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Grüner Bericht

Die Abteilung 4 dokumentiert die Leistungen jährlich in den Grünen Berichten.
Der Grüne Bericht gibt Ihnen einen Überblick über die wirtschaftliche und soziale Lage der Land und Forstwirtschaft im Burgenland.

Sonstige Publikationen

Entwurf für den Nationalen Aktionsplan über die nachhaltige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln 2017-2021

Zum Entwurf kann während der Auflagefrist gegenüber der Landesregierung per Adresse Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 4 – Ländliche Entwicklung, Agrarwesen und Naturschutz, 7000 Eisenstadt, Europaplatz 1, per E-Mail post.a4@bgld.gv.at oder per Fax 05/7600-2920 eine schriftliche Stellungnahme abgegeben werden.

Die Kundmachung erfolgte im Amtsblatt vom 15.09.2017
Der Beginn der Auflagefrist ist der 15.09.2017
und das Ende der Auflagefrist ist der 13.10.2017

Zusammenfassung
Gemäß Artikel 4 der Richtlinie 2009/128/EG erlassen die Mitgliedstaaten nationale Aktionspläne, in denen ihre quantitativen Vorgaben, Ziele, Maßnahmen und Zeitpläne zur Verringerung der Risiken und der Auswirkungen der Verwendung von Pestiziden auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt festgelegt werden und mit denen die Entwicklung und Einführung des integrierten Pflanzenschutzes sowie alternativer Methoden oder Verfahren gefördert werden, um die Abhängigkeit von der Verwendung von Pestiziden zu verringern.
Die Regelung der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln liegt in Österreich hinsichtlich der Ausführungsgesetzgebung und Vollziehung im Kompetenzbereich der neun Bundesländer. Der im Jahr 2012 erstmals notifizierte Aktionsplan bestand daher im Wesentlichen aus den teils unterschiedlich ausgearbeiteten Länderaktionsplänen.

Zur Vereinheitlichung der Landesaktionspläne der Bundesländer wurde nun ein Entwurf für einen bundesweiten Nationalen Aktionsplan 2017-2021 von Vertreterinnen und Vertretern des Bundes, der Bundesländer, von Interessensvertretern und anderen Stakeholdern erstellt.

Bei der Formulierung der einzelnen Maßnahmen wurde versucht, allgemein verständliche Ausdrücke zu verwenden und die Ausführungen möglichst kurz zu halten, wodurch teilweise fachliche Unschärfen in Kauf genommen wurden.

Der Nationale Aktionsplan enthält Maßnahmen zur Fort- und Weiterbildung, insbesondere für berufliche Verwender, Vertreiber und Berater, zur Information und Sensibilisierung, insbesondere für nichtberufliche Verwender von Pflanzenschutzmitteln und zur Kontrolle von Pflanzenschutzmitteln. Weiters setzt sich der Nationale Aktionsplan mit Maßnahmen zum Schutz der aquatischen Umwelt und des Trinkwassers auseinander. Ebenso Inhalt ist die Verringerung der Risiken, die Verringerung der verwendeten Mengen von Pflanzenschutzmitteln sowie die optimierte Verwendung von Pflanzenschutzmitteln und die Reinigung von Pflanzenschutzgeräten.
Bestandteil des Nationalen Aktionsplanes ist auch die Weiterentwicklung des integrierten Pflanzenschutzes, der auf das Wachstum gesunder Nutzpflanzen bei möglichst geringer Störung der landwirtschaftlichen Ökosysteme abstellt und natürliche Mechanismen zur Regulierung von Schadorganismen fördert.

Für die Landesregierung:
Die Landesrätin:
Verena Dunst