Richtlinien für die Sonderwohnbauförderungsaktion im Rahmen des Burgenländischen Wohnbauförderungsgesetzes

  • Diese Richtlinien bieten den Föderungswerbenden die Möglichkeit für erbrachte Arbeitsleistungen einen nicht rückzahlbaren Zuschuss im Form des Burgenländischen Handwerkerbonus 2017 zu erhalten
  • Dieser Zuschuss kann in der Höhe von 25 % der förderbaren Kosten bis maximal € 5.000,- gewährt werden

Diese Sonderwohnbauförderungsaktion des Landes tritt mit 1. Jänner 2017 in Kraft und endet am 31. März 2017

 

Was wird gefördert?

Kosten für die reine Arbeitsleistung ohne Umsatzsteuer (inklusive Fahrt-, Planungs- und Beratungskosten)  für z.B. folgende Maßnahmen:

  • Erneuerung von Dächern
  • Spenglerarbeiten
  • Erneuerung von Fassaden
  • Austausch von Fenstern
  • Austausch von Bodenbelägen
  • Malerarbeiten
  • Installationen
  • Durchführung von barrierefreie Maßnahmen

 

Die Arbeitsleistungen müssen vom ausführenden Unternehmen (im Sinne des § 94 der Gewerbeordnung 1994) durchgeführt werden.

Folgende Handwerker und befugte Gewerbebeitreibenden sind unter anderem förderungsfähig:

  • Hafner
  • Maler und Anstreicher, Lackierer,  Tapezierer und Trockenausbauer
  • Glaser
  • Dachdecker, Spengler
  • Tischler und Drechsler
  • Holzbau-Meister (Zimmermeister)
  • Elektrotechnik, Kommunikationselektronik
  • Bodenleger, Keramiker, Platten- und Fliesenleger
  • Baumeister
  • Gas- und Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Lüftungs-, Kälte und Klimatechnik
  • Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung
  • Wärme-, Kälte-, Schall- und Branddämmer
  • Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau

 

Was wird nicht gefördert?

  • Kosten für  Materialeinsatz, Geräte, Kleinmaterial und Entsorgung
  • Arbeitsleistungen an Gebäuden oder an Gebäudeteilen die nicht zur Wohnnutzfläche zählen (z.B. Garagen, Einfriedungen, Pools, Sanierung und Einbau von Möbel, etc.)
  • Arbeitsleistungen  aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Auflagen (Kaminkehrung)
  • Gutachten (z.B. Energieausweise, Einreichplan)
  • Ablesedienste, Abrechnungen von Verbrauchszählern (Strom, Gas, Wasser, Heizung, usw.)

 

Wie hoch ist die Förderung?

25 % der reinen Arbeitsleistung ohne Umsatzsteuer maximal € 5.000,- (inklusive Fahrt-, Planungs- und Beratungskosten)

Arbeitsleistung müssen pro Endrechnung zumindest € 400,- ohne Umsatzsteuer betragen

 

Wer kann eine Förderung beantragen?

  • Eigentümerin, Eigentümer sowie deren nahestehende Personen des Wohnobjektes
  • Österreichische Staatsbürger oder diesen Gleichgestellte (z.B. EU-Bürger)

 

Welche Fördervoraussetzungen gibt es?

  • Hauptwohnsitz im zu fördernden Wohnobjekt
  • Arbeitsleistungen müssen zwischen 1. Jänner 2017 und 31. März 2017 erbracht werden
  • Endrechnung darf nicht vor dem 1. Jänner 2017 und nach dem 31. März 2017 ausgestellt sein
  • Endrechnung mit detaillierter Beschreibung der Leistung
  • Ort der Leistungserbringung

Förderungsanträge können bis längstens 10. April 2017 bei der Förderstelle eingebracht werden

 

Welche Unterlagen werden für die Antragstellung benötigt?

Bei Antragsstellung:

  • Vollständig ausgefülltes Antragsformular
  • Originalrechnung(en) samt Originalzahlungsbelege
  • Bestätigung eines befugten Unternehmens betreffend die ordnungsgemäße Inbetriebnahme und ordnungsgemäße Funktion der Anlage (Haustechnik)
  • Bestätigung, dass die zu fördernde Leistung im Zeitraum 1. Jänner 2017 bis 31. März 2017 umgesetzt wurde

 Hier finden sie Formulare von A-Z gereiht

Informationen und Anträge erhalten Sie außerdem:

·       In ihrem Gemeindeamt

·       Beim Amt der Burgenländischen Landesregierung

Abteilung 3 - Finanzen

Hauptreferat Wohnbauförderung

7000 Eisenstadt, Europaplatz 1

Tel.: 057 600 DW 2800