwerfen und keine Schweinestallungen aufzusuchen. Jäger sollen auf Fallwild achten und einen Seuchenverdacht möglichst frühzeitig beim Amtstierarzt anzeigen. Jäger die zugleich Schweinehalter sind, müssen besondere Vorsicht walten lassen. Die Biosicherheitsmaßnahmen der Schweinegesundheitsverordnung sind strikt einzuhalten.