Energie

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Energieausweis

Durch umweltgerechtes, energiesparendes Bauen oder Sanieren Ihres Objektes gewinnen Sie mehrfach. Sie können langfristig von wesentlich niedrigeren Heizkosten und einem höheren Wohnkomfort profitieren - und Sie schonen Umwelt und Klima. Um darstellen zu können, welchen Heizwärmebedarf ein bestehendes oder geplantes Gebäude hat oder auch nach einer Sanierung haben wird, benötigt man einen Energieausweis.
Der Energieausweis berücksichtigt die Wärmeverluste an der Gebaudehülle und die Energiegewinne durch Fenster und Glaselemente ins Gebäude. Auch Wärmegewinne im Hausinneren durch Elektrogerate, Kochen usw. werden mit dem Energieausweis bilanziert und dargestellt. Das Ergebnis ist die Energiekennzahl. Sie gibt an, wie viel Heizwarme ein Objekt im Jahr unter genormten Bedingungen am tatsachlichen Standort benötigt. Für die Forderung wird die Energiekennzahl mit dem Referenzklima von 3.400 Kd/a herangezogen. Die ermittelte Energiekennzahl kann im weitesten Sinn mit dem durchschnittlichen Treibstoffverbrauch eines Autos verglichen werden und ist ähnlich aussagekräftig (Beispiel: Energiekennzahl 50 ≈ 5l/100km).

Energieausweis nach OIB Richtlinie 6

  • ist bei der Baubehörde Voraussetzung für die Erteilung einer Baubewilligung und dient auch als Grundlage für die Wohnbauforderung

Die Erstellung eines Energieausweises muss durch dafür befugte Personen erfolgen, wie: Architekten, Baumeister, Zimmermeister, sonstige Befugte, Zivilingenieure
und technische Büros einschlägiger Fachrichtung

Energiekennzahlen

Sie gibt an, wie viel Heizwärme ein Objekt im Jahr unter nenormten Bedingungen am tatsächlichen Standort benötigt. Für die förderung wird die Energiekennzahl mit dem Referenzklima von 3.400 Kd/a herangezogen. Die ermittelte Energiekennzahl kann im weitesten Sinn mit dem durchschnittlichen Treibstoffverbrauch eines Autos verglichen werden und ist ähnlich aussagekräftig (Beispiel: Energiekennzahl 50 = 5l/100km)

Für die Gewährung eines Neubaudarlehens darf die Energiekennzahl von 36 nicht überschritten werden.

bei einem Ansuchen HWBBGF in kWH/m2.a
  A/V-Verhältnis ≥ 0,8 A/V-Verhältnis ≤ 0,2
ab 1.1.2012 36 20

Für die Gewährung einer Förderung ist die Energiekennzahl

  • bei Antragstellung durch den Energieausweis
  • bei Vorliegen der Benützungsfreigabe bzw. Benützungsbewilligung durch den Energieausweis nach Fertigstellung

nachzuweisen.

Die nach dem Oberflächen-Volumen-Verhältnis (A/V-Verhältnis) differenziert zu erreichenden Energiekennzahlen sind in der Form nachzuweisen, wobei zwischen den Werten zu interpolieren ist. Die entsprechenden Richtwerte ergeben sich aus nachstehenden Tabellen.

Neubau

A/V Verhältnis HWBBGF in kWh/m2.a
≤ 0,2 20
0,3 22,67
0,4 25,33
0,5 28
0,6 30,67
0,7 33,34
≥ 0,8 36

Umfassende Sanierung

A/V Verhältnis HWBBGF in kWh/m2.a
≤ 0,2 35
0,3 40,83
0,4 46,67
0,5 52,50
0,6 58,33
0,7 64,17
≥ 0,8 70

Althausankauf

Energiekennzahl Pauschalbetrag in Euro
≤ 55 40.000
≤ 60 35.000
≤ 65 30.000
≤ 70 25.000
> 70 20.000

Energieberatung

Energiesparen und Energieeffizienz und die damit verbundene Reduktion von Klimaschadstoffemissionen stellen zunehmend eine sowohl politische als auch gesellschaftliche Herausforderung dar, sodass die Wohnbauförderung neben der Wahrung der sozialpolitischen Funktion auch die ökologischen und energiepolitischen Aspekte und Erfordernisse im Einklang mit dem sich laufend verbessernden Stand der Bau- und Sanierungstechnik zu beachten hat, um die im Bereich des Bauens, des Sanierens und des Wohnens beinhalteten Energieeinspar- und somit Schadstoffreduktionspotenziale optimal ausnutzen zu können.

In der jüngsten Novelle des Wohnbauförderungsgesetzes wurde daher ein effizientes Ökoförderungsmodell verankert, welches attraktive finanzielle Anreize vorsieht, weit über die Mindestanforderung hinaus – bis zum Passivhausstandard – Maßnahmen zu setzen, die den Energiebedarf optimal reduzieren. Das Erreichen der Mindeststandards und noch viel mehr die Anwendung weit darüber hinausgehender Maßnahmen setzt einerseits eine einwandfreie handwerkliche Fachkenntnis der ausführenden Fachleute voraus und andererseits auch ein Verständnis des „Häuslbauers“.

Die Burgenländische Landesregierung bietet daher Hilfestellung in Form von Energieberatungen an. Die Energieberater der Burgenländischen Landesregierung stehen nach einer Terminvereinbarung sowohl beim Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 3 - Finanzen, Hauptreferat Wohnbauförderung als auch in den jeweiligen Bezirksvororten oder auch direkt an Ort und Stelle zur Verfügung.

Kontakt

Amt der Burgenländischen Landesregierung

Abteilung 3 - Finanzen

Hauptreferat Wohnbauförderung
7000 Eisenstadt, Europaplatz 1
Telefon: +43 (0)2682 600 2801
Telefax: +43 (0)2682 600 2060
E-Mail: post.a3-energie@bgld.gv.at

Alternativenergieanlagen

Nichtrückzahlbarer Zuschuss für Alternativenergieanlagen und Anlagen zur Einsparung von Energie und elementaren Ressourcen.
Für die Errichtung von Anlagen zur Erzeugung von Energie für die Bereitstellung von Raumwärme und Brauchwasser auf Basis erneuerbarer Energie und zur Einsparung von Energie sowie anderer elementarer Ressourcen kann im Rahmen der Wohnbauförderung ein nichtrückzahlbarer Zuschuss gewährt werden.

Formulare
Mit der Abwicklung der Förderung ist die betraut. Diese stellt Ihnen auch das Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 3 - Finanzen, Hauptreferat Wohnbauförderung betraut. Diese stellt ihnen auch die Antragsformulare zur Verfügung.
Die Ansuchen können nach Fertigstellung der Anlage unter Anschluss der im Antragsformular angeführten Unterlagen bei der Burgenländischen Energieagentur eingereicht werden.
Die Flüssigmachung des Förderungszuschusses erfolgt im Anschluss an die Zusicherung (Bewilligung) der Förderung.

Kontakt

Amt der Burgenländischen Landesregierung

Abteilung 3 - Finanzen

Hauptreferat Wohnbauförderung
7000 Eisenstadt, Europaplatz 1
Telefon: +43 (0)2682 600 2801
Telefax: +43 (0)2682 600 2060
E-Mail: post.a3-energie@bgld.gv.at