Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit – Wohnen im Alter

Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit – Wohnen im Alter

Im Rahmen der Wohnbauförderung werden bauliche Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit gefördert, da es wichtig ist, für alle Lebenslagen – auch in der Zukunft – gerüstet zu sein.
Barrierefreies Wohnen heißt vorausplanen um uneingeschränkt wohnen zu können. Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit werden im Ausmaß der anfallenden Kosten, jedoch mit maximal € 15.000,-- gefördert. Die Anweisung erfolgt nach Vorlage von saldierten Originalrechnungen bzw. Originalrechnungen samt Originalzahlungsbelegen.

Kriterien die unbedingt erfüllt werden müssen:

Horizontale Verbindungswege

  • Eingangsbereich/Eingangstüre
    durchschnittlich 150 cm horizontale Bewegungsfläche (vor und hinter der Eingangstüre)

  • Türbreite: mind. 90 cm (lichte Breite)

  • Eingang in das Erdgeschoss stufenlos

  • Türanschläge sowie Niveauunterschiede vonHauseingangstüren: 2 cm

Innenbereich Gang

  • schwellenlos

  • Gangbreite 120 cm

  • Gangbreite vor Türen oder bei Richtungsänderung
    mind. 150 cm

Bewegungsflächen

  • Gangbreite: mind. 120 cm

  • Bewegungsfläche: durchschnittlich 150 cm bei Richtungsänderung sowie strategischen Bereichen (u. a. Küche, Bad, WC)

Sanitärbereich

  • die konstruktive Vorbereitung der Wände fürdie spätere Anbringung von Haltegriffen beiDusche, WC und Badewanne

  • Dusche ist bodengleich auszuführen(wenn geplant)

Werden Wohnbauförderungsmittel für Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit beantragt, hat die Ausführung nachweislich gemäß der ÖNORM B 1600 „Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen“ zu erfolgen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.help.gv.at-Barrierefreies Bauen oder erhalten Sie beim Österreichischen Zivil-Invalidenverband Burgenland- www.oeziv-burgenland.at