Wohnnutzfläche

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Wohnnutzfläche - maximale Nutzfläche, Mindestnutzfläche

Eigenheime mit einer Wohnnutzfläche von 100 m² bis 200 m2 werden mit dem höchstmöglichen Grundbetrag (einkommensabhängig) gefördert.

Wird bei Neubauten die Wohnnutzfläche von 200m2 überschritten, reduziert sich der Förderungsbetrag für jeden überschrittenen Quadratmeter um einen Prozentpunkt. Bei einer Wohnnutzfläche von 250m² ergibt sich daher eine Verringerung des Förderbetrages um 50%.
Bei Neubauten über 250 m2 Wohnnutzfläche kann kein Förderungsdarlehen gewährt werden.
Die Mindestnutzfläche hat 100 m2 zu betragen, ansonsten ist eine anteilsmäßige Kürzung vorgesehen.
Wäre bei Neubaudarlehen aufgrund des vorgelegten Einkommens eine Sozialpauschale möglich, kann eine Förderung nur dann zugesichert werden, wenn die Nutzfläche je Wohneinheit bei bis zu vier im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen maximal 130 m2 beträgt. Für jede weitere im Haushalt lebende Person erhöht sich diese um 10 m2. Werden aber von den Förderungswerbenden zusätzliche Sicherheiten (z. B. Pfandrechte, rechtsverbindliche Schuldbeitrittserklärungen von dritter Seite, Bürgschaften) angeboten und vom Land akzeptiert, ist eine Überschreitung möglich. Eine Sozialpauschale wird jedoch nicht gewährt.

Wird bei Sanierungen eine Wohnnutzfläche von 200 m2 überschritten, reduzieren sich die anzuerkennenden Sanierungskosten bei Wohneinheiten im Eigenheimbereich für jeden überschrittenen Quadratmeter um einen Prozentpunkt.

Bei Wohnungen werden grundsätzlich bis zu maximal 100 m² – bei Reihenhäusern bis zu maximal 130 m2 – gefördert, ab der fünften im Haushalt lebenden Person können um 10 m2 mehr gefördert werden.
Größere Wohnnutzflächen sind möglich, die Förderungshöhen beziehen sich jedoch nur auf die jeweils förderbaren Höchstflächen.