Einkommen

Imagebild Lohnzettel

Was zählt zum Einkommen? Was zählt nicht zum Einkommen?

Die Wohnbauförderung ist an Einkommensobergrenzen gebunden.
Wir haben hier für Sie die Eckdaten für die persönliche Einkommensberechnung zusammengestellt.

Einkommensberechnung für Arbeitnehmer:
Als Einkommensnachweis gilt der Einkommenssteuerbescheid bzw. der Jahreslohnzettel des vorangegangen Kalenderjahres. Vom Jahresbruttobezug einschließlich aller Sonderzahlungen und Zuschüsse werden gesetzliche Versicherungsbeiträge, Werbungskosten und die Lohnsteuer abgezogen.

Einkommensberechnung für Selbständige:
Als Einkommensnachweis gilt der Einkommenssteuerbescheid des vorangegangen Kalenderjahres. Negative Einkünfte und Verlustvorträge können nicht berücksichtigt werden.
Vom Einkommen werden die Einkommenssteuer und die Werbungskosten abgezogen.

Einkommensberechnung für Land- und Forstwirte:
40 % des zuletzt festgestellten Einheitswertes zählen als Einkommen.

Was zählt nicht zum Einkommen?

Nicht als Einkommen gelten

  • Familienbeihilfe
  • Kinderabsetzbetrag
  • Zuwendungen der Familienförderungen des Landes
  • Pflegegeld auf Grund des Bundes- oder eines Landespflegegesetzes
  • Waisenpension
  • Einkünfte aus Ferialbeschäftigung
  • Studienbeihilfe
  • Lehrlingsentschädigung oder diesen gleichzuhaltende Einkünfte auf Grund einer Ausbildung oder sonstigen regelmäßigen Beschäftigung (auch im Rahmen des Zivil- oder Wehrdienstes)

Besonderheit:
Lehrlingsentschädigung oder diesen gleichzuhaltende Einkünfte auf Grund einer Ausbildung oder sonstigen regelmäßigen Beschäftigung (auch im Rahmen des Zivil- oder Wehrdienstes) sind dann zu berücksichtigen, wenn die Bezieherin oder der Bezieher selbst Förderungwerberin oder Förderungswerber oder Mieterin oder Mieter ist.

Die festgelegten Einkommensgrenzen dürfen nicht überschritten werden und das festgelegte Mindesteinkommen muss erreicht werden. Maßgebend ist das Nettoeinkommen des vorangegangenen Kalenderjahres vor Antragstellung. In Ausnahmefällen können bis zu drei Kalenderjahre berücksichtigt werden.

Einkommensgrenzen (netto)
HaushaltsgrößeEinkommensobergrenze/Jahr
1 Person€ 36.500,--
2 Personen€ 55.000,--
3 Personen€ 57.500,--
4 Personen€ 62.500,--
5 Personen€ 67.500,--

Mindesteinkommen
Wird die Förderung von einer natürlichen Person beantragt wird, ist ein monatliches Mindesteinkommen für die Gewährleistung der Rückzahlung des Darlehens erforderlich.

Mindesteinkommen (netto)
HaushaltsgrößeMindesteinkommen/Monat
1 Person€ 747,--
2 Personen€ 1.000,--
3 Personen€ 1.120,--
4 Personen und darüber€ 1.240,--